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Dorf ist überall

Dorf ist für uns kein geografischer Begriff. Dorf ist überall wo sich Gemeinschaft verdichtet. Am Rande der Städte, in den Zentren, auf dem Land. Die Dorfzeitung berichtet über das Zusammenleben in diesen Räumen, über ungewöhnliche Menschen, Ereignisse und Entwicklungen.

Wir berichten über kulturelle Entwicklungen wo und wie sie gerade entstehen. Wir berichten auch, wie die Menschen im globalen Dorf ihre Lebensräume gestalten und was sie dazu bewegt. Unser Standpunkt ist nicht sachlich, sondern menschlich. Daraus ergibt sich auch die Blattlinie der Dorfzeitung: Leidenschaftlich schreiben, aufrichtig berichten, sorgfältig recherchieren, Fehler zugeben. Das ist unser Ziel.

Die Dorfzeitung unterstützt Kultur im Dorf.

Am 4. März 2020 wird die Ausstellung: Ida Duswald – Malereien – in der Tierarztpraxis Lamprechtshausen eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Radiofabrik gehört und jederzeit weltweit gestreamt werden.

Gemeinsam stark

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Vielen herzlichen Dank dafür.


Rosemaria Ott – Seltene Arten
Textilkunst

Seltenen Arten widmet sich eine aktuelle Kunstaustellung im Bürmooser Torf Glas Ziegel Museum.

Das nahegelegene Moor und seine kostbaren Naturschätze geben dabei das Thema vor: Ähnlich wie das Moor Organismen konserviert und Jahrhunderte später preisgibt, so werden auch in der Kunst Rosemaria Otts Fundstücke aus der Natur gleichsam fossilisiert und finden eingebettet in Gewebe und Farben zu neuem Ausdruck.

Samen, Gräser und Blüten unterzieht die Salzburger Künstlerin in Begegnung mit anderen Materialien einer organischen Verwandlung. Für ihre abstrakten Bilder, Tableaus und Installationen trennt Ott kostbare Stoffe auf, spaltet Fäden, presst Naturmaterial und schafft daraus etwas Neues. Natur, Körper, Spiritualität, Mikro- und Makrokosmos sind wesentliche Themen ihres umfangreichen Werks, das nun erstmals in Bürmoos im Rahmen der jährlichen Sonderausstellung des TGZ Museums zu sehen sein wird.

Sonderausstellung im Torf Glas Ziegel Museum Bürmoos

KUNST IM MUSEUM

„Seltene Arten“ Textilkunst Rosemaria Ott 
von 27.02.2020 – 22.03.2020

Vernissage am 27.02.2020 um 19 Uhr.
Die Laudatio spricht Angelika Hautaler

(öffnet in neuem Tab)”>Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>


Kunst Bananen

Maurizio Cattelan hat auf der Art Basel in Miami Beach eine Banane > ausgestellt. Sie war mit einem silbrigen Klebeband an einer Ausstellungswand befestigt und wurde für 108.000$ verkauft.

Um die Banane vor dem Verderb zu retten, hat sie Künstlerkollege David Datuna kurzerhand verspeist. Das kann essbaren Kunstwerken passieren. Der Preis für das gute Stück könnte wahrscheinlich mindestens 81 Michelin-Sterne aufwiegen.

Ich habe für die Dorfzeitung sofort ein Kilogramm BIO-Bananen gekauft und werde sie so nach und nach der Öffentlichkeit präsentieren. Im Lagerhaus habe ich schon ein passendes Tape organisiert.

Wenn sich einige Käufer fänden, hätte die Dorfzeitung auf ewig ausgesorgt und müsste sich nicht mit einer Paywall herumärgern.

Bananen in der Dorfzeitung >


Sislej Xhafa wurde 1970 in Peja/Kosovo geboren und führt ein nomadisches Leben, seit er 1990 sein Land verlassen hat in London, Italien und New York, wo er nunmehr lebt und arbeitet.

Karl Bauer

Von Karl Bauer

Die Bedingungen eines ständig Reisenden setzen ihn einem ständigen Kontakt mit sozialen, ökonomischen und ästhetischen Transformationen in unserer globalen Welt aus. Seine politische und soziale Praxis drückt er vielfach in Zeichnungen, Bildern, Skulpturen und Installationen aus. Dabei benützt er zwar billige Materialien, die aber sehr ausdrucksvoll sind. Im Jahre 2017 repräsentierte er den Kosovo auf der Biennale in Venedig mit der Installation „Lost and found“, womit er die Würde, Gerechtigkeit und Transparenz den Prozessen der Ungerechtigkeit gegenüberstellte. Dabei geht es um die immer noch offenen Wunden der bis heute vermissten Menschen des Kosovokrieges.

