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Am Rossfeld bei Berchtesgaden liegt die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands. Sie führt die Besucher unmittelbar in die einmalige, hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes.

Von Karl Traintinger

Von der Panoramastraße aus sieht man den Hohen Göll, den Kehlstein, das Tennen- und Dachsteingebirge, den Untersberg und hat einen wunderschönen Blick in das Berchtesgadener sowie Salzburger Land.

Hermann Hermeter ist es in seinen Bildern gelungen, den grandiosen Nachthimmel über dem Rossfeld einzufangen. Die imposanten Bergmassive beeindrucken durch ihre Brillinanz vor den dahinziehendne Wolken. Das Spielen mit Schärfe und Unschärfe verleiht den Arbeiten ihren ganz besonderen Reiz.


Der im bayrischen Laufen wohnhafte Künstler und Fotograf präsentiert in der ArtPort Galerie am Salzburger Flughafen eine Ausstellung mit Fotografien aus 3 Zyklen: “mastersART, 3raumDimensionen und alu-alu”.

KT_012_DZVon Karl Traintinger

Die ausgestellten Werke sind eine Symbiose von Fotografien, deren künstlerische Aufarbeitung und Präsentation. Ein immer wiederkehrender Fixpunkt ist in unterschiedlicher Form das silber schimmernde Aluminium. Zumeist findet man aus dem großen Ganzen herausgelöste Strukturen im Spiel von Licht und Schatten, präsentiert in Farbe oder schwarzweiß. Die unterschiedlichen auf Alu oder  Plexiglas aufgebrachten Drucke verleihen den Arbeiten eine besondere und ungewohnte Plastizität.

Jan Oechler zeigt Fotografien, die man nicht im Vorbeigehen schnell einmal anschauen kann. Es sind Bilder, auf die man sich bewußt einlassen sollte. Mir haben sie ausgesprochen gut gefallen.

 

“meine bilder spiegeln meine liebe zum detail und mein permanentes streben nach perfektion.

meine arbeit zeichnet sich aus durch akribische präzision im umgang mit licht, gepaart mit ungewöhnlichen aspekten und ansichten von motiven des täglichen lebens.

perspektiven werden verschoben, phantastische, oft unbeachtete strukturen werden sichtbar”. 

jan oechler

Die Ausstellung in der AirPort Galerie am Salzburger Flughafen ist noch bis zum 12. Dezember 2016 von 7-22 Uhr zu sehen. Homepage von Jan Oechler>


Die FOTO – LANDESMEISTERSCHAFT 2016 für künstlerische Fotografie des VÖAV Salzburg gastiert heuer in Eggelsberg, Ausrichter ist der Fotoklub Eggelsberg. Es wurden die besten Bilder in den Kategorien “Mensch”, “Natur” und “Allgemein” durch eine fachkundige Jury ermittelt.

Zusätzlich wurde auch ein Sonderthema: „Altes Metall-Blech-Schrott“ ausgeschrieben. Die Siegerehrung und digitale Präsentation der besten Bilder findet am Samstag, 5. November 2016 um 10 Uhr Pfarrsaal Eggelsberg statt.

Die Fotoausstellung mit einer Auswahl der besten Bilder im Haus Rauhberg (5142 Eggelsberg, Gundertshausen 14) kann am Samstag, dem 5.11. von 11.00 – 18.00 Uhr und Sonntag, dem 6.11. von 10.00 – 18.00 Uhr besucht werden.

Fotos im Slider von: Ernest Stierschneider, Georg Haaser, Harlad Eckschlager, Robert Schatteiner, Andreas Schachl


Nach einer kurzen Wanderung in den Gollinger Ortsteil Torren (“torren” romanisch: tosender Wildbach) erreicht man schnell die Wasserfall-Arena und kann den über den Felsen herabstürzenden Wildbach  beobachten.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Es ist nur das rauschende Wasser zu hören, alle anderen Geräusche sind wie weggefiltert. Die Luft ist feucht und schwer. Die ganze Umgebung ist so nass, wie man es von Wiesen kennt, auf denen der morgendliche Tau liegt. Tiefe Atemzüge lassen mich die Natur spüren. Nach kurzer Zeit breitet sich innere Stille aus. Ein paar Minuten nur und schon ist die Hektik des Tages vergessen. Loslassen und im Rauschen des tosenden Baches verschwinden. So schön kann Meditation im Tennengau sein. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man keinen Stress hat; nur vielleicht etwas mehr zu tun, mehr aber schon nicht.

