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Eine karibische Nacht beim Rückl in Bürmoos

Dem ausklingenden Sommer noch einmal tropische Atmosphäre abgewinnen, war das Ziel bei der Open Air Veranstaltung in Rückl`s Wia z`haus in Bürmoos/Zehmemoos am 25. August. Das cubanische “Temperamentzäpfchen” ROSALIA de CUBA mit ihrer Band spielte cubanische und südamerikanische Musik, und die vom Feinsten.

Rosalia de Cuba. Foto: Alois Fuchs

Nur “Karibikfieber” wollte am Anfang nicht so recht aufkommen, nun ja, das Publikum kam ja schließlich vom 48. Nördlichen Breitengrad und es bedurfte zahlreicher Latino-Stücke um die Temperaturen und das Temperament steigen zu lassen.

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Foto: Alois Fuchs

Den Aufforderungen Rosalias, mit erotischen Verrenkungen verbunden, konnten schließlich die wenigsten widerstehen und bald war auf der Bühne kein Platz mehr für die Sängerin. Diese wurde von den zahlreichen Tänzerinnen und Tänzern aus dem Publikum mit Salza, Merenge und Manbo zum Viebrieren gebracht. Auf alle Fälle ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse mit Seltenheitswert in weiter Umgebung.

Foto: Alois Fuchs

Caribbean night in Bürmoos

To give the ending summer tropical atmosphere was the purpose of the open air event on August 25th at Rückl’s Wia z’haus in Bürmoos/Zehmemoos. The Cuban singer Rosalia de Cuba and band showed temperament and vivacity by playing Cuban and South-American music in an excellent way. Only the audience needed some time to get into the “tropical fever”. Maybe because they came from the northern hemisphere. They needed a lot of Latin music to high up temperature and temperament. But hardly anyone could resist Rosalia’s encouragement, mixed with erotic gestures and soon there was no room left on stage for Rosalia. A large number of dancers out of the audience made the stage vibrate by dancing salsa, merenge and mambo. It was in fact a first-rate event with scarcity value round Bürmoos. (Eine Zeitlang ist die Dorfzeitung zweisprachig erschienen)


SILO-BOIN-PAINTING: Ein Happening der besonderen Art

Am 21. August 1999 fand auf einer Wiese beim Kohlhubbauer in Rauris das weitum angekündigte SILO-BOIN painting statt. Zahlreiche Besucher hatten unheimlichen Spaß beim künstlerischen Gestalten der Siloballen.

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Leider war der Andrang größer als die Veranstalter geplant hatten, 60 Siloballen waren einfach zu wenig. Manche mußten vergeblich auf einen “freien” Siloballen warten.

Farben, Pinsel & alles, was sonst noch gebraucht wurde, waren für später Kommende leider nicht mehr vorhanden. Die Idee des SILO BOIN paintings war trotz der kleineren Pannen gut.

Das “Gesamtkunstwerk im freien Raum” kann als gelungen bezeichnet werden, wenn auch mit größeren organisatorischen Optionierungsmöglichkeiten.

Die musikalische Umrahmung am Nachmittag traf genau den Geschmack des Publikums. Die Unterpinzgauer Tanzlmusi konnte sogar so manches Tanzbein zum Tanzen bewegen.

Die Heavy Volksmusik des Zither Manä war schon schwerer zu verkraften. Der Zither Manä gehört zu den besten Interpreten “moderner” Volksmusik und ist auf jeder Kleinkunstbühne besser aufgehoben als beim Kohlhubbauer in Rauris. Ein Rock oder Blues mit der Zither gespielt ist halt schwerer greifbar als ein Landler. Die mehr als halbstündige Siegerehrung und Verlosung mitten im Konzert setzte dem Ganzen den negativen Punkt auf. Schade. Der Zither Manä hätte Besseres verdient.

Das Siloboinpainting in Rauris

Die Blues Formation TROUTWINE begann ihr Konzert leider mit einstündiger Verspätung, unsere Kinder waren aber schon zu müde um zu warten. Immerhin standen noch eineinhalb Autostunden Heimfahrt bevor.

Resümee: Die Idee war gut, der Samstagnachmittag an der frischen Bergluft ganz schön, aber ob wir ein zweites Mal die weite Anreise für ein SILO BOIN painting in Kauf nehmen werden, ist ungewiß. Den Zither Manä werden wir uns bei der nächsten Gelegenheit wieder anhören und TROUTWINE werden wir hoffentlich noch kennenlernen.