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In „Woven soil“ (2018) für seine erste Ausstellung in der alten Heimat Kosovo erweiterte er den Ausstellungsraum der Nationalgalerie in Prishtina um einen Blick durch ein Fenster wie in einer ländlichen Idylle in einen realen Kuhstall mit acht Kühen. Die Schweiz unternahm nach dem Krieg große Anstrengungen um zu helfen und lieferte auch über 500 Kühe in den Kosovo. Der Projektplan war ursprünglich, einige dieser Kühe aus Dank in die Schweiz zurückzubringen, um ihre tierischen Verwandten besuchen zu können.

Dieses Vorhaben war aber voller Überraschungen: Die Kühe mussten viele Prozeduren durchlaufen und wurden tagelang außerhalb ihrer natürlichen Umgebung unter Quarantäne gestellt. Aufgrund der Kosten und der Transportschwierigkeiten wurde das Projekt letztlich eingestellt und in der Nationalgalerie 2018 umgesetzt. Dazu wurde anschließend an die Galerie ein zeitlich befristeter, realer Kuhstall gebaut und betrieben, der über ein Fenster besichtigt werden konnte. Eine Art von lebendiger Krippe in unserer Zeit. Diese konzeptuelle Arbeit zur agrarischen Welt in einem städtischen Museum sollte die Besucher zum Widerspruch zu dieser Dislokation herausfordern.

Alle Tiere brauchen ein Gesundheitszeugnis, um weltweit transportiert werden zu können, Menschen brauchen einen Reisepass. Einzig für die Menschen des Kosovos gilt in Europa eine Visumpflicht, die mit zusätzlichen Hürden einhergeht und die Entwicklung hemmt!


Zhanna Kadyrova, Market, 2017,Ukraine

Die ukrainische Künstlerin Zhanna Kadyrova zeigte auf der Kunstbiennale in Venedig 2019 das Skulpturen- und Installationsexperiment „Market“ mit vorgefertigten Formen und Materialien mit Bezug auf eine spezifische Geschichte.

Karl Bauer

Von Karl Bauer

Sie benützt oft Steine, Ziegel und Fliesen für ihre Mosaike, die sie in renovierten und abgerissenen Gebäuden findet und kombiniert sie mit schweren Konstruktionsmaterialien wie Beton und Zement. Market ist ein Lebensmittelstand, der mit allen Produkten ausgestattet ist, die ein Händler braucht.

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Es werden dabei Würste und Salami aus Beton und Natursteinen gezeigt, wie auch Früchte und Gemüse in groben Mosaiken. Hier trifft der russische Konstruktivismus mit Pop-Art zusammen und geht in einem realistischen Setting auf. Der Stand mit seinen Produkten ermuntert zur Interaktion und erweckt in uns ein Wohlgefühl wie auf einem heimischen Bauernmarkt. Auf einer anderen Ebene spielt Market mit der Rolle des Kunstobjekts als Rohstoff und suggeriert die Möglichkeit einer alltäglichen Kunstökonomie.

Bauernmärkte sind heute Kommunikationsorte, wo sich die Bauern mit den Konsumenten direkt austauschen können. Dieses narrativ geprägte Ambiente vermittelt uns wieder das Gefühl des echten, bodenständigen Lebens und gesunder Lebensmittel, wie es vorindustriell einmal war. Die Marktplätze waren damals Zentren des gesellschaftlichen Lebens in jedem Ort und oft mehrtägig angelegt.

Zhanna Kadyrova, Market, 2017,Ukraine

Die klassischen Kirtage im jahreszeitlichen Ablauf oder nach Schutzpatronen verkommen heute zu inhaltslosen Events und regionale Messen kämpfen um Themen und Besucherzahlen. Einzig die Supermarktketten sind die Gewinner der modernen Entwicklung zur Selbstbedienung und dominieren mit ihren Werbe-, Preis- und Markenstrategien sowohl die Produzenten als auch die Konsumenten. Österreich ist dabei Spitzenreiter dieser Sub-/Un-Kultur, die den örtlichen Kaufmann und den privaten Einzelhandel bereits wegrationalisiert hat und sich gegenseitige Wettbewerbe um Standorte und Flächen am Ortsrand liefert. Damit einhergehende Angebote, zu jeder Zeit alles billig aus vollen Regalen kaufen zu können, belasten das Klima und schaden den lokalen Produzenten.