Fotos: KTraintinger, Dorfbild


Die Pariser Métro hat ein ganz eigenes Flair, die Verbindungen sind sehr gut, wenn auch für den Neuling etwas gewöhnungsbedürftig. Schier endlos lange Gänge und sehr viele Treppen verlangen vom Métrobenutzer eine gute Kondition. Hin und wieder findet man Rolltreppen und Aufzüge, es sind aber so wenige, dass es Mitmenschen mit Beeiträchigungen der Mobilität sicher schwer haben, die U-Bahn umfassend zu nutzen.

Die Métro Paris ist das U-Bahn-System der französischen Hauptstadt Paris. Sie ist nach London(1863), Budapest(1896) und Glasgow(1896) die viertälteste U-Bahn Europas. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet. Das Pariser U-Bahn-Netz ist mit 219,9 km Gesamtlänge und 303 Stationen eines der größten der Welt. Charakteristisch sind die hohe Netzdichte innerhalb der Stadt und die geringen Abstände zwischen den einzelnen Stationen – im Schnitt rund 500 Meter. Durchschnittlich benutzen etwa 4,2 Millionen Menschen pro Tag die Pariser Métro; so waren es im Jahr 2014 insgesamt 1,526 Milliarden Fahrgäste. Damit zählt die Pariser Métro zu den am meisten genutzten U-Bahnen weltweit. Auf die Métro entfallen etwa 36 % des gesamten Verkehrsaufkommens im ÖPNV in der Hauptstadtregion Île-de-France, welches sich auf etwa 4,3 Milliarden Fahrgäste pro Jahr (11,8 Millionen pro Tag) beläuft. Die Station Châtelet – Les Halles, an der sich fünf Métrolinien und drei RER-Linien treffen, ist der größte U-Bahnhof weltweit. Die Métro bedient auch den Gare du Nord, welcher der weltweit am meisten frequentierte Bahnhof außerhalb Japans ist. (Wikipedia)


Die Gemeinde Göming im nördlichen Flachgau ist knappe 9 km² groß und hat etwa 800 Einwohner. Es ist ein Dorf ohne wirklichen Ortskern am Stadtrand von Oberndorf.

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Die Landschaft ist von einer sehr intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen geprägt, die meisten Betriebe haben sich auf die Milchwirtschaft spezialisiert, einige wenige betreiben Rinder- und Schweinemast. Seit einigen Jahren gibt auch einen eierproduzierender Betrieb. Handwerksbetriebe gibt es eher sehr wenige.


Ich lebe viele Monate des Jahres in einem westungarischen Dorf. Sarród. Mein Haus befindet sich wenige hundert Meter Luftlinie entfernt von der Grenze des Nationalparks Neusiedler See. Hier gelten strenge Gesetze betreffend die gesamte Natur.

rochus-4Von Rochus Gratzfeld (Fotos + Text)

Und das ist gut so. Denn sonst gäbe es nicht dies schier unendlich scheinende Vielfalt und Schönheit an Disteln und Gräsern. Disteln. Unkraut. Weg damit. Hier nicht! Sie dürfen leben und die Augen derjenigen Menschen erfreuen, die sich den Blick für das scheinbar Unscheinbare, Überflüssige, Verzichtbare nicht haben nehmen lassen. Für das, welches sich unseren Normen entzieht. So auch die Gräser. Weit ab von Monsanto-Vorstellungen. Von Agrarökonomie. Phantastisch archaisch. Stark. Biegsam, jedoch nicht beugsam. Unzählige Insekten, Vögel finden hier Schutz. Möge dies alles weit über mein eigenes Leben hinaus so. Genauso erhalten bleiben.

In einer kleinen Ausstellung, die am vergangenen Freitag im Kulturhaus von Sarród eröffnet wurde, darf ich meine Eindrücke von hiesigen Disteln und Gräsern bis zu 17. Juli präsentieren. Unspektakulär, leise. Im Ohr nur die Klänge mongolischer Musik, die die Vernissage begleitete.


Vernissage Fotoklub Eggelsberg
Vernissage Fotoklub Eggelsberg

Am 2. Juli wurde in der Tierarztpraxis Lamprechtshausen von Dr. Gernot Eibl, dem Präsidenten der Salzburger Tierärztekammer, unter großem Publikumsinteresse die heurige Sommerausstellung eröffnet.

