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Startrail Maria Bühel

Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019 hat die Stadt Oberndorf zu einem bemerkenswerten Kulturevent in das neue Rathaus geladen. Es wurden eine Fotoausstellung eröffnet und das Stille Nacht Projekt: “Wir bringen´s zusammen – A Public Puzzle” vorgestellt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Der Linzer Künstler Mag. Günter Hartl, von dem auch das Leopold Kohr Denkmal am Salzachdamm stammt, hat das kommunale Gemeinschaftsprojekt “A Public Puzzle” entworfen, umgesetzt und zusammengesetzt. Von den 103 Teilen, die verteilt wurden, sind 94 wieder zurückgekommen.

Zum Jahreswechsel wurden die Puzzleteile in einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Werkraum zusammengefügt und dabei die fehlenden 9 Teile bewusst ausgelassen, obwohl auf Grund der Fotodokumentation natürlich bekannt ist, wer sein Puzzleteil nicht zurück gebracht hat. Man hat bewusst akzeptiert, dass eben nicht alles perfekt sein kann.

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Wir bringen´s zusammen – A Public Puzzle

Wo das “Public Puzzle” letztendlich auf Dauer präsentiert werden kann, ist noch nicht bekannt. Das Stadtamt in Oberndorf freut sich auf Vorschläge, so Bgm. Ing. Georg Djundja.

Mag. Günter Hartl und Bürgermeister Ing. Georg Djundja

Die sehenswerte Fotoausstellung gliedert sich in zwei Bereiche. Der Fotoklub Oberndorf zeigt künstlerische Bilder aus Oberndorf und der Umgebung. Oliver Freudenthaler vom gleichnamigen Fotostudio in Laufen präsentiert historische Aufnahmen.

Die Fotografen: Gerhard Kupfner, Ernest Stierschneider, Hermann Hermeter (Obmann FC Oberndorf) und Oliver Freudenthaler

Gratulieren kann man der Stadt Oberndorf dazu, dass sie das neue Rathaus mit Galerieschienen ausgestattet hat und dadurch Ausstellungen jeder Art möglich sind! Im Folgenden eine kleine Bildauswahl der gezeigten Fotos.

Musikalisch umrahmt wurde die gut besuchte Vernissage von Reinhold Wieser mit seinen Jugend-Trompetern.

Trompeter

Der Besuch der Ausstellung kann wärmstens empfohlen werden!

Günter Hartl: Bunte Tücher unter der Salzachbrücke >


Stille Nacht Kapelle Oldtimerbus

In dieser Zeitungsrubrik geht es um lokales Geschehen im nördlichen Salzburger Flachgau, hautnah und bodenverwurzelt. Hier kennt man sich persönlich. Wir berichten über kulturelle Ereignisse im weitesten Sinn des Wortes im Dorf.

Die Berichte kommen in erster Linie aus folgenden Gemeinden: Anthering, Nussdorf, Dorfbeuern, Göming, Oberndorf, Lamprechtshausen, Bürmoos und St. Georgen.

Ein Klick auf die Namen der Gemeinden oder die Postleitzahlen genügt, damit die Artikel aus den Dörfern aufgelistet werden!


Käserei Asten in Lamprehtshausen

Seit einem guten Monat gibt es eine Fachbookgruppe unter diesem Namen, die Bilder vorwiegend aus den Gemeinden Anthering, Nußdorf, Dorfbeueren, Göming,Lamprechtshausen, Bürmoos und St. Georgen sammelt.

Maierjörg in Michaelbeuern (Bild: Ingried Paradeiser Kriegseisen)

In der kurzen Zeit des Bestehens hat die Gruppe bereits über 100 Mitglieder. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein Bezug zur Gegend. In der weiteren Folge sind Gruppentreffen geplant.

Talstation der Materialseilbahn von der Achartinger Käserei über Mitterstätt nach Buchstätt am Haunsberg. Käser von links nach rechts: Franz Matzenberger, Hans Kühleitner, Hermann Stadler, Franz Strohbichler (Bild: Raggei Bräu)

Grundidee der Gruppe ist es, die Bilder zu sammeln und einer größeren Öffentlichkeit zukommen zu lassen, bevor niemand mehr weiß, wer oder was am Foto abgebildet ist.

Nachtcafe absurd in Oberndorf, zuvor Gasthaus Forelle, heute Ärztehaus (Bild KTraintinger)

Die Facebookgruppe “Alte Ansichten aus dem nördlichen Flachgau” ist öffentlich zugängig, zum Posten und Kommentieren muss man allerdings der geschlossenen Gruppe beitreten.

