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Blinde Kuh oder Kafkas Labyrinth, Theater bodi end sole

„Blinde Kuh oder Kafkas Labyrinth“- im TheaterObjekt Hallein

Das Theater bodi end sole versucht mit dieser Eigenproduktion erneut, mit poetischen Mitteln einen Beitrag zur aktuellen Flüchtlingsproblematik zu leisten. Nach „ÜBERALL NIRGENDS lauert die Zukunft“, ein Stück über Flucht und Vertreibung von Vladimir Vertlib, steht diesmal eine kafkaesk anmutende Bürokratie im Zentrum.

Elisabeth PichlerVon Elisabeth Pichler

Franz Kafkas 1917 verfasste Erzählung „Eine kaiserliche Botschaft“ bildet die dramaturgische Klammer. In dieser Geschichte sendet ein im Sterben liegender Kaiser einen Boten mit geheimer Botschaft durch sein Reich. Unüberwindliche Hindernisse vereiteln die Durchführung dieses Auftrags. Menschenmassen, Gebäude, ja ganze Städte stellen sich zwischen den Boten und sein Ziel. Die vergeblichen Hoffnungen und nutzlosen Bemühungen des kaiserlichen Gesandten erinnern an das Los der in Europa gestrandeten Flüchtlinge.

Ein seriös wirkender Herr aus Deutschland stellt die Flüchtlinge vor, die sich geräuschvoll aus Unmengen von Packpapier herausschälen und plötzlich einfach da sind. Er hinterfragt die Sinnhaftigkeit von Nationalitäten und fragt sich, ob er sich als Deutscher eigentlich zu schämen hätte. Woher kommen die tief verwurzelten Vorurteile? Das Böse ist jedoch nicht aufzuhalten, es lauert im Hintergrund, huscht von Zeit zu Zeit über die Bühne und behauptet stets, dass der Faschismus überall zu finden sei. Für die Flüchtlinge beginnt nun die Zeit des großen Wartens. Als die Bescheide endlich eintreffen, ist der Jubel zwar anfangs groß, doch es folgen Verwirrung und völlige Ratlosigkeit. Die in haarsträubendem Amtsdeutsch verfassten Briefe lassen sich auch mit Hilfe des Publikums nicht enträtseln. Auf dem Amt wartet die nächste Enttäuschung auf die drei Flüchtlinge. Der gestresste Beamte verschanzt sich in seinem Büro, führt gefühllos standardisierte Befragungen durch, an deren Beantwortung er jedoch keinerlei Interesse zeigt. Er fällt daher nicht nachzuvollziehende Entscheidungen oder  nimmt ganz einfach einen Würfel zu Hilfe.

Wolfgang Kandler gibt diesen herzlosen, kriecherischen, völlig überforderten Beamten, der in einer Flut von unerledigten Schriftstücken unterzugehen droht. Alaaeldin Dyab, der schon in dem Jugendstück „Asip & Jenny“ von Angela Schneider überzeugte, steht diesmal gemeinsam mit Amin Dyab und Rachid Zinaladin auf der Bühne. Auch wenn man kein Wort versteht, geht es unter die Haut, wenn sich die drei auf Arabisch lautstark beklagen und ihren Frust über die unverständliche Bürokratie hinausschreien.

Regisseurin Christa Hassfurther geht in diesem Stück der Frage nach, wie sich Integration und Identität vereinbaren lassen und mixt gekonnt literarische und dokumentarische Texte mit persönlichen Erfahrungen. Die mit viel Feingefühl umgesetzte aktuelle Thematik bietet reichlich Stoff zum Nachdenken.

