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Almkuh

Also ich für meinen Teil wäre dafür, dass man einen Großteil der Rindviecher einfach abschießt. Das wird bei den Wölfen ja auch angedacht. Außerdem hat es bei Kuhattacken in unseren Bergen schon weit mehr Tote als bei Wolfsangriffen gegeben.

Die Kühe schaden außerdem extrem unserem Klima, wenn man nur an die großen Methangas-Ausstöße in die Atmosphäre denkt. Es wäre auch nicht mehr notwendig, die Regenwälder für den Sojaanbau zu roden. Man könnte mit der partiellen Liquidierung der Rindviecher somit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten!

Für die Touristen und Almwanderer könnte man einige “Alm-Zoos” mit kleinen Rinder-Schauherden hinter soliden Zäunen einrichten und quasi ein “Almen-Wonderland” installieren. Damit sollte ein gefahrloser Spaziergang in die Berge für jedermann/ frau möglich sein.

Es wäre eine WIN-WIN Situation für alle Beteiligten, ausgenommen vielleicht die Rindviecher.


Heidi Merkel | Foto: Karl Traintinger

Autor: Heidi Merkel
Titel: Alles im Griff
ISBN: 978-3-7412-7123-6
Verlag: Books on Demand GmbH
Erschienen: 21.09.2016

Klappentext:
Sigi, Mitte vierzig, steckt fest. Ehemann, Arbeit, Drumherum, alles ein wenig – Dings. Sie muss was ändern. Herausfinden was sie will und wer sie ist, außer dieser Ehehälfte, deren Sätze häufig mit „wir“ beginnen, weil sie nicht mehr weiß, wo sie anfängt und der Gatte aufhört. Oder muss sie sich überhaupt ganz neu erfinden, ehe sie fünfzig ist und alles zu spät? Und wenn ja, wie macht man das? Einen Hund anschaffen wäre ein möglicher erster Schritt?

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Sigi
ist eine ganz normale Frau wie du und ich. Relativ glücklich verheiratet,
Teilzeitjob, Haushalt und hin und wieder kommt ihre beste Freundin Paula aus
Sizilien, dann genießen sie einen gemütlichen Abend, der aber natürlich viel zu
schnell vorbeigeht. Dann steht am nächsten Morgen der Alltag wieder frisch
fröhlich vor der Tür.

So
knapp vor 50 fragt sie sich nun schon ob das alles gewesen sein kann, zumal ihr
Job sich durch einen Eigentümerwechsel zu einer stupiden, langweiligen
Beschäftigung entwickelt hat.

Statt
zu resignieren nimmt diese sympathische, patente Frau ihr Leben neu in die
Hand, auch mit Hilfe ihres ebenfalls sehr sympathischen Ehemanns.

Heidi Merkel, eine regionale Autorin, schreibt süffig, mit viel Witz und Charme. Ich möchte Ihnen dieses feine, besondere Buch ans Herz legen, sie werden es genießen.

Heidi Merkel im Dorfradio hören:
A stade Zeit >
Der Kauf eines Büstenhalters >


Fischadler

Der Holzhausener Fotograf zeigt diesmal eine beeindruckende Fotostaffel über Fischadler im Vogelschutzgebiet Weidmoos in St. Georgen/ Lamprechtshausen.

Der Fischadler (Pandion haliaetus) ist eine Vogelart die weltweit zu finden ist. Er ist mittelgroß, schlank und hat eine Flügelspannweite von 1,25 – 1,75 Meter und wiegt ein gutes bis etwa 2 Kilogramm.

Detailinfos gibt es auch Wikipedia>
Herbert Algran: E
isvögel im Flachgau>


Kardinal George Pell

Der australische Kardinal, zuletzt im Vatikan tätig, wurde dieser Tage wegen sexuellem Missbrauch an Kindern verurteilt. Über das Verbrechen an sich braucht man nicht zu diskutieren, auch die gerichtliche Ahndung dieser Verbrechen ist wichtig und notwendig.

Das Hauptproblem bei den sexuellen Übergriffen dürfte das schamlos ausgenutzte Abhängigkeitsverhältnis sein. Medienberichte der letzten Zeit geben Zeugnis davon, dass diese Übergriffe nicht nur die Kirche betreffen.