Das Siloboinpainting in Rauris

SILO-BOIN-Painting A very special happening

Rauris – On 21 August 19999there was a very special happening on a meadow of the Kohlhub-farmer in Rauris. It was the Silo-BOIN painting. A numerous amount of visitors have had a lot of fun in doing creative and artistic painting on the SILO-balls.

Very much to the regret of the organizer there have been more visitors than planned. 60 Silo-balls have not been enough. Some people have been waiting for a free ball without success. Colours, brushes and whatever else needed have not been available for people who came later. Though there were some small hitches the idea was very good. On the whole the artwork in free space was a welldone project.

The entertainment in the afternoon was just the way people liked it. The band ‘Unterpinzgauer Tanzlmusi’ was playing and motivated some of the visitors for dancing. ‘Zither Manä’ was also playing but his music is a bit difficult to understand as this is heavy folks-music. Zither Manä is one of the best interpreters of modern folks-music but would fit into an artist-stage much more better than doing music at the Kohlhubbauer in Rauris. To play rock or blues with a zither is simply put difficult to understand. In the middle of the concert they did the winners ceremony and a drawing of lots. This took more than half an hour. That was a little too much. Zither Manä would have deserved something better. The blues formation Troutwine started their concert one hour later, but our children have been too tired to wait for them. So we went home – a 1 ½ hours drive was waiting for us.

Conclusion: The idea was good, to spend the Saturday afternoon with fresh air of the mountains was bautiful, but I am not quite sure whether I would pay to do this trip again for a Silo Boin painting. We will visit a concert of ZITHER MANÄ soon again if possible and we do hope that we will have the chance sometime in future to get to know the blues formation Troutwine.


Dorfzeitung


Erdmusik

Walter Hansy: Der Distelverein

So konnte es ja nicht weitergehen. Wir haben wirklich alles getan um uns mit der Natur zu zerstreiten. Sogar der Politik wurde es zu bunt und zu wenig grün: “Versöhnung mit der Natur” war Headline eines Plakates im steirischen Landtagswahlkampf Mitte der 80er.

Geburtsstunde für viele Naturinitiativen war die Besetzung der Hainburger Au. Ein Kraftwerk, dessen Rückstau die Donauauen zerstören würde, versammelte tausende plötzlich Gleichgesinnter. Das Woodstock der Umweltaktivisten in Österreich.

Es gab einmal eine Zeit, da war der Distelverein das personifizierte Versäumnis von eigentlich dafür verantwortlichen Institutionen quer zu denken, egal ob das Kammer, Politik, Raiffeisen oder der Jagdverband war.

Dr. Christian Konrad, Raiffeisen-Generalanwalt

Diskussionen zwischen ortsansässigen Bauern und ehemaligen Aubesetzern über die Umwandlung der Donauauen in einen Nationalpark (um weitere Kraftwerkspekulationen zu verhindern), führten zur Gründung eines Vereines. Ziel: Die Einheimischen wollen die Versöhnung mit der Natur selbst herbeiführen. Keine Einmischung von außen. 1985 gab es die ersten Streitgespräche, zwei Jahre später wurde ein Verein aus der Taufe gehoben, der alle Probleme erkennen und aus der Welt schaffen sollte: Der “Distelverein” erblickte am 14. Jänner 1987 in der Donaugemeinde Orth das Licht der Welt. Obmann wurde Intitiator und Triebfeder Ing. Hermann Schultes, Landwirt aus dem Zwerndorf an der March.

Uns ist auf Grund der PS-Stärke und der Größe der Zugmaschinen dieses vernetzte Denken und dieser Kontext mit der Natur verloren gegangen. Früher ist der Bauer hinter dem Pflug marschiert und hat die Würmer und Mäuse live miterlebt.

Franz Blochberger, Agrar-Landesrat, NÖ

Grundidee:

Die Landwirte lassen einige Meter breite Streifen bei bestimmten Feldern frei, meist neben Windschutzgürtel gelegen. Damit erreichte man zwei Ziele: Die zum Windschutz gepflanzten Baumreihen wurden somit verbreitert, die Feldtiere hatten neue Nistplätze und Schutzräume, bereits verloren geglaubte Pflanzen tauchten wieder auf.

Zyklus Erdmusik - Gottfried Laf Wurm
Linolschnitte – Zyklus Erdmusik – Gottfried Laf Wurm | Lassee im NÖ Marchfeld

Ein Netz solcher Streifen, So gut es geht miteinander verbunden, war Ziel des Vereines. Nach einem Jahr gab es bereits 50 Kilometer dieser neuen Lebensräume für Pflanzen und Tier, in unmittelbarer Nachbarschaft zu intensiv genutzten, ertragreichen Marchfelder Ackerböden.

