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Der Ampelmann

Coronaampel

Die Einführung der neuen “Corona-Ampel” steht unmittelbar bevor. Die Neugierde darüber, was da wohl daherkommt, ist schier unerträglich.

Wer, was, wann, wo? Wird es einen ampeltechnischen, österreichweiten Fleckerteppich geben? Kann es sein, dass der Bezirkshauptmann aus Hintertupfing noch nicht genau weiß, wie es ganz genau funktionieren wird?

Minister Anschober betont gebetsmühlenartig, dass es in Abstimmung mit den Epidemie-Experten und unter Einbindung der aktuellsten COVID-Daten am Freitag zum Aktivieren der Corona-Ampel kommen wird. Wie bei jeder Ampel, wird die Farbschaltung auf die jeweilige Situation angepasst, eigentlich genau so wie im Straßenverkehr. Eine spätestens zur Aktivierung veröffentlichte ToDo-Liste soll die zur jeweiligen Ampelfarbe notwendigen Maßnahmen erklären.

Die Idee mit der Ampel ist sehr gut, ich hoffe, dass es ein guter Weg in ein klein wenig mehr Normalität sein wird! (kat)


Die Maskenpflicht fällt

Maskenpflicht

Wird Österreich schöner?

Gerade noch rechtzeitig vor dem Sommer ist es mit der Maskenpflicht vorbei. Schade eigentlich. Ich hatte mich daran gewöhnt, keine hässlichen MitbürgerInnen mehr zu sehen.

Die Sonne hat bis jetzt noch keine sichtbaren Spuren in den Gesichtern hinterlassen. Dabei habe ich schon die ersten modischen Trikinis gesehen: Maske, Oberteil und Höschen im selben Stoffdesign. Allein die 3 weißen Streifen wären schon einen Saunabesuch wert gewesen! Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt. (kat)


I vasteh ned, warum mia a jeda ausn Weg geht?

corona

Das ist auch gut so. Die 1m – Abstandsregel ist extrem wichtig, um eine Ausbreitung der Seuche zu verlangsamen.

Die erste Quarantäne-Woche neigt sich dem Ende entgegen. Allerorts kann man ein Zusammenrücken beobachten, das macht Freude.

Jetzt heißt es hoffen, dass die Maßnahmen der Regierung greifen. Folgende Verhaltensregeln können helfen:


Der Kultur eine Chance geben!

Elefantenrunde

Noch sind es etwa 3 Wochen bis zur Nationalratswahl und die heimischen Fernsehprogramme sind jetzt schon fast nicht mehr auszuhalten.

Politiker-Elefantenrunden und Fernsehduelle der Kontrahenten sind auf der Tagesordnung. Es wird analysiert, interpretiert und eingeschätzt, wer mit wem und wie vielleicht kann oder auch nicht.

Was können letztendlich die Elefanten dafür, dass sie für derlei Wahlpropaganda ihren Namen hergeben müssen. Sie sind Dickhäuter und eine gefährdete Tiergattung, gibt es da etwa Parallelen zu den Politikern?

Normalerweise sollten die Kulturveranstalter vom aktuellen Fernsehprogramm profitieren. Ich freu´mich schon auf das Take the A-Train – Music Festival am Salzburger Bahnhof oder den Kulturseptember in Obertrum am See.

Es ist fast alles unterhaltsamer als die politischen TV-Sendungen und Fußball gibt es ja auch nicht jeden Tag. (kat)


Dorfzeitung.com

Sie ist wieder da!

Astrid Rössler

Nach relativ kurzer Politikabstinenz steigt die ehemalige grüne Salzburger Spitzenpolitikerin Astrid Rössler wieder in den Wahlkampfring.

Rückwirkend muss ich sagen, mir hat ihre Arbeit in der Salzburger Landesregierung gefallen. Dass sie das sensationelle Wahlergebnis nach dem Finanzskandal nicht wiederholen konnte, war klar und nicht ihre Schuld.

Es ist auch wichtig, dass im kommenden Parlament wieder GRÜN vertreten ist.

Wir im Dorf freuen uns, dass sie wieder da ist und wünschen ihr alles Gute! (kat)


Das Kalbsschnitzel und die Scheinheiligkeit

Kalbsschnitzel

Das Original Wiener Schnitzel ist goldbraun, in Butterschmalz gebacken und muss aus Kalbfleisch zubereitet werden, heißt es im Rezept. Nur dann zergeht es förmlich auf der Zunge.

Das war schon immer so. In der letzten Zeit ist nur das Kalbfleisch etwas ins Gerede gekommen. Der Hintergrund, es gibt bei uns in Österreich fast keine klassischen Milchmastkälber mehr. Früher waren das Kälber von Zweinutzungsrassen, die bei ihren Müttern bleiben durften, bis sie ein Gewicht von etwa 120 – 140 kg erreicht hatten. Meist waren sie gut 2-3 Monate alt, als sie geschlachtet wurden.

Heute findet man meist entweder Milch- oder Fleischrassen bei unseren Landwirten. Die Fleischrassenkälber werden aufgezogen, gemästet und als Jungtiere, die selten 2 Jahre alt werden, geschlachtet. Schlechter erwischen es die männlichen Milchrassenkälber, die braucht niemand. Abgesehen von der Kuh, die sonst keine Milch geben würde.

Stierkälber legen normalerweise sehr wenig verwertbares Gewicht zu. Die zur Mast notwendige Milch ist wertvoller als das nach der Schlachtung gewonnene Fleisch. Hier kommt der Kälbermarkt in Bergheim ins Spiel. Die sehr billigen Kälber gehen auf die Reise. Die Verkaufstour führt oft über Italien nach Spanien und das Fleisch kommt letztendlich über Holland wieder zurück zu uns. Wieso die Mast in diesen Ländern ein Geschäft ist und bei uns nicht, weiß ich nicht, ist aber schon interessant.

