Bühne im Shakespeare



„Titus“ – Anatomie einer Abrechnung

Eigentlich wollte Alex Linse, künstlerischer Leiter der Theater(Off)ensive, William Shakespeares grausamstes und blutrünstigstes Bühnenstück „Titus Andronicus“ zur Aufführung bringen. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik sowie die zunehmende Eskalation von Gewalt bewegten ihn und sein Ensemble dazu, Shakespeares Horrorszenario in die heutige Zeit zu übertragen.



Take (Off) again

Das sensationelle Eröffnungsangebot, nur € 19,99 auch für Last-Minute-Tickets, hat sich schnell herumgesprochen.



„Undine geht“ – und kommt nicht wieder

Das Theater Kaendace Graz gastiert auf Einladung der Theater(Off)ensive von 28. bis 31. Jänner 2015 auf der Bühne im Shakespeare. Klaudia Reichenbacher übt als Meerjungfrau Kritik am patriarchalen Gesellschaftssystem. Berndt Luef begleitet den Monolog, einen Text der österreichischen Autorin Ingeborg Bachmann (1926-1973), einfühlsam am Vibraphon.


„Hallo Nazi“ – Ausländerfeindlichkeit in der Zelle. Theater StattGeflüster im Shakespeare

Im Svetlov Theater feierte am 4. Juli 2013 eine aktualisierte Adaption des provokanten Jugendstücks von Monoblock in der Regie von Christine Winter Premiere. Speziell im Osten Deutschlands hat die Aufführung dieses von einem Autorenteam verfassten Theaterstücks mehrfach zu Gewalt und Randalen geführt, so wurde etwa in Cottbus die Spielstätte nach der Premiere von Unbekannten zerstört.


„Sauschlachten“- Nix wie Elend

Im Svetlov Theater, der Bühne im Café Shakespeare, war am 10. März 2013 das Münchner Rationaltheater mit Peter Turrinis provokantem Volksstück aus dem Jahre 1972 zu Gast. Das Theaterkollektiv unter der Regie von Dominik Frank präsentierte das Drama als tiefgründiges, musikalisches „Grusical“.


„Hanna“ – Da war mal ein Leben

Die Bühne im Shakespeare verströmt mit ihren alten Kinosesseln den Charme eines Kellertheaters. Am 27.12. 2012 fand hier die Premiere von Maximilian Pfnürs erstem selbstverfassten und von ihm in Szene gesetzten Stück statt. Gemeinsam mit Christine Winter lässt er das Publikum am Beziehungsstress eines jungen Paares teilhaben.


„Ich. Der Andere“ – Bühne im Shakespeare

Catherine Aigners Drama thematisiert die katastrophalen Folgen von Gewalt und Missbrauch in der Familie. Christine Winter beeindruckt als junges Mädchen mit zerbrochenem Herzen und zerrüttetem Geist, das in einer psychiatrischen Anstalt versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Max Pfnür hat das Stück als Plädoyer gegen das Verdrängen in Szene gesetzt.


Der Tod und das Mädchen

Die Theater (Off)ensive Salzburg bringt Ariel Dorfmans preisgekröntes Kammerspiel als packenden Politthriller auf die Bühne. Das 3-Personen- Stück über Schuld und Sühne wirkt auf der kleinen Bühne im Shakespeare besonders beklemmend.