Gemeinsam mit der Agrarbezirksbehörde wird ein Landschaftsfonds erarbeitet. Die Bauern, die sich bereit erklären, freie Flächen liegen zu lassen und diese nach genauen Vorschriften zu pflegen, sollen ihre Arbeit schließlich auch abgegolten bekommen. Schließlich können die Flächen mit einer Sonderrichtlinie des Landwirtschaftsministeriums finanziert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schutz der Marchwiesen, Teil des Überschwemmungsgebietes des Grenzflusses March zwischen Österreich und der Slowakei. Sensationell die Funde von urzeitlichen Flusskrebsen, die hier heute jedermann finden kann. 215 Hektar Wiesen waren bereits 1992 unter Vertrag.

1994 ist die Zahl der Ökowertflächen-Partner auf 1.600 Vertragsparnter explodiert. Die Idee hat bereits 48 Projektgebiete und 1.763 Hektar in ganz NÖ. erfasst. Mit dem raschen Wachstum kommen aber auch die Probleme.

Diese Landschaft, die ich in Zukunft will, ist nicht in der Lage, So billig zu produzieren, wie der Billigste. Aber diese Landwirtschaft ist in der Lage im Umweltbereich Reparaturkosten zu vermeiden, die in der Folge um vieles teurer würden.

Wilhelm Molterer, Landwirtschftsminister

Der Distelverein ist zwar Herzeigeprojekt aller Organisationen und vieler Politiker, die erforderlichen Mittel sind aber immer schwieriger aufzubringen und treiben den Verein sogar an den Rand des Ruins. Vom Umweltministerium kommt die Rettung: Im Rahmen des Ramsar-Abkommens soll der Verein ein Management-Konzept einreichen, das wenige Minuten vor Einreichschluß per Fax in Brüssel eintrifft – und akzeptiert wird. Retter in der Not wird der LIFE-Vertrag, der die Finanzierung von 20 Projekten mit 26 Millionen Schilling sichert. Zu den vielen interessanten Projekten des Distelvereines zählt z.B. die Ansiedlung schottischer Galloway-Rinder in den Marchauch. Die Ankunft der ersten Tiere in der Grenzstadt Marchegg wird zum Volksfest und zum Triumph der Umweltschützer. Jüngstes Projekt des Vereines ist die Ansiedlung ehemals heimischer Biber an der March.

Der Distelverein hat schwere Zeiten hinter sich – und schwere stehen im ins Haus. Veränderungen rund um den EU-Beitritt haben ständige neue Förderungsrichtlinien gebracht. Das hat vor allem die Projektpartner, die Landwirte verunsichert. Und die haben im Zuge des Strukturwandels weiß Gott Verunsicherung genug erlebt. Die stärkste Waffe des Vereines, die vorher für unmöglich gehaltene Zusammenarbeit von Bauern, Jägern, Fischern und Naturschützern hat dem Verein den Erfolg gebracht, bleibt aber auch seine Achillesferse.

Der DISTELVEREIN

Trägerorganisationen:
WWF, NÖ Naturschutzbund, NÖ Landesjagdverband, NÖ Landwirtschaftskammer
Vereinsziel:
Anregungen zum Umstieg und Rat beim Einstieg in die bewusste Kulturlandpflege. Freiwilligkeit und lokale Selbstorganisation ist Voraussetzung.
Projekte:
Ökowertflächen, Biberansiedlung, Galloyway-Rinder, Ramsar-Management
ÖPUL, “LIFE”
Derzeit werden 50 Projektgemeinden mit rund 3.000 Hektar Vertragsflächen
von 2.000 Vertragsbauern betreut.
Adresse:
Distelverein >, Franz Mair Straße 47, 2232 Deutsch Wagram
Obmann: Ing. Rudolf Votzi  Geschäftsführer: Johannes Wolf

Web:
www.distelverein.at Email: info@distelverein.at – Adressen nicht mehr aktiv

Gottfried “Laf” Wurm in der Dorfzeitung:
Gottfried “Laf” Wurm, Salzburger Linolschnitte >
Gottfried “Laf” Wurm: Atelierbesuch Sommer 2012 >
Gottfried “Laf” Wurm, Maler in Lassee NÖ >
Gottfried “Laf” Wurm: Neben-Bahnen. Linolschnitte. >
150 Jahre Eisenbahn in Österreich. Druckmappe. >
Gottfried “Laf” Wurm: Farblinolschnitte

Blühstreifen in Lamprechtshausen 2018
Blumenwiese vs. Schmetterlingsweide >


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Alois Fuchs: Die Sonnenfinsternis