Trotzdem, am frustrierendsten ist die Tatsache, wie die Kirche mit dieser Situation umgeht. Es kann noch immer nicht sein, was nicht sein darf.

Kindesmissbrauch kann nicht verjähren >


Marina Faust

Marina Faust
Marina Faust

Salzburg, 25. Februar 2019. Seit 1983 vergibt das Museum der Moderne Salzburg alle zwei Jahre einen Preis für Fotokunst, der seit 2007 von der Familie Breicha gefördert und als „Otto-Breicha-Preis für Fotokunst – Museum der Moderne Salzburg“ an einen österreichischen oder in Österreich lebenden Fotokünstler oder an eine Fotokünstlerin verliehen wird. Die 17. Preisträgerin heißt Marina Faust. „Ich gratuliere Marina Faust herzlich zur Auszeichnung und möchte mich bei den Jury Mitgliedern und besonders bei Familie Breicha für ihre großzügige Unterstützung des Preises bedanken“, so Thorsten Sadowsky, Direktor Museum der Moderne Salzburg. Die Jury, bestehend aus Christa Breicha, Saskia Breicha, Lisl Ponger (Otto-Breicha-Preisträgerin 2017), Anna Grip (Herausgeberin der Zeitschrift Photonews) und Christiane Kuhlmann (Museum der Moderne Salzburg) begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Das Werk von Marina Faust ist facettenreich und erstreckt sich mittlerweile über mehr als 40 Jahre. Sie hat viel in Paris gearbeitet, aber immer Kontakt zu österreichischen Künstler_innen wie etwa Franz West gehalten und mit ihnen performative Projekte realisiert. Interessant ist, dass sie aus ihren angewandten Arbeiten immer wieder eigenständige fotografische Arbeiten entwickelt hat. Die Grenzen sind bei ihr fließend und es ist Teil ihres Konzeptes der Irreführung und des Hinterfragens, was die Fotografie und was die Kunst leisten kann.

MarinaFaust, Le papier de toilette

Für die Jury war es überzeugend, wie Marina Faust in den letzten Jahren neue ästhetische und materielle Formen für Arbeiten aus ihrem persönlichen Archiv geschaffen hat. Diese zeigen konzeptuelle Ansätze, die gleichermaßen sinnlich und medienreflexiv erscheinen.

Das Werk von Marina Faust spiegelt die spezielle Geschichte des Museums wieder. Eine große Serie ist noch unter Otto Breicha sowohl für die Fotosammlung des Bundes als auch für die Sammlung Fotografie des Museums angekauft worden.“

Marina Faust, Basquiat-Mort, Paris

Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert und mit einer Einzelausstellung der Preisträgerin 2020 im Museum der Moderne Salzburg am Standort Rupertinum verbunden. Zusätzlich erscheint ein Katalog zur Ausstellung. Bisherige Preitsträger_innen sind u. a. Friedl Kubelka, Seiichi Furuya, Peter Dressler, Margherita Spiluttini, Ilse Heider, Matthias Hermann, Leo Kandl und zuletzt Lisl Ponger, deren Ausstellung Lisl Ponger. Professione: fotografa noch bis zum 24. März 2019 zu sehen ist und zu der am 23. Februar der Ausstellungskatalog präsentiert wurde.

Presseinfo + Fotos: Museum der Moderne Salzburg


der kleine prinz

Frei nach Antoine de Saint-Exupérys Klassiker schuf Choreograph Flavio Salamanka ein „Phantastisches Ballett“, das am 20. Februar 2019 bei der Uraufführung in den Kammerspielen Jung und Alt verzauberte.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Ein 6-jähriger Knabe ist schwer enttäuscht, als seine Mutter seine kreative Zeichnung einfach nicht verstehen will. Er wird schließlich Pilot, denn wirklich frei fühlt er sich nur, wenn er fliegen kann. Als er einmal in der Wüste notlanden muss, trifft er auf den kleinen Prinzen. Der liebenswerte, verspielte Knabe nimmt ihn mit auf „eine Reise durch seine Erinnerungen“. Er kommt von einem winzigen Planeten mit drei Vulkanen und ein paar Affenbrotbäumen. Soziale Kontakte hat er nur mit einer Rose, die aber ständig schwächelt und hohe Ansprüche an ihn stellt, und so verlässt er sie, um andere Wesen kennenzulernen, die nicht so anstrengend sind.