Zhanna Kadyrova bringt
durch ihre Materialauswahl deutlich zum Ausdruck, dass man ihre
dekorativen Market-Angebote
aus Stein – wie auch Geld – nicht essen kann!


Kunstausstellung Oberndorf

Die diesjährige Kunstausstellung in der Stadthalle Oberndorf gibt einen schönen Überblick über Arbeiten von Künstlern, die in der näheren Umgebung wohnen und arbeiten.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Der Bogen der ausgestellten Arbeiten spannt sich von Ölbildern und Grafiken über Steinplastiken bis hin zu hochwertigem Kunsthandwerk. Hervorzuheben sind die erstklassigen Keramiken. Die Kunstausstellung (8.-10. November 2019) feiert heuer ihr 30-jähriges Bestandsjubiläum.

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Die ausstellenden Künstler: Brudl Rudolf   –   Acryl |Dullnig Andreas   –  Ölbilder | Eisenböck Renate – Tiffany-Design | Gärtner Silvia   –   Keramik | Frauscher Christine – Keramik | Kohlberger Maria – Mischtechnik | Lecnik Karl   –   Holzkunst | Mikosch Helga   –   Schmuckgestaltung | Mosshammer Carina – Malerei, Keramik | Oberndorfer Brigitte   –   Malerei, Zeichnungen | Rohrmoser Judith  –   Ölmalerei | Romero Blanca – Ölmalerei | Standl Erika   –   Aquarell- und Acryl-Malerei | Steinberger Margit   –   Malerei und Keramikobjekte | Winterleitner Erwin – Steinmetzarbeiten | Wintersteller Martha   –   Porzellanmalerei

Kunstausstellung Oberndorf 2016 >


Der Bergheimer Fotograf zeigt in der Halleiner Creativ-Werkstatt am Schifferplatz 3 seine aktuellen Arbeiten.

Gerhard Kupfner ist Mitglied im Oberndorfer Fotoclub und ein wahrer Meister in der Bildbearbeitung. Seine Landschaftsaufnahmen begeistern durch die inhaltliche Dichte. Die Vernissage war ein nettes Festl für alle Beteiligten!

Gerhard Kupfner in der Dorfzeitung >


Dorfzeitung.com


Thomas Selinger, der Cartoonist der Dorfzeitung, stellt zur Zeit im Salzburger Traditionsgasthof “Weiserhof” bei Jules Grössinger aus.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Thomas Selinger ist ein “expressionistischer Maler des narrativen Genres und der sequentiellen Art”, wie er sich selbst bezeichnet, ein “Illustrator und Designer für plakative Werke, ein Humorist mit der Hand des Lächelns, dem einzigartigem Duktus und Witz.”

Er zeigt im Weiserhof einen Zyklus bestehend aus 11 Werken mit dem Titel: Löffel und Pinsel. In kräftigen Farben bringt er die unterschiedlichsten Gerichte und Getränke auf die Leinwand.

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Der Künstler und der Wirt

Jules Grössinger ist ein Gastronom der alten Schule, der traditionelle Gerichte neu interpretiert. Solides Handwerk und Regionalität liegen ihm am Herzen. Sein Motto: “Der Kaiser ist das Produkt, der Koch kann nur der König sein.” Der Weiserhof ist schon seit langer Zeit ein Geheimtipp für eine gute, regionale Küche mit dem gewissen Etwas.


Vernissage Rochus Gratzfeld, Schloss Mirabell, Starke Frauen

Ein Bild-Wort-Projekt von Rochus Gratzfeld, Salzburg & Sarrod

„Rochus Gratzfeld liebt die Frauen“, bemerkte Stadträtin Mag.a Anja
Hagenauer schmunzelnd bei ihrer Eröffnungsrede anlässlich der Ausstellungseröffnung
STARKE FRAUEN IN SALZBURG anlässlich des Equal Pay Days in der Wolf Dietrich
Halle im Schloss Mirabell. Dem wollte auch die für das Projekt verantwortliche
Leiterin des Frauenbüros der Stadt Salzburg, Mag.a Alexandra Schmidt, nicht widersprechen.