Der Fotoklub Eggelsberg zeigt Fotografien zum Thema “Heimische Tierwelt” und der Bogen der ausgestellten Bilder spannt sich von Makroaufnahmen von Insekten, über Katzen und Schmetterlinge bis hin zu mächtigen Schottischen Hochlandrindern. Es wurde in den Arbeiten versucht, möglichst unterschiedliche Tiergattungen zu fotografieren und die Bildauswahl ist sehenswert. Im Rahmen der Vernissage wurde auch eine Bilderschau unter dem Motto: “Best of FC Eggelsberg 2015” gezeigt, die das Vernissagenpublikum begeisterte.

Gitti Edelmann an der Gitarre und Hagen Schiffler am Bass sorgten mit “Tierischen Liedern” für die musikalische Umrahmung. (Alle Fotos: Andy Schachl, Fotoklub Eggelsberg)

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Seit mehr als 2 Jahrzehnten gibt es in der Laufener Palette eine Künstlergemeinschaft, die einmal jährlich in der Salzachhalle in Salzachstadt Laufen eine Gruppenausstellung organisiert. Die Künstler kommen vorwiegend aus dem Rupertiwinkel, dem Flachgau und dem Innviertel.

Entsprechend dem Vereinsmotte “Bunt wie eine Palette” sind auch die angewanten Techniken sehr vielfältig. Der Bogen spannt sich von klassischer Malerei und Bildhauerei über Fotografie und Keramik bis hin zur feinen Porzellanmalerei.

Ausstellende Künstler:
Rudolf Brudl, Dagmar Brüggemann, Juliana Chakravorty, Waltraud Csecs, Naciye Deng, Magdalena Eder, Klara Erban, Maria Freutsmiedl, Maria Grauer, Maria Gruber, Konstanze Gugg, Volker Hamberger, Jeanette Nausner, H. Sonnenschein, Fiona-Anne Hawlin, Ursula Kirchhofer, Kurt Klausriegler, Johanna König, Rosemarie Krojer, Siegfried Naumann, Nanna Peter, Ishild-Margit Ramstötter, Elfriede Reiter, Martina Riedner, Hedy Rüttinger, Gundrun Schatzl, Antje Schlaud, Petra Schmitt, Greta Schnall, Rita Schoenig, Christine Schwaighofer, Sabine Schwendler, Ewald Seemayer, Marianne Waiwoda, Wolfram Wildner, Manfred Wirrer, Erika Müller


„Mit der Einführung der digitalen Fotografie wurde mein Interesse an diesem schönen Hobby wieder geweckt. 2005 habe ich begonnen, mich intensiv mit künstlerischer Fotografie zu beschäftigen, woraus sich sehr schnell eine starke Leidenschaft entwickelt hat.”

Serie Lost Places. “Immer schon haben mich von den Menschen verlassene Orte fasziniert. Ob es sich um verfallende Hotels, verlassene Fabriken oder nicht mehr benutzte Krankenhäuser handelt, solche Orte gibt es häufig. Sie sind dem Verfall preisgegeben, verwüstet und zum Teil von der Natur zurückerobert. Jeder von diesen Plätzen erzählt seine eigene Geschichte. Der Fantasie des Fotografen sind keine Grenzen gesetzt, er kann diese Orte auf seine Art und Weise interpretieren.”

Harald Eckschlager (Fotoklub Eggelsberg)

Die Serie “Lost Places” gliedert sin in drei Motivgruppen, eine alte Gerberei, ein verfallendes Hotel und ein verlassenes Krankenhaus. Man hat den Eindruck, die Menschen haben die Räume ganz einfach verlassen und alles stehen und liegen gelassen wie es war. Die Fotoarbeiten sind in den Farben reduziert und in Garfik und Struktur hervorghehoben. Es entstehen so Bilder im fast unwirklichen Raum und doch zum Greifen nahe.  KTraintinger

Vita Harald Eckschlager
55 Jahre alt, wohnhaft seit 2002 in Gilgenberg am Weilhart, Beruf: Druckvorstufentechniker
Mitglied im Fotoclub Eggelsberg
Galerie auf 500px


Kann man die Seele eines Menschen fotografieren, muss man das können? Diese Frage stellt sich mir immer wieder, sie kommt und geht. Ich sitze gerne an belebten Plätzen und schaue den Menschen zu, hin und wieder mache ich ein Foto. Oft mehr für mich, gar nicht in der Absicht, es zu veröffentlichen. Wichtig ist dabei, den Augenblick festzuhalten, ungeschminkt, echt. Dazu braucht es auch keine bunten Farben.