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Alle Fotos: Thomas Traschwandtner | Tau Light Media

Fotografen nutzen für ihre Aufnahmen gerne sogenannte “Lost Places”, also Orte, die vergessen oder aufgelassen wurden. Oft wurde alles liegen und stehen gelassen und es ist wie es immer war, es fehlen nur die Menschen.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Es hat sich zumeist eine ganz spezielle Patina über den Ort des Geschehens gelegt, da und dort hat bereits der natürliche Verfall eingesetzt.

Thomas Traschwandtner hat mit einer gekonnten, natürlichen Lichführung die etwas verwunschene Stimmung im ehemaligen Gasthof Traube im Oberndorfer Stadtpark meisterhaft eingefangen.

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Bildbeherrschend sind nicht die harten Kontraste, nein, es sind vielmehr weiche, sanfte Farbstimmungen, die in manchen Bildern durch gefühlvolle Portraits ergänzt werden.

Das Gasthaus zur Traube wurde 1902 erbaut. Nach einem Besitzerwechsel wurde es 1931 wieder eröffnet und bis Ende der 1970er Jahre betrieben. Seitdem diente es nur mehr als Wohnhaus für die letzte Besitzerin, die 2016 verstarb. Danach wurde die Traube von 3 Ehepaaren aufgekauft, die mir erlaubten, diese Fotos zu machen, bevor sie mit dem Aufräumen anfingen. Was in Zukunft mit dem Gasthaus passieren wird, steht noch nicht fest.

Lost Places in der Dorfzeitung >


Freiraum_Ausreisser

Vom 21. bis 23. März 2019 gastierten Sabine Füssl und Waltraud Gregor mit der kurzweiligen Komödie “Die Ausreisserinnen”von Pierre Palmade und Christophe Duthuron in der Salzachstadt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Einfach nur weg – es reicht! Das gilt sowohl für Claude, die von ihrem Sohn in ein Altersheim gesteckt wurde, wie auch für Margot, der die eigene Familie über den Kopf wächst. Sie hat das Gefühl, als wäre sie nur noch das Dienstmädchen für alle und hält das einfach nicht mehr aus. Zufällig treffen sich die beiden Frauen mitten in der Nacht beim Autostoppen.

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Nach anfänglichen, kleineren Meinungsverschiedenheiten beginnt für die beiden Damen ein aufregender Streifzug durch die Lande, gewürzt mit zahlreichen bizarren und auch witzigen Momenten.

Nachdem die Tramperinnen den Bogen etwas überspannt haben und das einen unliebsamen Besuch im Polizeigefängnis zur Folge hat, landen sie wieder zuhause. Nach einigen Monaten besucht Margot Claude im Altersheim und nimmt sie kurzerhand im Campingbus mit nach Spanien.

Regisseur Josef Lipp inszenierte mit Sabine Füssl und Waltraud Gregor einen sehr unterhaltsamen Theaterabend. Die beiden Frauen überzeugten als Claude und Margot. Niki Karl hatte die Technik gut im Griff.

Die Ausreisserinnen sind noch im Literaturhaus Salzburg (29. + 30. März) und in der Schul-Aula in Henndorf (31. März. , 6. + 7. +12. + 13. April) zu sehen.


Neujahrskonzert Oberndorf

Musikalischer Blumenstrauß zum Jahresbeginn 2019

Werke von Strauß, Fucik, Mozart, Lehar, Brahms, Dvorak und Verdi überreichte das Austria Festival Symphony Orchestra unter dem hervorragendem Dirigat von Reinhold Wieser den 900 Gästen am 6. Jänner in der Stadthalle Oberndorf. Dies mit einem überaus musikalisch bunten musikalischen Blumenstrauß. Freuen konnten sich die Besucher aus Nah und Fern – trotz widriger Wetterbedingungen – auf bekannte und beliebte Melodien aus der silbernen Operetten-Ära von Franz Lehar.

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Als Tenor konnten Harald Wurmsdobler mit Da geh ich ins Maxim aus der Operette Die Lustige Witwe sowie die beliebte Sopranistin Waltraud Nagl mit Meine Lippen sie küssen so heiß aus der Lehar Operette Giuditta überzeugen. Das Trinklied von Verdi und Lippen schweigen – ein wunderschönes Walzerlied von Lehar  – wurden als Duett gefühlvoll interpretiert.