Ergänzend sollte man wissen, dass beispielsweise in England, Irland oder Neuseeland seit vielen Jahren viele männliche Kälber der Milchrassen sofort nach der Geburt getötet werden. Ich erinnere auch an die Herodesprämie, die es in der EU gab.

Für mich ist diese ganze Diskussion scheinheilig. Ja, die Transporte müssen in Ordnung sein, das ist kein Thema. Trotzdem sollte auch der unbändige Fleischkonsum kritisch hinterfragt werden. Die Landwirte wollen leben, bei den aktuellen Preisen geht das fast nicht. Mit guten politischen Weichenstellungen sollten Rahmenbedingungen möglich sein, bei der auch unsere Bauern existieren können.

Was macht es für einen Unterschied, ob ein Eintageskücken geschreddert oder ein Eintageskalb irgendwie anders getötet wird? Ich frage jetzt gar nicht, was mit den männlichen Kälbern im Rahmen der Büffelmilch-Mozarella-Milchproduktion oder mit den Ziegen- und Schafböckchen passiert. Dabei ist der Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft eher bescheiden.

Mehr ist nicht genug, das ist das wirkliche Problem. Und das ist ein Problem unserer Gesellschaft, die Landwirtschaft ist nur mit dabei.

Tipp am Rand: Fragen Sie beim Einkauf oder Wirt´n genau nach, woher das Kalbfleisch wirklich kommt! Wichtig wäre: Geboren, gemästet und geschlachtet in Österreich.

(Text von Karl Traintinger)

Weitere Infos:
Lebensmittel und Tierschutz >
Unsere Nutztiere. Ich mag Kühe. Aber auch Schweine und Hühner. >


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Schloss Mirabell, bitte umsteigen

2019 Bahnhof Schloss Mirabell

Endlich ist es soweit, in der Stadt Salzburg sollen die lange ersehnten Stadtbahnen kommen. Die Lokalbahn wird verlängert, die Stieglbahn soll öffentlich werden und manch andere Idee geistert in der Nach-Padutsch-Ära durch das neu gewählte Stadtparlament.

Es wird spannend, wieviel am Ende des Tages von den ganzen guten Ideen übrig bleiben wird. Tatsache ist, dass das Verkehrschaos in Salzburg nicht kleiner wird und zündende Ideen dringend notwendig sind.

Auch die aktuelle politische Konfiguration (schwarz-türkiser Bürgermeister und Landeshauptmann) zwingt die Verantwortlichen zum Handeln, wollen sie wiedergewählt werden. (kat)


Blumen zum Valentinstag

Blumen zum Valrentinstag

Der depperte Valentinstag geht ma auf die Nervn!
Überall wost hinschaust – Blumen …. tztztz .. (Honzi)


Gratis Zahnspangen für alle Österreicher

Zahnspange | Cartoon by Honzi

Wie gewöhnlich gut informierte Kreise aus dem Schloss Schönbrunn berichten, soll demnächst die Zahnspange für alle Altersklassen kommen.

Geplant ist eine Krankenkassenversion, die allen Österreichern passt. Sie kann nach einem ausgeklügelten Wegbrechsystem an die unterschiedlichen Gegebenheiten und anatomischen Varietäten angepasst werden. InSpangenkäufe (ähnlich den InApp Käufen) sind möglich. Die Finanzierung ist gesichert. Einsparungen in der Verwaltung machen dies möglich, heißt es aus dem Ministerium.

Entwickelt wurden die innovativen Zahnspangen in Seekirchen am Wallersee. (kat)


HeuART am Wallersee

2018 Heuart in Seekirchen

In der Bauernherbstzeit gibt es in vielen Orten im Land Salzburg Veranstaltungen rund um das bäuerliche Arbeitsjahr. Die 5. Jahreszeit ist zu einem touristischen Highlight geworden.

Die unterschiedlichsten Figuren aus Heu wurden zum Erkennungsmerkmal für eine Bauernherbstgemeinde. Da und dort gibt es Umzüge und Prämierungen für die zum Teil sehr aufwendigen HeuART Kunstwerke.

Seekirchen am Wallersee kürt im Rahmen des Bauernherbstes den typischen Seekirchner Bauernherbstler. Michael Honzak hat einen Steckbrief dazu gezeichnet, wie er vielleicht ausschauen könnte. Bewerbungen nimmt höchstwahrscheinlich die Stadtgemeinde entgegen, berichten gewöhnlich gut informierte Kreise aus der Seeburg.

2018 Heuart in Seekirchen


FPÖ-freie Koalitionsverhandlungen

2018 svazek

Landeshauptmann Haslauer startet in die Koalitionsverhandlungen mit Grün und den Neos. Die Roten haben sich mit Burgstallers Wahlverliererrede selbst aus dem Rennen genommen und die Blauen sind ihm offensichtlich zu jugendlich.

Das Spiel um die Regierungssitze in Salzburg hat begonnen.

2018 svazek


Salzburger Landtagswahl 2018 – das Ergenbis

2018 Landtagswahl Salzburg Ergebnis

Die Wahl ist geschlagen und das vorläufige Endergebnis schaut in Prozentpunkten so aus:  ÖVP 37,8 (+8,8), SPÖ 20,0 (-3,8), FPÖ 18,8 (+1,8), NEOS 7,3 (+7,3), Grüne 9,3 (-10,9). Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 % (2013 71%).