Und irgendwie ist da ja auch was dran. Seien es die hotel.room.nudes., die Rochus Gratzfeld ebenso in Salzburg ausstellte, wie dieNACKTE FRAUmitHUND. Auch sein nächstes Projekt stellt wieder Frauen in den Mittelpunkt: FRAUEN SEHEN SARRÓD.

Dieses Mal kombinierte der Soziologe und Künstler Rochus Gratzfeld
Fotografien mit Statements. Das Ergebnis sind 15 großformatige Plakate mit 16
Frauen.

„Sie leben in der Stadt Salzburg oder haben einen starken Bezug zur Stadt.
Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher sozialer Stellung,
unterschiedlicher Religionen, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher
sexueller Orientierung. Und eine Frau, die sich dagegen entschieden hat, ein
Mann zu sein.

Drei Frauen kommen nicht ursprünglich aus Salzburg, sondern aus Algerien,
Ghana und Indien. Für sie wurde Salzburg zur Heimat  –  auf
sehr unterschiedlichen Wegen.

Die Fotoportraits entstanden dort, wo die Frauen das wollten. Herausgekommen ist eine Dokumentation der Vielfalt und Stärke von Frauen: ein starkes Charakteristikum dieser Stadt.“ (Quelle: Information des Frauenbüros der Stadt Salzburg.)


Dorfzeitung.com


Der Kulturseptember Obertrum am See präsentiert in den ehemaligen Gärhallen der Trumer Privatbrauerei in Obertrum am See, ein interdisziplinäres, mehrspartiges Ausstellungs- und Präsentationsprojekt der Kulturinitiative drum5162. Das jährlich wechselnde Thema, lässt teilnehmende Kulturschaffende eine gemeinsame Ausgangsituation einnehmen, gibt zeitgenössischer Kunst und Kultur eine Plattform um ihre individuellen Diskurse, Ansätze und Interpretationen und bietet Besucher*innen Raum um eigene Zugänge zu dem jeweiligen Thema zu finden.

Junges Wort

Die ausgestellten Kunstprojekte wurden von den teilnehmenden Künstler*Innen, im Rahmen eines open calls zur Teilnahme am Kulturseptember 2019 eingereicht.

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Jede Künstlerpersönlichkeit hat sich mit ihren präsentierten Werken
mit dem Projektthema 2019: „Junges Wort“ beschäftigt und ihre
Präsentation darauf hin aufgebaut.

Das junge Wort hat es in sich. Junge Wörter sind manchmal ungestüm.
Das junge Wort tappst noch ganz tolpatschig in die Welt hinein. Junge
Wörter ergeben manchmal keinen Sinn. Das junge Wort sagt unverblümt die
Wahrheit. Junge Wörter sind aufbrausend und werfen uns um. Das junge
Wort wird auch einmal alt.

Welchen Umgang mit Sprache: Verbal / Nonverbal / Körperlich /
Musikalisch / Bildend / zeigt Kultur? Welche Facetten der Sprache sind
derzeit an der (kulturellen) Oberfläche? Welche neuen Rollen der
Kommunikation sind im digitalen Zeitalter präsent? Wie reflektiert
agiert das „JUNGE WORT“? Welchen Umgang mit Sprache haben wir? Wie
verhält sich der Weg und die Beziehung von Sender zu Empfänger? Wie
banal, verändert, reflektiert, aggressiv, tolerant ist das „JUNGE WORT“?

Neun KünstlerInnen aus verschiedenen künstlerischen Sparten bespielen mit ihren Projekten die ehemaligen Gärhallen der Trumer Privatbrauerei und laden Besucher*innen „Auf ein Wort“ ein.

Jari Genser
Stefan Kreiger
Verlag für Handbücher: Anna Romanenko, Oliver Kraft, Björn Kühn
Lavinia Lanner & Michael Wedenig
Jan Phillip Ley
Hans-Jürgen Poëtz

Text: drum5162
Kulturinitiative zur Auseinandersetzung und  Verortung von Gegenwartskultur in Obertrum am See


Quilts in Haslach

Die Siegerarbeiten der 7. Europäischen Quilt-Triennale 2018 werden noch bis Mitte September im Textilen Zentrum in Haslach im oberösterreichischen Mühlviertel präsentiert.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Traditionellerweise ist ein Quilt eine Art Steppdecke, die sich als Zierdecke, Tagesdecke oder Wandteppich eignet. Meistens besteht ein Quilt aus drei Schichten, die kunstvoll miteinamder vernäht werden. Typisch für die Quilts ist auch das gemeinsame Arbeiten mehrerer Personen an einem Stück (”Amish people – Quilting bees”). Aus zahlreichen kleinen Stoffteilen entsteht eine große Decke.