„Blinde Kuh oder Kafkas Labyrinth“ – Eigenproduktion Theater bodi end sole Hallein. Konzept und Regie: Christa Hassfurther, Bashir Khordaji. Kostüm und Bühne: ensemble. Licht: Helfried Hassfurther. Mit: Alaaeldin Dyab, Amin Dyab, Wolfgang Kandler, Anna Russegger, Caspar Russegger, Valerie Schöberl, Michel Widmer, Rachid Zinaladin. Fotos: Aya Barakat/ bodiendsole

 


Überall nirgends lauert die Zukunft – Flucht und Vertreibung

Während nach dem 2. Weltkrieg jüdische Flüchtlinge, die die Shoa überlebt hatten, Richtung Süden, Richtung Palästina, unterwegs waren, zieht der aktuelle Flüchtlingsstrom Richtung Norden. Der in Russland geborene Autor Vladimir Vertlib stellt Flüchtlinge einst und jetzt gegenüber. Die Uraufführung des von Christa Hassfurther mit einem multikulturellen Team eindringlich in Szene gesetzten Stückes fand am 21. April 2016 in der ARGEkultur statt.

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Von Elisabeth Pichler

Frau Bürgermeister (stark Dorit Ehlers) ist genervt, gibt es doch seit dem Brandanschlag auf das nahe Flüchtlingsheim ständig Probleme. Gerade stehen wieder drei verängstigte Männer mit einer Dolmetscherin vor ihr und bitten um die Verlegung in ein anderes Lager. Als Christen würden sie sich hier unter lauter Moslems nicht mehr sicher fühlen. Frau Bürgermeister hat zwar laut Wahlplakat „Ein Herz für alle Menschen“, doch gar so wörtlich sollte man das nicht nehmen. So macht sie den Herren klar, dass ihr Religionsbekenntnis auf Grund ihrer „muslimischen Aura“ keine Bedeutung habe. Kaum haben die Bittsteller ihr Büro verlassen, wettert sie über die Flüchtlinge, die wie Heuschrecken über sie hergefallen seien. Warum musste das auch gerade in ihrer Amtszeit passieren?

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Vor dem Flüchtlingsheim in der Sperlingstrasse wird gerade versucht, eine politisch korrekte Melange aus fröhlichen und traurigen Fotos zu schießen. Die Flüchtlinge zeigen wenig Interesse für diese PR-Maßnahme. Auch die aufdringliche Reporterin (Anna Russegger) wird links liegen gelassen, Recherchen auf ihren Handys sind den Asylanten wesentlich wichtiger. Der greise David ist entsetzt.

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Wo er 1945 in einem verlausten Lager mit seiner großen Liebe Hanna auf die Flucht nach Palästina gewartet hatte, tummeln sich 70 Jahre später desillusionierte Menschen, die ebenfalls auf einen Neubeginn nach dem Krieg warten.

Alois Ellmauer hat die Bühne mit einem riesigen Gitter, das an einen umgerissenen Maschendrahtzaun erinnert, ausgelegt. Hier sucht sich der Chor der Schutzsuchenden mühsam seinen Weg und muss sich nach der gefährlichen Fahrt übers Mittelmeer – eine der stärksten Szenen – von den Vertretern der „ARGE Borderline“ (erschreckend authentisch Caspar Russegger und Lorenz Brandner) sowie der „Sprecherin der Friedensliga für ein islamfreies Europa“ (Astrid Fürhapter) beschimpfen lassen. Eine Stadtbewohnerin (Dorothee Horsch) sucht hier nach einer billigen Putzfrau und sieht das als humanitäre Maßnahme, als Zeichen der Solidarität. Zum versöhnlichen Ende hilft ein Flüchtling aus Syrien (Salim Chreiki) gemeinsam mit dem Chor der Schutzsuchenden, David (Jurij Diez), der fassungslos die verstörenden Szenen beobachtet, seine geliebte Hanna nach Jerusalem zu bringen.

Vladimir Vertlib gelingt es, in seinem Text den tragischen, teilweise schockierenden Ereignissen mit bitterer Ironie zu begegnen und somit jegliches Pathos zu vermeiden. Ein intensiver Theaterabend über Flucht und Vertreibung, von Christa Hassfurther mit österreichischen Schauspielern, Migranten und Asylsuchenden gefühlvoll in Szene gesetzt.

