September 2016

Der Gollinger Wasserfall

Nach einer kurzen Wanderung in den Gollinger Ortsteil Torren (“torren” romanisch: tosender Wildbach) erreicht man schnell die Wasserfall-Arena und kann den über den Felsen herabstürzenden Wildbach beobachten.



„Vorhang!“- Wirklich alles nur Theater?

Im Schauspielhaus Salzburg nimmt eine verbitterte, zutiefst gekränkte und unwahrscheinlich wütende Schauspielerin späte Rache an einem gefürchteten Kritiker, der durch seine harten Worte ihre Karriere vernichtet hat. Der Autor Charles Marowitz weiß, wovon er spricht, denn als Kritiker waren „Schärfe, Witz und Verachtung“ seine Markenzeichen.


„Vier linke Hände“ – Boulevard vom Feinsten

Das Theater Miluna hat bei der Auswahl seiner Herbstpremiere ein äußerst geschicktes und keineswegs linkes Händchen bewiesen, denn Pierre Chesnot gehört zu den international erfolgreichsten französischen Lustspiel-Autoren. Judith Brandstätter und Jurek Milewski liefern sich in einer hinreißend komischen Beziehungskomödie einen amüsanten Schlagabtausch, der am Premierenabend weibliche und männliche Besucher begeisterte.


Alter Pfarrhof im Stille Nacht Bezirk

Oberndorf. Am 25. September 2016, dem Tag des Denkmals, öffnete das neue Stille Nacht Museum erstmals seine Pforten für Besucher. Die Architekten Heide Mühlfellner und Kaspar Müller erklärten dem interessierten Publikum die Baumaßnahmen für die Renovierung des Gebäudes.


„Monty Python’s Spamalot“ – Gags, Gags, Gags

Großen Jubel gab es am 18. September 2016 im Salzburger Landestheater bei der Premiere von „Spamalot“, dem mit drei Tony Awards ausgezeichneten Musical von Eric Idle und John Du Prez. Der schräge, anarchische Humor der britischen Komikertruppe Monty Python sorgte für beste Stimmung. Für die mitreißende Musicalversion des Kultfilms „Die Ritter der Kokosnuss“ gab es Standing Ovations.


Wir und die Bananen

Die Bananen gehören zum Lieblingsobst der Österreicher. Fast immer. In Obertrum am See gibt es einen Baumeister, der seine kleine Bananenrepublik ausgerufen hat und eigens dazu vom Hallwanger Künstler Manfred Kiwek eine Fahne entwerfen ließ. Anstelle von Hammer und Sichel hat der Bananenadler eben Bananen in den Krallen. Soweit, so gut.


„Dantons Tod“ – Die Dynamik einer Revolution

Das Schauspielhaus Salzburg startet mit Georg Büchners Drama über die Schrecken der Französischen Revolution in die neue Saison. Der damals erst 21-jährige Autor zeigt auf, wie die Ausbreitung der Gewalt, die revolutionäre Umwälzungen oftmals nach sich ziehen, die angestrebten humanen Ziele verhindert. Die Premiere am 16. September 2016 hinterließ einen starken Eindruck.


Karl Traintinger: Métro Paris

Die Pariser Métro hat ein ganz eigenes Flair, die Verbindungen sind sehr gut, wenn auch für den Neulich etwas gewöhnungsbedürftig. Schier endlos lange Gänge und sehr viele Treppen verlangen vom Métrobenutzer eine gute Kondition. Hin und wieder findet man Rolltreppen und Aufzüge, es sind aber so wenige, dass es Mitmenschen mit Beeiträchigungen der Mobilität sicher schwer haben, die U-Bahn umfassend zu nutzen.


20160914, Paris, 33°C, drückend heiß.

Es ist immer gleich, in Paris werden die Entfernungen unterschätzt. Wir waren in Notre Dame und wollten nur noch einige Kaffeehäuser in der Nähe der Sainte-Marie-Madeleine besuchen. Eine Station mit der Metro und dann dürfte es nicht mehr weit sein, haben wir geglaubt.


„Bungee Jumping oder Die Geschichte vom goldenen Fisch“

Michael Kolnberger inszeniert in der ARGEkultur den preisgekrönten, märchenhaften Psychothriller des estischen Autors Jaan Tätte als Salzburger Erstaufführung. Dem Premierenpublikum wurde am 14. September 2016 die menschliche Verführbarkeit mit Ironie und schwarzem Humor eindrucksvoll vor Augen geführt.


Eine Regenfront ist im Kommen

Schlechtwetterwolken kündigen den Wetterumschwung an, da und dort hat es schon heftig geregnet. Nach den paar heißen Tagen der Vorwoche ist diese, hoffentlich kurze Abkühlung willkommen.


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