Das wunderschöne Klarinettensolo von Wolfgang Amadeus Mozart spielte David Lehner aus Puch.  Besonders beeindruckend erklang der Florentiner Marsch von Julius Fucik zu Beginn des zweiten Teiles. Beendet wurde das Konzert mit dem Donauwalzer sowie dem Radetzkymarsch und der Orchesterfassung von Stille Nacht, heilige Nacht.

Presseaussendung. Alle Fotos: Hermann Hermeter


Rosemaria Ott - Gingkoblätter | Fotos: Karl Traintinger

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, heißt es so schön! In der Oberndorfer Brückenstraße hat sich die Textilkünstlerin Rosemarie Ott ein Atelier eingerichtet und die Salzachstadt hat damit ein wertvolles, künstlerisches Kleinod bekommen.

In den beiden Räumen verbindet sie einen Arbeitsraum mit einer Galerie, in der ihre Arbeiten stilvoll präsentiert werden.

Rosemaria Ott in ihrem Atelier in Oberndorf

Mein künstlerischer Werdegang

Duft, Farben und Oberflächen der Stoffe in der Schneiderwerkstatt meines Vater sind eine prägende Erinnerung aus meiner Kindheit. Diese erste Begegnung mit der Welt der Textilien und der direkte Kontakt mit der Natur haben mich für Strukturen und Texturen sensibilisiert und prägen meine Werke.

Seit drei Jahrzehnten arbeite ich als Autodidaktin mit Textilem, vorwiegend mit Seide, Leinen, Baumwolle und Polyamid in Verbindung mit anderen Naturmaterialien. Dabei suche ich nach unkonventionellen Methoden der Verarbeitung und eigenen textilen Ausdrucksmöglichkeiten. Auf den Weg von der Vorstellung zur Realisierung einer Idee spielt das Experiment mit dem Material eine große Rolle.

Die Natur mit ihrem unerschöpflichen Formenreichtum, ihren Strukturen und Farben ist Quelle der Inspiration für mich. Der mikroskopische Blick bildet den Ausgangspunkt für meine Formfindung.

Ich sehe meine Arbeit als “Malerei mit Nadel und Faden”, die nicht bei der Fläche bleibt, sondern in die dritte Dimension reicht bis hin zur Rauminstallation.

Vita: Geboren in Braunau am Inn, Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, Dipl. psych. Krankenschwester | Ab 1988 Beschäftigung mit Quilt-, Patchwork- und Applikationstechnik sowie Steppstickerei mit der Nähmaschine. 2002 erste Arbeiten in “Thermotechnik” – Einarbeitung von Naturmaterialien und Fäden in ein hautähnliches Material aus Polyamid. 1998 Ateliersgündung. 2000-2008 Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler in Salzburg, 2009 Mitglied bei ART AUSTRIA. 2018 eigene Galerie und Atelier in Oberndorf.

Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>

Zur Zeit sind in der Galerie von Rosemarie Ott neben ihren eigenen Arbeiten auch einige Bilder der Laufener Künstlerin und Musikerin Christine Smaczny ausgestellt.

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Peter Martin Lackner und Siegfried Steinkogler

Ein Musiktheater von Siegfried Steinkogler.

Konzertante Uraufführung am 22. Dezember 2018 um 18 Uhr in der Stadthalle Oberndorf.

Mitwirkende: Symphonisches Orcherster des Musikum Oberndorf (Musikalische Leitung: Peter Martin Lackner), Chinesische Schule Salzburg mit Wushu Meisterin Yongxue Leckebusch, Sprecherin – Gertraud Steinkogler – Wurzinger (Universität Mozarteum), Siegfried Steinkogler (Komposition und Text)

Die Proben dauern schon fast ein Jahr.

Inhalt:  “Jetzt haben wir die Bescherung da.”,”So hat das keiner gewollt” seufzen Alena und ihr Bruder Thomas als sich die vorweihnachtliche Stimmung immer mehr und mehr auflädt. Die Mutter von den Weihnachtsvorbereitungen gestresst, der Vater unter Druck, endlich das zu erledigen, was er schon lange vor hat, Alena und Thomas von den immer zu Weihnachten wiederkehrenden hohen Erwartungen genervt.