„Überall nirgends lauert die Zukunft“ von Vladimir Vertlib. Eine Koproduktion von Theater bodi end sole und ARGEkultur. Regie: Christa Hassfurther. Bühne: Alois Ellmauer. Kostüm: Pablo Alarcón. Musikalische Leitung: Sophie Hassfurther. Mit: Dorit Ehlers, Salim Chreiki, Juij Diez, Michel Widmer, Anna Russegger, Manuela Widmer, Dorothee Horsch, Ilse Lackenbauer, Erika Fehrer, Astrid Fürhapter, Caspar Russegger, Lorenz Brandner, einem Chor von Schutzbedürftigen sowie einigen Kindern. Fotos: ARGEkultur/bodi end sol/ Fotos (c) Mike Größinger


„Zweig.Stellen“ – Theater bodi end sole auf der Edmundsburg

Der 130. Geburtstag Stefan Zweigs wird in Salzburg mit einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Titel „Zweigherbst“ gefeiert. „Zweig.Stellen – Szenen einer Sehnsucht“, ein Theaterstück von Christa Hassfurther und Franziska Lipp, feierte am Donnerstag, den 24.November 2011, im Europasaal des „Stefan Zweig Centre Salzburg“ Premiere.

Von Elisabeth Pichler

Vier Personen treffen in einer Hotellobby aufeinander: Mathilde, eine Psychotherapeutin, Irene, eine Zweig-Liebhaberin, Alexander, ein Literaturkritiker, und Dimitri, ein junger Schriftsteller aus Kasachstan. Sie nehmen an einem Kongress für Exilliteratur teil und versuchen gemeinsam, der Person Stefan Zweig auf die Spur zu kommen. Sie bedienen sich einer systemischen Familienaufstellung, um mehr Klarheit über die vielschichtige Persönlichkeit des Dichters zu gewinnen, und stellen Schlüsselszenen nach, die grundlegende Wendepunkte in Zweigs Leben darstellen. Abwechselnd darf jeder von ihnen in die Rolle des Dichters schlüpfen, den Damen helfen dabei ein aufgeklebter Bart und ein schwarzes Haarteil.

Christa Hassfurther hat nicht nur gründlich und ungemein arbeitsaufwändig recherchiert, sondern auch Regie geführt. Passende Textpassagen aus Stefan Zweigs Werken, Briefen und Tagebüchern wurden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuesten Biografieforschung ergänzt. Hans-Jürgen Bertram (Alexander), Marion Hackl (Mathilde), Sebastian Krawczynski (Dimitri) und Mareike Tiede (Irene) bilden ein homogenes Ensemble, sie überzeugen nicht nur als Stefan Zweig, sondern auch in vielen anderen Rollen. Die wunderschönen alten Reise- und Überseekoffer zeugen von der großen Reiselust des Dichters und sind überaus vielseitig verwendbar. Mit ihnen lassen sich etwa Stefans Zweigs Utopie des gemeinsamen Europas, der Turmbau zu Babel, und das Paschinger Schlössel am Kapuzinerberg nachbauen. In Brasilien dienen sie als Ehebett und schließlich als Totenbahre.

Ein informativer, doch auch unterhaltsamer Abend. Stefan Zweigs Versuche, bei den Salzburger Festspielen Fuß zu fassen, entbehren nicht einer gewissen Komik. Mareike Tiede beweist in dieser Szene ihre Wandlungsfähigkeit, sehr überzeugend spielt sie den sensiblen Macho. Auf einer großen, weißen Leinwand sind anfangs nur ein paar Buchstaben zu sehen, es kommen jedoch im Laufe des Abends immer mehr dazu, sodass schließlich auf der gesamten Bühnenrückseite ein Stefan-Zweig-Text, getippt auf einer alten Schreibmaschine, erscheint. Im eindrucksvollen Schlussbild werden die Schauspieler immer blasser und verschwinden schließlich ganz. Was bleibt, ist ein Text, der mit den Worten „Was könnte da Schlimmes noch geschehen. Da wären meine Bücher….“ beginnt.“

