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Peter Gräfen

Peter Gräfen: Aufrecht geh´n

Am 24. November 2000 gastierte der deutsche Liedermacher mit seinem neuen Programm auf Einladung des Kulturvereines sKys in Arnsdorf/ Lamprechtshausen.

Unter dem Motto “Chansons für Menschen, die mehr wollen” gestaltete Peter Gräfen den Abend mit Texten von ihm selber, aber auch solchen von Kästner, Ringelnatz, Paul Verlaine und anderen Literaten. Neben Gräfen an der Gitarre war auch der Ausnahmemusiker Stephan Lanium an seinem Kontrabass zu hören.

Das Konzert war sehr gut besucht. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Applaus.


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sKys Kulturtage 1999

Die Herbstkulturtage waren eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturvereines sKys mit dem Salzburger Bildungswerk Lamprechtshausen.

Der Kulturverein sKys war damals ein Gegenpol zu den klassischen Kulturträgern im Dorf, wie Gesangsvereinen, Trachtenmusikkapelle, Trachtenverein, etc.

Die öffentliche Förderung und Wahrnehmung von sKys war sehr bescheiden bis gar nicht existent. Vielleicht war das auch der Grund, warum es niemanden auffiel, als es den Kulturverein plötzlich nicht mehr gab.

Sehr gut besucht war die Vernissage von Christoph Paulowitz in den Räumen der Tierarztpraxis Lamprechtshausen. Er stellte Buntstiftzeichnungen und Radierungen aus.

Christoph Paulowitz

Brita Steinwendtner in Arnsdorf >
MUGL-Company beim Stadler in Lamprechtshausen >


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Die Mugl-Companie zu Gast in Lamprechtshausen

MUGL-Company “live in concert”

Am 20. November 1999 gastierte im Rahmen der sKys Herbst-Kulturtage die Weinviertler Kultband im Kleinen Saal im Gasthaus Stadler.

Es war ein Konzert, wie es Lhausen schon lange nicht mehr gesehen hatte! Das bescheiden erschienene Publikum war begeistert von der erdigen Rockmusik und den engagierten deutschen Texten, die alle die Mugl-Company selber geschrieben hat.

Die Band verabschiedete sich nach über 2 Stunden mit dem a capella vorgetragenen Lied: “Wossa” vom frenetisch applaudierenden Publikum.

Besetzung: Chris Heller (voc, akk), Hardy Auer (drums), Hubert Koci (guit), Roland “Zotti” Rissaweg (keys), Werner Auer (voc, guit), Christoph “Schubi” Schuster (bass)


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Brita Steinwendtner

Brita Steinwendtner liest aus “Rote Lackn”

Am Freiteg, dem 19. November 1999 veranstaltete der Lamprechtshausener Kulturverein “sKys” zusammen mit der Dorfzeitung eine Autorenlesung mit Brita Steinwendtner im Turnsaal der Volksschule in Arnsdorf.

Es war dies eine Lesung mit Musik im Rahmen der vom sKys veranstalteten Herbst Kulturtage 1999.

Peter Niederreiter und Manfred Kratochwil

Der Besucherandrang war sehr gut. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den beiden ortsansässigen Saxophonisten Peter Niederreiter und Manfred Kratochwil.

Brita Steinwendtner,

geboren 1942 in Wels. Aufgewachsen in Hinterstoder und Steyr. Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Wien und Paris.

Brita Steinwendtner

Seit 1973 freie Mitarbeiterin des ORF und verschiedener ausländischer Rundfunkanstalten. Hörbilder und TV-Filme/ Autorenportraits (u. a. über HC Artmann, Ilse Aichinger, Julian Schutting, Bodo Hell, Theodor Kramer), wissenschaftliche Publikationen und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. Mehrere Preise. Leiterin der Rauriser Literaturtage. Lebt in Salzburg. „Rote Lackn“ ist ihre erste Prosa-Veröffentlichung.

Die „Rote Lackn“, ein See am oberen Ende eines Gebirgstales, wird zum Ausgangspunkt einer Spurensuche: Die Ich-Erzählerin, die mit dem Tal und seinen Bewohnern seit ihrer Kindheit verbunden ist, folgt verschlungenen Lebensläufen und ineinander verwobenen Schicksalen, holt kleines Glück und großes Leid ans Licht, schildert Begegnungen und hinterfrägt ihre eigenen Erinnerungen.

Es sind vor allem Frauen, denen die Autorin ihre Aufmerksamkeit schenkt: die Bäuerin, die sich zu Tode schindet; die Sennerin, die im „Narrenturm“ endet; unten in der Stadt die „alte dame aus dem Französischkurs“, deren Sohn ein bekannter Professor in Deutschland ist und in der Heimat eine berührende Liebesgeschichte erlebt; die Sportlerin aus der DDR, die über die Todesgrenze hierher geschmuggelt wird; und Marie, deren Geschichte dort endet, wo die Erzählung ihren Ausgang genommen hat: bei der Kapelle an der „Roten Lackn“, errichtet zum Gedächtnis an drei Gehängte und einer jungen Frau, die sich und ihrem Kind an dieser Stelle aus Verzweiflung das Leben nahm.

Brita Steinwendtner „ROTE LACKN“ Roman
Haymon Verlag ISBN 3-85218-285-9