Auf seiner Reise kommt er an sechs Planeten
vorbei, die von sehr eigentümlichen, ichbezogenen Menschen bewohnt werden. Er trifft
auf einen einsamen König, einen Eitlen, der ständig beklatscht werden möchte,
einen Alkoholiker, einen gestressten Geschäftsmann, einen pflichtbewussten
Laternenanzünder und einen gelehrten Geographen, der ihm schließlich rät, die
Erde zu besuchen. Hier begegnet er einer riesigen, furchteinflößenden Schlange
und einem frechen Fuchs. Die Sehnsucht nach seinem Heimatplaneten wächst
jedoch, denn er muss ständig an seine Rose denken. Wer wird ihm wohl zur
Rückkehr verhelfen können?

Eine Erzählerstimme (Gregor Schulz) hilft,
diese poetische Parabel leichter verständlich zu machen. Herzerwärmend,
übermütig und doch verträumt tanzt Niccolò Masini die Titelpartie und trägt
dabei gerne drei weiße Luftballons, die an riesige Seifenblasen erinnern, vor
sich her. Flavio Salamanka hat für jeden der eigenwilligen Bewohner der sechs
Planeten (jeweils Lúcio Kalbusch) ganz spezielle Bewegungsmuster kreiert, so
dass sechs sehr unterschiedliche Pas de Deux mit dem kleinen Prinzen zu sehen
sind. Erfrischend das Zusammentreffen des kleinen Prinzen mit dem frechen,
kleinen Fuchs (Chigusa Fujiyoshi). Die riesige, äußerst biegsame Schlange (Iure
de Castro) wirkt hingegen stets gefährlich. Ein raffiniert konstruierter weißer
Stuhl kommt auf der schlichten, weißen Bühne immer wieder in anderer Funktion
zum Einsatz, vom Königsthron bis zum Brunnen (Bühne: Sonja Böhm).

In Antoine de Saint-Exupérys Erzählung
steckt so viel Weisheit, dass man endlos darüber grübeln kann und vielleicht
doch nie alles verstehen wird, was uns der Dichter sagen will. Vielleicht hilft
das bekannte Zitat des schlauen Fuchses weiter: „Man sieht nur mit dem Herzen
gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Das Plädoyer für
Freundschaft und Menschlichkeit verfehlt an diesem Ballettabend, der für Kinder
ab fünf Jahren empfohlen wird, auch fast ohne Worte seine Wirkung nicht.

„Der kleine Prinz“ – Phantastisches Ballett frei nach Antoine de Saint-Exupéry. Choreographie und szenische Konzeption: Flavio Salamanka. Bühne und Kostüme: Sonja Böhm. Lichtdesign: Lukas Breitfuss. Mit wechselnder Besetzung: Niccolò Masini/Paulo Muniz, Paulo Muniz/Lúcio Kalbusch, Rose Márcia Jaqueline/Anna Yanchuk/Mikino Karube, Chigusa Fujiyoshi/Larissa Mota/Mikino Karube, Diego da Cunha/Gabrielly Juvêncio, Lúcio Kalbusch/ Iure de Castro. Erzählerstimme: Gregor Schulz. Fotos: SLT/ © Anna-Maria Löffelberger


The Oscar goes

Herzliche Gratulation an die Salzburgerin Julia Körner, die an den Kostümen von “Black Panther” mitgearbeitet hat.


neutor

Die Wahl macht´s möglich! Die Opposition in der Stadt Salzburg hat den Genie-Streich vollbracht und ihr neues Verkehrskonzept für die staugebeutelte Innenstadt präsentiert: Die Neutorsperre.

Es geht halt doch nichts über innovative Lösungen! Das dürfte allerdings auch die letzte Aktion vom städtischen Langzeitverkehrsplaner Johann Padutsch gewesen sein.

