Laientheater

„Kalender Girls“ – ein alternativer Frauenclubkalender

Die auf einer wahren Begebenheit basierende Filmkomödie „Calendar Girls“ war 2003 überaus erfolgreich und wurde von Tim Firth für die Bühne bearbeitet. Die mutigen Damen der Theatergruppe Anthering laden in das Kultur- und Veranstaltungszentrum Voglwirt und präsentieren dort neben einer warmherzigen Komödie auch den 1. Original Antheringer Pin-up-Kalender 2015, dessen Gewinn an die Salzburger Kinderkrebshilfe gespendet wird.


„Ein Sommernachtstraum“ im Wienerwald.

Die Plainburger Theaterwerkstatt begeistert mit einer zauberhaften Komödie von Susanne Felicitas Wolf, einer Bearbeitung von William Shakespeares „ Ein Sommernachtstraum“, das Publikum im Gasthaus Vötterl in Großgmain. Die Liebeswirren spielen im Wiener Beamten- und Bürgermilieu und erinnern an das Alt-Wiener Volkstheaters von Nestroy und Raimund. Ein vergnüglicher Abend mit Herz, Humor und viel Musik.


„Der liebeskranke König“ – ein Schlossmärchen

Zum 5-Jahre-Jubiläum der Schlossbergspiele Mattsee unterhält Theatermacher Helmut Vitzthum das Publikum mit einem von ihm selbst verfassten Märchen. Über den einfältigen König, der am liebsten mit seinem Teddybären spielt, amüsieren sich Jung und Alt gleichermaßen.


MOKRIT: Ein Jedermann

Es ist eine Rarität: Theater in der ISOSPAN-Fabrik in Ramingstein. Ich fuhr mit der Murtalbahn von Kendlbruck bis zur Fabrik in Madling, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine Papierfabrik und wo ich 1969 als letzter Mitarbeiter im Marmorwerk tätig war. Felix Mitterers Variante vom Leben und Sterben des reichen Mannes war angesagt.



25 Jahre Theater Bürmoos

Es begann vor jetzt schon 25 Jahren, als sich Gerhard Riedl mit Hildegard Schäffer, Johanna Maria Heinemann, Johanna Pieringer trafen, um einen Einakter, das sogenannte „Bankerl“, zu schreiben. Als das Stück zur Aufführung gelangte, hat keiner geglaubt, dass daraus die Theatergruppe Bürmoos entstehen würde.


„Bunbury oder Ernst sein ist alles“

Very british geht es im Hippinger Stadl in Seekirchen zu. Unter der Regie von Alex Linse, Leiter der TheaterOffensive Salzburg, spielt das engagierte Ensemble der Theatergruppe Seekirchen Oscar Wildes 1895 uraufgeführte Gesellschaftskomödie, in der zwei Gentlemen in heftige Turbulenzen geraten.


Abtenau war Bühne

Wir haben heute Vormittag unser Festival vor ausverkauftem Haus mit Kindertheater abgeschlossen. Besucherströme, hochkarätige, abwechslungsreiche Vorstellungen und viele neue Kontakte von Donezk bis Harlow, aber auch zwei abwesende Gruppen haben das Festival geprägt.


„Die Spieldose“ – tragisches Theater in Anthering

Es hat schon Tradition, dass im Theater Anthering auf der Probebühne auch ernste, dramatische Stücke gespielt werden. Regisseur Gerard Es bearbeitete diesmal ein expressionistisches Drama Georg Kaisers (1878-1945), der in der Zwischenkriegszeit neben Gerhard Hauptmann zu den meistgespielten Autoren Deutschlands zählte und heute fast in Vergessenheit geraten ist.


„My heart is my castle“ – ein himmlisches Desaster

Caroline Richards hat mit Schülerinnen und Schülern der Neuen Mittelschule Maxglan und des Musischen Gymnasiums Salzburg im Rahmen der bundesweiten Theaterinitiative „Macht/schule/theater“ ein hinreißend komisches, doch auch nachdenklich stimmendes Stück zum Thema positive Selbstgestaltung entwickelt.



„Der böse Geist Lumpazivagabundus“ in Holzhausen

Eine Luxusversion dieser Posse mit Gesang von Johann Nestroy war heuer bei den Salzburger Festspielen auf der Pernerinsel zu bewundern. In Holzhausen wird zwar wesentlich weniger Aufwand betrieben, doch überzeugt die Inszenierung von Matthias Hochradl durch eine starke Ensembleleistung, drei grandiose „liederliche Gesellen“, witzige Couplets und stimmige Begleitmusik.