Jahrhundertsonnenfinsternis Am 11. August um 12 Uhr 39 Minuten und 56 Sekunden wird Salzburg von völliger Dunkelheit erfaßt Auslöser wird die erste totale Sonnenfinsternis dieses Jahrhunderts in Mitteleuropa sein. Nach der teilweisen Verdunkelung wird es um ca. 12.40 Uhr zum spektakulären Bild der Totalität für genau 2 Minuten und 5 Sekunden kommen. Tausende Augen, bewaffnet mit Spezialbrillen, Ferngläsern und Fotokameras werden auf die Sonne gerichtet sein, wenn sich der fast gleich große Mond (von der Erde aus gesehen natürlich) vor die strahlende Sonnenscheibe schiebt und sie verdunkelt.

Auch in der Vergangenheit hat die Sonne das Leben der Menschen bestimmt:

Seit dem Heraufdämmern des Menschengeschlechtes hat die Sonne die Erdbewohner fasziniert: Sie leuchtet hell wie der Blitz und hell wie das Feuer, sie ist warm wie das Feuer, aber auch warm wie das Blut; sie ist in der Luft wie der Vogel und bewegt sich wie er am Himmel; sie taucht auf und verschwindet, als ob sie täglich neugeboren und wieder sterben würde.

Sonnenmythen

Nachdenklich und neugierig bestaunte man die Sonne, stellte Beobachtungen an, suchte Erklärungen: Die Ergebnisse geben den Urgrund ab von Mythen und Glaubensanschauungen, Riten und Gebräuchen. Jede Kultur hat ihre eigenen Antworten auf die Fragen gefunden, die die Menschen sich beim Anblick der Sonne stellen und die letzten Endes die gleichen Fragen sind, die sie stellen, wenn sie über das Leben, die Schöpfung und das Jenseits nachdenken.

In vielen Mythen ist bedeutsam, daß mit der Sonne die Wärme nicht im ursächlichen Zusammenhang steht. Auch im biblischen Schöpfungsbericht ist die Sonne beispielsweise nicht Licht- und Wärmespenderin. Das Licht wird zu Beginn des Schöpfungswerkes geschaffen, die Himmelskörper dagegen erst am vierten Tag. Es besteht eine untrennbare und komplizierte Verbindung zwischen Auge und Sonne. Goethe sagte: “Wär‘ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken.”

Im ersten Jahrhundert v. Chr. breitet sich der Mithra-Kult bis in das Römische Reich aus. Die überall bekannte Legende des Gottes bestätigt seine Abstammung von der Sonne: er wird aus einem Felsen geboren, am Tag der Sonnenwiedergeburt, dem 25. Dezember. Zeugen waren zwei Hirten und zwei Flammenträger. Auf Befehl der Sonne tötet er den kosmischen Stier, dessen Tod wie in einer Auferstehung neues Leben hervorbringt. Der Mithra-Kult breitet sich in Rom zur gleichen Zeit aus wie das Christentum. Die Kaiser Heliogabal, Gallienus und Aurelian sind Anhänger von Mithra. Einen Augenblick konnte es fast scheinen, als ob die Sonnenreligion die Oberhand gewänne über das Christentum, mit dem sie einige Ähnlichkeiten aufweist: die Geburt am 25. Dezember, den Glauben an ein neues Leben, das aus dem Tod hervorgeht.

Echnaton Sonnengesang

“Du erscheinst so schön am Horizont des Himmels,
Du lebendige Sonne, die mit Leben begann.
Du bist im östlichen Horizont und hast alle Lande
mit deiner Schönheit erfüllt.

Deine Strahlen umfassen die Länder bis zum Ende
alles dessen, was du geschaffen hast.
Du bändigst die Länder deinem geliebten Sohne,
König Echnaton …..”

Für die meisten Menschen wird es die einzige Totale Sonnenfinsternis ihres Lebens sein, denn das Totalitätsphänomen ist auf einzelne Bereiche der Erdoberfläche bezogen äußerst selten. Voraussetzung für das seltene Erlebnis ist natürlich schönes Wetter. Alle hoffen auf gute Sicht bei klarem Himmel. Und die Wetterwarten sagen für den 11. August gutes Klima voraus, doch wie sagte ein bekannter Meteorologe:”Klima ist das was du erwartest, und Wetter das, was du dann wirklich bekommst!”