Jetzt wird es spannend, wie der Wähler entscheidet und ob nach der Wahl der Tunnel wieder geöffnet wird!


Hundertwassertherme Bad Blumau

Die Hundertwassertherme in Bad Blumau ist für einen durchschnittlichen Dörfler wie ich einer bin ja nicht gerade ums Eck gelegen, trotzdem nahm ich mir vor einigen Tagen eine knappe Woche Zeit, um sie zu besichtigen und zu erleben.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Nach gut 350 km Anfahrt erreichte ich Bad Blumau im Oststeirischen Hügelland im Thermenland Steiermark. Friedensreich Hundertwasser entwarf das wahrscheinlich größte begeh- und bewohnbare Kunstwerk der Welt, dessen Bau 1993 begonnen und das bereits 4 Jahre später eröffnet wurde.

Hundertwasser ist bekannt für seine bunten Farben, das viele Grün und die Umgehung alles Eckigen und Geraden. Ganz gleich welchen Blickwinkel man einnimmt, es gibt keine Ansicht, die der anderen gleicht. Die Thermenlandschaft ist einzigartig, die Anzahl der Ruhemöglichkeiten sehr vielfältig. Ich habe mich in dieser außergewöhnlichenn Therme sofort rundum wohl gefühlt.

Hundertwassertherme Bad Blumau
Ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk

Aktuell gibt es in Bad Blumau eine Ausstellung der Kärntner Künstlerin GERÓ Eberwein. Die Bilderwelten aus Öl und Acryl überzeugen durch ihre einfühlsame Farbgebung und transportieren eine tief empfundene Lebensfreude.

Gekocht wird hocherfreulich gut, auch ein solider regionalen Bezug ist spürbar. Der Bogen spannt sich vom ayurvedischen Frühstücksbrei bis hin zum Steirischen Backhendl. Es ist für jeden Geschmack etwas Genüssliches dabei.

Die Thermengebäude sind perfekt in die Umgebung eingebunden

Einziges Manko für mich war, dass im Barbereich Rauchen erlaubt ist. Es gibt zwar nebenan einen Nichtraucherbereich, dort stinkt es aber auch nach dem blauen Dunst. Am Weg zum Restaurant muss man an der Bar vorbei und dabei einen kurzen, nach Rauch muffelnden Bereich überwinden. Schade.

Alles in allem war der Besuch in der Hundertwassertherme wunderschön und verlangt nach einer Wiederholung, idealerweise wenn draußen alles grünt und blüht.


herb berger

Herbert Berger feierte mit Freunden am 19. 02. 2019 seinen 50. Geburtstag im ausverkauften Oval in Salzburg.Die freundschaftliche Stimmung wirkt und schwingt durch den ganzen Raum und macht den Abend für das Publikum zu einem Ereignis der besonderen Art.

Von Christine Smaczny

Seit 40 Jahren Bühnenpräsenz, seit vielen Jahren kompositorisch tätig, Arrangeur, Multiinstrumentalist, (Klarinette, Sax, Querflöte, Chrom. Mundharmonika), feiert H.B. sein künstlerisches Schaffen und Wirken mit Freunden, die seine Sensibilität, Feinheit und rhythmische Auffassung auf exklusive Art und Weise dem Publikum zu Gehör bringen.

Das erste Set ist ausschließlich instrumental gestaltet und beginnt mit einer Komposition für Kontrabass (Alexander Meik) und Klarinette (Herbert Berger), die dem Bassisten Dietmar Kastovsky gewidmet ist.

Für die folgenden vier beschwingten Kompositionen im Dreivierteltakt (seiner Frau gewidmet) bittet Herbert vier weitere Musiker (Streicher) auf die Bühne. Die Stücke sind aus seiner neuesten CD: “Metropol Suite” entnommen.

Scheinbare Nähe (von Berger komponierte Filmmusik, Autor: Gerold Foidl)  drückt Herbert Berger mit sehnsuchtsvollem, leicht tragisch empfundenem Thema auf der chrom. Mundharmonika aus.