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Heute ist die Herstellung von Quilts eine eigenständige Kunstform, wie die sehr sehenswerte Ausstellung zeigt. Besonders interessant ist die Verwendung der unterschiedlichen Materialien, die für die Arbeiten eingesetzt wurden.

Arbeiten folgender Künstlerinnen werden präsentiert:

Els van Baarle – Niederlande (NL), Regina Birk – Deutschland (D), Anne-Marie Brunner – Schweiz (CH), Christine Chester – Großbritannien (GB), Yael David-Cohen (GB), Fenella Davies (GB), Malou Cecille van Draanen Glismann (D), Ingrid Eckert (D), Katriina Flensburg – Schweden (SWE), Pascale Goldenberg (D, FR), Michaela Grigoleit (D), Gisela Hafer (D), Urte Hanke (D), Diana Harrison (GB), Jennifer Hollingdale (GB), Rosie James (GB), Anneliese Jaros – Österreich (A), Barbara T. Kämpfer (CH), Trudy Kleinstein (CH), Susanne Klinke (D), Jutta Kohlbeck (D), Brigitte Kopp (D), Susie Koren (GB), Barbara Lange (D), Beatrice Lanter (CH), Marita Lappalainen – Finnland (FIN), Rita merten (CH), Elisabeth Michellod-Dutheil (D), Heidemarie Mönkemeyer (D), Gudrun Müller-Mollenhauer (D), Judith Mundwiler (CH), Elsbeth Nusser-Lampe (D), Margaret Ramsay (GB), Marie-Louise Rosselet (CH), Monika Sebert (D), Lucia Staccetti – Italien (I), Tiziana Tateo (I), Cécile Trentini (CH), Irina Voronina – Russland, Christel De Vrij – Belgien, Isabella Wiessler (D, FR)


Dorfzeitung.com


Christof Paulowitz

Anlässlich seines 75. Geburtstages ist dem St. Georgener Künstler eine Sonderausstellung zum Lebenswerk im Sigl.Haus gewidmet.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Als ich Christof Paulowitz vor über 30 Jahren kennenlernte, beschäftigte er sich mit Buntstiftzeichnungen, die durch eine extreme Detailgenauigkeit ausgezeichnet waren. Ich erinnere mich an Mehlsäcke, die Faden für Faden “gewoben” und Socken und Westen, die Masche für Masche “gestrickt” wurden.

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Später sind Farbradierungen und andere Techniken dazugekommen, gleich geblieben ist die für ihn typische Präzision der Ausführung. Seine Themen waren häufig Blumen und Alltagsgegenstände aus seinem Umfeld. Die Beschäftigung mit dem menschlichen Körper und große Formate erforderte neue gestalterische Techniken.

Seine bildhauerischen Arbeiten sind meistens aus Holz, Ton oder Pappmaché. Mehrere Jahre lang leitet er das Bildhauersymposium “Lignum”, dem die Gemeinde unter anderem auch den Kreuzweg hinauf zur Pfarrkirche zu verdanken hat.

Man findet in ganz St. Georgen Spuren von Christof Paulowitz. So hat er für das Theater Holzhausen ein Emblem entworfen.

Das Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr in Obereching schmückte er mit einem großen Wandgemälde. Der von ihm dargestellte römische Aquädukt konnte aber nicht jedermann/ -frau überzeugen und wurde später durch einen Feuerwehrhausklassiker ersetzt.

Leider konnte ich vom Aquädukt kein Bild finden. Falls jemand eines hat, bitte mailen!

Christof Paulowitz: Er wurde am 29. März 1944 in Ried/ OÖ. geboren und ist in St. Johann im Pongau aufgewachsen. Er wohnt und arbeitet in Vollern, St. Georgen

Die Ausstellung im Sigl.Haus ist noch am kommenden Sonntag (7. Juli 2019) von 13-17 Uhr geöffnet, danach an den Sonntagen vom 8. September bis zum 6. Oktober 2019

Info:
Christof Paulowitz zum 60. Geburtstag >