Die Mutter wünscht sich, dass zu Weihnachten “Stille Nacht” gesungen wird, aber die Probe dazu geht komplett schief. Diese und andere Verwicklungen führen zu einem Familienstreit. Wie kann dieser Weihnachtsabend noch stimmungsvoll werden? Bessert der Besuch von Alenas Freundin Anna, deren Eltern im Krankenhaus liegen, die Stimmung? Reichen die Vorsätze und der Wille der Familienmitglieder für einen stimmungsvollen Weihnachtsabend oder sorgt tatsächlich das traditionelle Weihnachtslied “Stille Nacht” für Frieden im Haus, wie die Mutter meint?

Durch die Beschäftigung mit Weihnachten und dem Lied”Stille Nacht” entsteht in der Familie ein alternatives Weihnachtsprogramm – und letztendlich kommt doch noch Feststimmung auf. Untermalt von Musik entwickelt sich eine humorvolle und zugleich ernsthafte Geschichte, die eine Mischung aus Alltag und Weihnachtsidylle schafft. Ein Musiktheater für alle die, die Stille Nacht neu entdecken wollen.

Siegfried Steinkogler über die Entstehung seines neuen Musiktheaters: “Zeit für Stille Nacht”

“Schon zu Beginn des Jahres 2017 reifte in mir der Plan, für das 200-Jahr-Jubiläum “Stille Nacht” ein größeres Werk zu schreiben. Wer das Lied so oft gesungen hat wie ich, der fühlt eine innerliche Verbundenheit zu diesem Lied. Das Musikum Oberndorf war – geografisch wie fachlich gesehen – der geeignete Veranstalter für dieses neue Musiktheater, in dessen Zentrum das allseits beliebte Weihnachtslied steht.

In musikalischer Hinsicht findet das Stille-Nacht-Lied in vielerlei Gestalten Eingang in die Partitur. Schon zu Beginn in der “Weihnachtshektik” finden sich diesbezügliche  “Fill-Ins”. Während das Stille-Nacht-Thema in der “Meditation” nur gegen Ende in den leise spielende Pauken zitiert wird, wird dieses im “Intermezzo microtonale”  im Vierteltonabstand verarbeitet, was zu einem ganz neuartigen Klangergebnis führt. Die beiden knapp gehaltenen “Stille-Nacht-Musiken” werden vom Stil der Harmonischen Variation dominiert.

Die Handlung beschreibt die Vorbereitungen zum Heiligen Abend einer beliebigen Familie, Generationenkonflikt und Ehestreit mit inbegriffen. Die Mutter wünscht sich, dass vor der Bescherung Stille Nacht gesungen wird, aber schon die Probe dazu geht völlig schief. Althergebrachte Traditionen werden hinterfragt und teilweise umgedeutet. Die halbwüchsigen Kinder sorgen schließlich für ein”alternatives Weihnachtsprogramm”, wodurch der Abend noch einen versöhnlichen Ausklang nimmt.

Ganz besonders freut mich die Zusammenarbeit mit der Chinesischen Schule Salzburg, die mit Chor und musikuntermalter Tanz-Choreografie einen völkerverbindenden Beitrag zu dieser Veranstaltung leisten wird. Es muss nicht extra betont werden, dass auch hier das Stille-Nacht-Lied eine tragende Rolle spielt.

Das Symphonische Orchester unter der Leitung von Peter M. Lackner setzt sich aus SchülerInnen und LehrerInnen des Musikum Oberndorf zusammen. Im Finale wird es vom Kinderchor, Sopran-Solo sowie je einer Akkordeon-, Blockflöten- und Gitarrengruppe verstärkt, was den Probenaufwand noch zusätzlich vermehrte. Für viele jugendliche Mitwirkende war es die erste große Produktion dieser Art. Mein besonderer Dank gilt unseren SchülerInnen,dem engagierten LehrerInnen-Team sowie Musikschuldirektor Michael Nußdorfer für die Planung und Umsetzung des Projekts. Gedankt sei auch der Stadtgemeinde Oberndorf und dem Musikum Salzburg, ohne deren Unterstützung die Durchführung nicht möglich gewesen wäre.”


Foto: Karl Traintinger, Dorfbild

Am 7. 12. 2018 konnte man am frühen Abend am Salzachdamm eine beeindruckende Bildprojektion vom Oberndorfer Künstler Thomas Stadler (Kunstinitiative Kreisverkehr) sehen.

Mit Hochleistungsbeamern wurden die Zeichnungen einige Häuser vom ehemaligen Altoberndorf an die Originalplätze, wie sie Joseph Mohr aber auch Leopold Kohr sahen,  projiziert.