Mit den folgenden zwei Tangos (ebenso auf neuer CD Metropol Suite) zeigt Herbert Berger gleichermaßen Feingefühl und Beschwingtheit in Komposition und Spiel ebenfalls auf der chrom. Mundharmonika.

In Zusammenarbeit mit Christian Wegscheider (Piano) und Philipp Kopmajer (Schlagzeug) begibt sich der Multiinstrumentalist Herbert Berger in die freie Improvisation und zeigt auch im Jazz virtuose Eleganz. Speedy Gonzales beendet das 1. Set mit einer beeindruckenden Intro von
Kopmajer und Berger auf der Querflöte in äußerst rasantem Tempo.

Die langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft von Berger mit Willi Resitarits ist im 2. Set nach der Pause deutlich spür- und hörbar. Der 1. Song: “I hob mein Kopf verlorn” ist bestens gewählt, da der Soul, den Willi Resitarits zum Ausdruck bringt, unvergleichbar tief empfunden und ausdruckstark ist.

Texte von H.C. Artmann, Vreni Göltl, Willi Resitarits, vertont und arrangiert von Herbert Berger, beeindruckend interpretiert von Willi Resitarits, entführen das Publikum in Welten fernab von gewohnten Abläufen und „Zuständen“.

Es war ein besondere Abend und es ist gut zu wissen, dass das Gute so nah ist.

Die Musiker des Abends: Klavier – Christian Wegscheider | Bass – Alexander Meik | Schlagzeug – Philipp Kopmajer | Trompete – Christian Haitzmann | Cello – Luis Zorita | Bratsche – Benedict Mitterbauer | Violinen – Michaela Girardi, Sabine Nova | Voc. – Willi Reserarits


die einzäuner

Beide Herrn träumen mit glasigen Augen vom Maschendrahtzaun. Der eine möchte ihn um jeden Preis an der mexikanischen Grenze bauen, der andere freut sich darüber, dass er die Balkanroute geschlossen hat.

Machtintensive Egomanen sind beide, ob einer von ihnen als Vorbild für irgendetwas Großes taugt, weiß ich nicht. Fakt ist, dass der Blondschopf weltpolitisch nicht ungefährlich ist und immer wieder zündelt, auch der alpenrepublikanische Youngster hat Potential, das nicht nur harmlos ist.

Der Staatsbesuch gehört zu den Spielregeln auf dem Parkett der internationalen Diplomatie. Das war schon immer so und das ist auch wichtig.


Eva Reichl

Eva Reichl - Mühlviertler Blut

 Autor: Eva Reichl
Titel: Mühlviertler Blut – Kriminalroman
ISBN: 978-3-8392-2268-6
Erschienen: 11.04.2018
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH

Klappentext:
Blut und Aberglaube
Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Als Chefinspektor Oskar Stern zum Tatort gerufen wird, hat sich die Kunde über einen Vampirmörder längst verbreitet. Beinahe zeitgleich wird in Linz ein Weinhändler ermordet. Auch seine Leiche ist blutleer. Ist der Täter tatsächlich ein Vampir, so wie die Liebenauer Bevölkerung vermutet? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.

Rezension von Rebecca Schönleitner

Der sympathische Chefinspektor
Oskar Stern und seine Kollegin Mara Grünbrecht werden ins tiefste Mühlviertel
gerufen, ein ungewöhnlicher Mord muss aufgeklärt werden. Der Priester der verschlafenen
Gemeinde wird ausgeblutet am Altar aufgefunden, keiner kann sich die Bluttat
erklären, denn der Priester war allseits als umgänglicher, friedlicher Mann bekannt.

Bevor die beiden Inspektoren so
richtig mit dem Ermitteln beginnen können werden sie schon nach Linz gerufen,
wo ein identischer Mord an einem bekannten Weinhändler begangen wurde.

Mit Hilfe des restlichen Teams
und privaten Verwicklungen können die Inspektoren die Morde schlussendlich – durchaus
überraschend – aufklären.

Amüsante Nebenhandlungen und menschliche
Verwirrungen machen den Kriminalroman zu einer spannenden, gelungenen Lektüre.