„Zweig.Stellen“ – Szenen einer Sehnsucht. Ein Theaterstück von Christa Hassfurther und Franziska Lipp. Regie/Dramaturgie/Produktionsleitung: Christa Hassfurther. Recherche: Ilse Lackenbauer, Franz Hasenrader. Inhaltliche Beratung: Klemens Renoldner, Karl Müller. Bühnenbild: Alois Ellmauer. Videoinstallation: Tom Halwa. Mit: Hans-Jürgen Bertram, Marion Hackl, Sebastian Krawczynski, Mareike Tiede. Fotos: theater bodi end sole


„EXPERIMENT – wie am ersten Tag“ – Die Marktbühne Berchtesgaden zu Gast in Hallein

Wer brachte die Untreue in die Welt? Das weibliche oder das männliche Geschlecht? Diese Frage gipfelt üblicherweise in gegenseitigen Vorwürfen der Geschlechter, das jeweils andere sei das eigentlich unbeständige und untreue. Der französische Autor Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux (eine Ansammlung pseudo-adliger Namen, die er sich teilweise selbst zugelegt hat) hat dieses Frage in den Mittelpunkt seiner Komödie gestellt und schafft dort eine ungewöhnliche Ausgangssituation. Vier Säuglinge – zwei Jungen und zwei Mädchen – brachte man direkt nach ihrer Geburt in eine einsame Gegend am Rande der Zivilisation. Dort wurde jedem der vier Kinder ein eigenes Gebiet zugewiesen, in dem es außer seinen alten Erziehern Zeit seines Lebens nie einen anderen Menschen gleichen Alters zu Gesicht bekommen hat. Nun, da sie sich allesamt zu schönen, jungen Erwachsenen entwickelt haben, werden sie freigelassen, dürfen sich begegnen und mal sehen, was sich in Sachen Liebe und Treue tut.

Diese Vorgeschichte erfahren wir von Jens, dem Erzieher, der von einem Versteck aus das Erwachen der ersten erotischen Gefühle beobachtet. Als Lisa ihr eigenes Spiegelbild in einem Teich erblickt, ist sie begeistert: „Ich bin nicht nur schön, ich bin bewundernswert.“ Es ist für sie also selbstverständlich, dass sich Noah unsterblich in sie verliebt. Doch als ein zweites Paar auftaucht, treten bald schon Rivalitäten zutage und die Eifersucht wird entdeckt.

Die jugendlichen Schauspieler genießen es sichtlich, ihren Gefühlen einmal so richtig freien Lauf lassen zu dürfen. Zwischen Charlotte Hente und Eva Weingärtler entbrennt ein „Zickenkrieg“ um die größere Schönheit und das Recht auf Bewunderung. Die Knaben hingegen messen weniger ihre Schönheit als ihre Kräfte und versuchen mit Imponiergehabe bei den Mädchen zu punkten. Besonders hübsch anzusehen und anzuhören ist Sonja Gruber, die an der Geige für die passenden Töne sorgt. Das junge Ensemble überzeugt mit Laientheater auf höchstem Niveau.

Hermann Krüttner und Martin Klocke haben diesen menschlich-humorvollen Reigen der widerstreitenden Gefühle und Unvernünftigkeiten als vergnügliches Liebes- und Eifersuchtsspiel in Szene gesetzt. Das vorwiegend jugendliche Publikum, eine Schulklasse aus Berchtesgaden füllte den Zuschauerraum bis auf den letzten Platz, hatte sichtlich Spaß an diesem durchaus aktuellen Spiel, denn „Männer werden Frauen nie verstehen. Und Frauen werden Männer nie verstehen. Und genau das werden Männer und Frauen nie verstehen.“ (Allan und Barbara Pease)

Weitere Vorstellungen: 16. und 17.12 2010, Ticketservice: www.bodiendsole.at

„Experiment – wie am ersten Tag“ – nach Pierre Carlet de Marivaux / Dramaturgie: Hermann Krüttner / Regie: Hermann Krüttner, Martin Klocke / Dramaturgische Beratung: Christa Hassfurther / Technische Beratung: Helfried Hassfurther / Mit: Mattes Kujath, Eva Weingärtler, Harry Schäfer, Charlotte Hente, Ludwig Stadler / Live-Musik: Sonja Gruber / Alle Fotos: Fotos: Helfried Hassfurther