Gleichzeitig kam NACHT – BUA – MARIA, eine Klangaktion in einem Memorial an Joseph Mohr von Werner Raditschnig zur Aufführung. Helena Este Adler las die Namen der Hausbesitzer.

Trotz einiger technischer Probleme war es eine sehr beeindruckende Aktion und ein wertvolles Mosaiksteinchen im Rahmen der zahlreichen Stille Nacht Veranstaltungen im heurigen Gedenkjahr.

Siehe auch: Open Space

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Kohr in Oberndorf

Am 10. Oktober fand in der Stadt Oberndorf eine geführte Wanderung durch die Stadt auf den Spuren des weltberühmten Sozialökonomen statt. Der Besucheranstum war beeindruckend groß, das herrliche Wetter tat das Seine dazu.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Start war in der Stadtpfarrkirche mit einer Einleitung von Walter Müller “Kohr-Gesänge, hundertfach” und Orgelmusik mit Georg Djundja. Von der Kirche ging es weiter zum Geburtshaus und zum Salzachhof, wo Johannes Ploner von den letzten Lebensststionen von Kohr erzählte.

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Der Schriftsteller Walter Müller und Alexander Reicher (Bluesbrauser, leRoXa) begleiteten die Wanderer mit Texten und Musik.

Kohr in Oberndorf

Beim Leopold-Kohr-Denkmal sprach der Künstler Günter Hartl einige Sätze zur Plastik. Über den Leopold-Kohr-Themenweg und das Stille Nacht Museum ging es letztendlich zum Familiengrab Kohr am Oberndorfer Friedhof.

Kohr in Oberndorf

Die Darbietungen aller Beteiligten konnten begeistern und nachdenklich stimmen. Es war eine Tauriska Veranstaltung, die Nachahmer finden sollte.

Tauriska in der Dorfzeitung >


Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest. Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert - seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind. Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52? Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?

Am Montag, dem 6. August fand in Oberndorf eine gut besuchte Lesung von Stephanie Stadler (Prähauser – Traintinger), einer gebürtigen Antheringerin, statt.  Etwa 40 Zuhörer waren trotz der fast tropischen Aussentemperatur von 32°C um 18 Uhr in den Freiraum in der Gaisbergstraße gekommen.

Helena Este Adler: HERTZ 52

Stephanie Stadler stellte ihr unlängst im Arovell-Verlag erschienes Buch: “Helena Este Adler: HERTZ 52” vor. Sie hat sich vor geraumer Zeit als Mitbegründerin der Literatur Lobby Land, einer Gruppierung von Literaten aus der Gegend,  einen Namen in Salzburgs bunter Kulturlandschaft gemacht.

Autor: Helena Este Adler
Titel: HERTZ 52
Verlag: 2018 Arovell Verlag Wien Gosau
ISBN: 9-783903-189140

Klappentext:

Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest.

Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert – seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind.

Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52?

Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?


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Stille Nacht 2018

Der Zeichen- und Malworkshop der Rottmayr-Akademie widmete sich heuer anlässlich des 200-jährigen Jubiläums dem Thema Stille Nacht.

Mag. Thomas Stadler leitet die Rottmayr-Akademie seit 2010. Den Mal-Workshop gibt es seit der Gründung der Akademie jeweils in der ersten Augustwoche. Veranstaltungsort ist der Freiraum in Oberndorf.

Gruppenbild (Foto: Thomas Stadler/ Dorfzeitung)

16 Jugendliche aus Oberndorf, Laufen, Salzburg, Anthering  Großgmain, Bergheim und Lamprechtshausen fertigten heuer unter der fachkundigen Leitung der Künstlerin Hanna Herceg 3 großformatige Acrylbilder zu Stille Nacht an.

Eines der entstandenen Werke wird am 24. August an Bürgermeister Peter Schröder übergeben. Es soll an prominenter öffentlicher Stelle in der Stadtgemeinde Oberndorf aufgehängt werden.  Welches Bild es wird, ist noch nicht entschieden. Aus diesem Grund zeigen wir vorerst nur Collagen. Nachdem die Auswahl getroffen wurde, werden wir alle 3 Bilder publizieren.

Collagen der Bilder

Veranstaltungshinweis: 28. Oktober 2018 – Salzachhalle Laufen OPEN SPACE – Eine jazzig-literarische Annäherung an die Stille Nacht >


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