Zuhause, vor dem Bildschirm, wird dann sortiert, zugeordnet, katalogisiert. Auf diese Weise entstehen Fotoserien, die irgendwann einmal publiziert werden, oder auch nicht. Das Veröffentlichen hat nicht mehr die oberste Priorität. Alles hat seine Zeit und ab und zu wird es dann auch wichtig, diese Bilder zu zeigen. Die vorliegenden Arbeiten entstammen der Serie Menschen.Bilder | Zeitgenossen, an der ich schon seit vielen Jahren arbeite.  (Karl Traintinger)


hofTitel: Die Berge. Der Hof. Das Bleiben. Fotos und Geschichten
Herausgeberin: Brita Steinwendtner

Bilder von Andrea Eidenhammer und Kurt Kaindl

Geschichten von Barbara Frischmuth, Karl-Markus Gauß, Peter Gruber, Ludwig Hartinger, Bodo Hell, Thomas Lehr, Ingrid Loitfellner-Moser, Walter Müller, Katja Oskamp, Brita Steinwendter

Gebundene Ausgabe: 152 Seiten
Verlag: Tauriska (27. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3901257470
ISBN-13: 978-3901257476
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Klapptext:
Land und Leute heute – der vorliegende Band eröffnet einen besonderen Blick auf die Bergbauernhöfe des Raurisertales in den Hohen Tauern. Es geht jedoch um mehr: um die grundsätzliche Frage, ob und wie Menschen auch heute noch unter schwierigen Bedingungen ein Leben führen, das sich lohnt. Einem Leben, in dem das seit Jahrhunderten Überkommene bewahrt wird, bevor es auf immer verloren ist, und dennoch mit Erfindungsgeist, Optimismus und Überzeugung für Gegenwart und Zukunft verwandelt wird. Ein Buch, das in Bildern und Texten eine Daseinsform zeigt, die im Wandel der Gesellschaft jene Beharrlichkeit lebt, die wir alle brauchen.

Fortgehem und Bleiben. Die Städte dehnen sich aus, die Dörfer werden entvölkert, sagt die Statistik, die Bergtäler sind von massiver Abwanderung bedroht. Der Tourismus hilft, aber soll das Land nicht nur Diener des Fremdenverkehres sein, so müssen ursprüngliche Strukturen erhalten und entwickelt werden. Als Beispiel für viele andere Bergtäler haben wir das Raurisertal in den Hohen Tauern des Salzburger Landes gewählt. Hier sind zwei Fotokünstler, Andrea Eidenhammer und Kurt Kaindl, dem Leben auf den Bauernhöfen nachgegangen, haben zugesehen, beobachtet und in beweglichen Bildern Landschaft, Höfe und Menschen dokumentiert. Dominik Mayer hat alles in eine klare Bildsprache gesetzt.

Brita Steinwendtner, die 22 Jahre die Rauriser Literaturtage leitete, hat als Herausgeberin eine Reihe von namhafte Autorinnen und Autoren dafür gewinnen können, um den Bildteil in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Es sind keine Zeugnisse von Heimat-Idylle, sondern von Alltag und Mühe, von Freunde und Sorge und von einem Leben, in dem Tradition und Innovation ineinandergreifen. Denn Hartnäckigkeit und Beweglichkeit sind notwendig, um mit Optimismus das Überkommene für die Gegenwart zu verändern.

Das Buch “Die Berge. Der Hof. Das Bleiben.” zeigt ein Leben, das immer mehr an Bedeutung gewinnt, das die Nahrung schafft, die wir brauchen und trotz vieler Schwierigkeiten jene Zukunft hat, dia auch junge Menschen davon überzeugt und dazu verführt: zu bleiben.

Dr. Karl TraintingerEin Buchtipp von Karl Traintinger

Das sehr schön gemachte Buch steht in meiner Bibliothek bei den Lesebüchern, also jenen Büchrn, die ich immer wieder einmal in die Hand nehme, um eine Geschichte daraus zu lesen, oft zum wiederholten Mal. Die vielen Bilder, zum Teil in Farbe oder in Sepia getöntem Schwarzweiß, zeigen die Menschen in ihrem Lebensraum. Klar strukturiert, authentisch, ehrlich. Besonders gut gefällt mir die Gegenüberstellung in den Bildern von Tradition und Moderne, Alt und Neu. Beides hat nebeneinader Platz, ergänzt und befruchtet sich.

Das Buch kann allen Menschen empfohlen werden, die gerne wissen oder wissen möchten, wie wertvoll es ist, seine Wurzeln zu finden. Es ist aber auch ein interessanter Bildband über die Menschen und ihrem Leben im Raurisertal.