“Zwei alte Damen tanzen Walzer” Theater Bodi end sole

bs01Elisabeth Pichler. Unter dem Titel „Zwei alte Damen tanzen Walzer“ präsentiert das Theater bodi end sole eine Bühnenversion des Romans „Liebe Schwestern“ von Renate Welsh in der Regie von Katrin Artl. Premiere war am 11.November 2009 in Hallein.

Sefa und Karla, beide über achtzig Jahre alt und verwitwet, leben gemeinsam in der elterlichen Wohnung in Wien. Die beiden sehr gegensätzlichen Schwestern haben wenig Kontakt zu ihren Kindern, Enkeln und der Außenwelt und leben zu einem großen Teil in der Vergangenheit. Erinnerungen an die Eltern oder Brüder bieten jedoch oft Anlass zu Streitigkeiten, denn immer wieder müssen die Schwestern feststellen, dass diese bei ihnen beiden nicht übereinstimmen.

In einem liebevoll mit altmodischen Möbeln eingerichteten Zimmer sitzen die beiden Schwestern nebeneinander in Polstersesseln. Allein schon die Accessoires auf ihren kleinen Tischchen lassen große Unterschiede erkennen. Während Sefa, die Jüngere der beiden, ein Kosmetikköfferchen neben sich stehen hat, ständig nach passender Musik in ihrem Radio sucht und einen Nerzmantel locker um die Schulter gehängt hat, sieht es auf Karlas Seite eher spartanisch aus. Da stehen nur ein paar Grabkerzen, die auf den nächsten Friedhofsbesuch warten. Schon bald merkt man unterschwellige Aggressionen und unterdrückte Eifersucht hinter den Differenzen. Der schwesterliche Konflikt sitzt tief und wurzelt in der Kindheit und Jugend.

Ilse Lackenbauer als Sefa ist eine herrlich schrullige, etwas boshafte, doch auch charmante alte Dame. Ihre Augen glitzern verdächtig, wenn sie sich bedienen lässt, denn sie hat es ja in den Beinen und zeigt uns des Öfteren den schwierigen Umgang mit Gummistrümpfen. Astrid Fürhapter-Royer überzeugt in der Rolle der frustrierten und leicht depressiven Karla. Bis heute weiß sie nicht, ob ihre Schwester sie damals, vor 27 Jahren, mit ihrem Ehemann betrogen hat, und das macht ihr schwer zu schaffen.

Eines Tages erinnert sich die in Amerika lebende Enkelin von Sefa ihrer österreichischen Wurzeln und beginnt, Fragen zu stellen. So kommt Bewegung in das Leben der beiden Frauen. Nicht immer stimmen ihrer Erinnerungen überein, und es kommt zum Streit. Doch je tiefer sie eintauchen in die Vergangenheit, umso unwichtiger werden die kleinen Beschwerden des Alltags und umso lebendiger wird die Gegenwart. Schließlich gönnen sie sich ein Schlückchen und wagen sogar – zum versöhnlichen Ausklang –  ein gemeinsames Tänzchen.

Ein amüsanter Abend für Menschen jeden Alters, der sich mit dem Älterwerden, mit Schwesternbeziehungen und Vergangenheitsbewältigung in wunderbar humorvoller Weise auseinandersetzt.

Theater bodi end sole / „Zwei alte Damen tanzen Walzer“ / Nach dem Roman „Liebe Schwestern“ von Renate Welsh / Mit: Astrid Fürhapter-Royer und Ilse Lackenbauer / Regie: Katrin Artl / Bühnenbild: Alois Ellmauer / Kostüm: Wilhelmina von Rau / Licht und Ton: Helfried Hassfurther / Produktionsleitung: Christa Hassfurther