Imprecated Destiny

Gerhard Resinger. Nach einem längeren Aufenthalt in Südamerika im Jahr 1994 beschlossen Mario (Vocals) und Alex Hoffmann (Gitarre) eine Band zu gründen – natürlich aus dem Grund, einmal reich und berühmt zu werden:-) Mit einem befreundeten Schlagzeuger wurden die ersten Proben -sehr zur Freude der Nachbarn- im Keller des Hoffmannschen Wohnhauses in Oberndorf durchgeführt. Nach den ersten musikalischen Gehversuchen gesellte sich im Winter 1994 mit Stephan Hacek ein zweiter Gitarrist zur Band – bald konnten die ersten eigenen Songs der Öffentlichkeit mit Konzerten (z.B.) in Bad Ischl und der Stadt Salzburg vorgestellt werden.

Das Jahr 1995 brachte einige Probleme im personellen Bereich, die Suche nach einem geeigneten Proberaum stellte sich als sehr schwierig heraus und der erste Gang ins Studio im Herbst 1995 wurde eher zu einem Fiasko. Die Band machte zwar erste Erfahrungen mit tontechnischen Geräten, vom Ergebnis der Demo-MC war man aber mehr als enttäuscht.

Diese Tiefschläge konnten aber schnell weggesteckt werden – das Jahr 1996 verlief wieder erfolgreicher, vor allem auch aus dem Grund, daß mit Manfred Hinterleitner ein passender Schlagzeuger gefunden wurde, der nach einer mehrjährigen Pause froh war, wieder in einer Band spielen zu können.

Mit der Zeit wurden die Songs von Imprecated Destiny ausgereifter und anspruchsvoller und so folgten 1997 die ersten größeren Auftritte, wie etwa im Rockhouse Salzburg, wo man sich einer tobenden Menge präsentieren konnte.

1998 kam es zum bislang letzten Besetzungswechsel innerhalb der Band – mit Daniel Hoffmann kam der Jüngste des “Hoffmanschen Clans” als neuer Bassist in die Band. Mit diesem Wechsel kam auch neue Kreativität in die Songs , weshalb man sich wieder ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzte, einen Tonträger zu produzieren. Nach kurzer Überlegung einigte man sich darauf, eine CD aufzunehmen. Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen, viel Motivation und wenig Geld begannen im Herbst 1998 die Vorbereitungen zur CD-Produktion. Mit Christian “Gschniz” Gschneitner konnte ein erfahrener Produzent/Tontechniker gefunden werden und im Jänner 1999 wurde im Klarok-Studio in Simbach (Bayern) mit den Aufnahmen zur Debut-CD “Demon In Me” begonnen. Diese wurde nach einigen Verzögerungen im April 1999 veröffentlicht und nach ersten Kritiken (z.B. im Kult-Info der JSS-Salzburg) als äußerst gelungenes Werk bezeichnet. Das aktuelle Line-Up von Imprecated Destiny, das für die Musik auf der CD verantwortlich ist, besteht aus:Mario Hoffmann – Vocals,Alex Hoffmann – Guitar, Stephan Hacek – Guitar, Daniel Hoffmann – Bass, Manfred Hinterleitner – Drums

Kontaktadressen: Manfred Hinterleitner, Ziegelei 41, 5121 Ostermiething oder Klarok-Records, Simbach






Edmund Rilling

Alexander Nastasi, Gedichte

Vorwärts

Zu oft ohne Rücksicht,
zu oft ohne Rückblick,
zu oft ohne Gefühl.
Vorwärts – nicht nach hinten sehen,
weiter laufen auf dem Weg des Lebens,
lachend in die Zukunft gehen –
doch was für eine Zukunft –
die auf Menschen aufbaut –
die du zurücklässt,
denen du weh tust,
die du im Stich lässt.
Lachend in die Zukunft ?
Weinend, reumütig zurück ?
Resignierende stehen bleiben ?

Wehgetan

Ich habe Dir weh getan –
obwohl ich das nicht wollte.
Du hast keine Schuld –
es liegt nicht an Dir –
das macht es noch schwerer –
zu begreifen warum.

Mir bleibt der kleine Trost –
das ich es nicht wollte.
Dir bleibt der Trost,
das nicht Du daran schuld warst.

Doch was bedeutet Schuld?
Was bedeutet Trost –
wenn es einfach nur weh tut –
nutzen keine Worte –
auch wenn sie ehrlich sind.

Weil Du mir viel bedeutest…

… möchte ich das es Dir gut geht
das Du Dich wohl fühlst
das Du den Weg ein Stück weit mit mir gehst
vielleicht nur heute
vielleicht ein Jahr
vielleicht für immer
wer weiß das schon?
doch es ist zu früh, auch nur zu denken –
und so werde ich weiter von Dir träumen
vielleicht nur heute
vielleicht ein Jahr
vielleicht für immer

wer weiß das schon?