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Josef Kili + Klaus Ranzenberger

Ranzenberger & Kili im Konventgarten

Am Freitag, dem 17. Juli 2020 startete im wunderschönen Konventgarten im Schloss Ranshofen der “Kleine Braunauer Kultursommer”, eine Veranstaltungsreihe vom Verein “bauhoftheater braunau”.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die Freiluftveranstaltung erfüllte alle notwendigen Covid-Auflagen, es gab keine Pause und anstelle eines Verkaufsstandes für Getränke war eine Dame mit Bauchladen unterwegs. Ein Bücherstand der Buchhandlung Lauf in Brauau mit den Büchern von Klaus Ranzenberger ergänzte das Angebot.

Der Wettergott meinte es gut, die Regenwolken verzogen sich und einem schönen Abend mit den Geschichten rund um den legendären “Onkel Franz” stand nichts mehr im Weg.

"bauhoftheater braunau" Obmann Robert Ortner

Nach dem ersten Musikstück, dargeboten von Josef Kili am Sopran-Saxophon, fuhr Klaus Ranzenberger mit dem “Henastauba”, einem Puch MS50 Moped, vor und betrat die Bühne.

Ranzenberger präsentierte die kurzweiligen Geschichten aus dem Jahreslauf abwechselnd mit zumeist jazzigen Musikstücken. Das Publikum zeigte sich begeistert. Lokalmatador Klaus Ranzenberger konnte mit seinen Texten ebenso überzeugen wie Josef Kili mit der mitgebrachten Auswahl an Holzblasinstrumenten und seinem virtuosen Spiel.

Klaus Ranzenberger in der Dorfzeitung >
Josef Kili – Jazz am Bahnhof >


Mozart

Jago Prinz: Mozarts letztes Requiem

Autor: Jago Prinz
Titel: Mozarts letztes Requiem
ISBN: 978-3-7025-0969-9
Verlag: Anton Pustet
Erschienen: 2020

Klappentext:

Kann Musik töten?
Diese Frage steht im Zentrum einer Serie unerklärlicher Morde im winterlichen Salzburg. Nach dem Tod des Chefdirigenten der Salzburger Philharmoniker während der Aufführung von Mozarts Requiem in der Peterskirche nimmt Chefinspektor Nathan Stiller die Ermittlungen auf.

Doch jedes Mal, wenn er einen Verdächtigen ins Visier genommen hat, verstirbt dieser, noch bevor er ihn überführen kann. Da können weder die wissenschaftlichen Analysen des Leiters der Gerichtsmedizin noch die bizarren Geistesblitze von Stillers Assistenten oder die profunde Quellenkenntnis einer Antiquarin weiterhelfen.

Denn hinter der Mordserie steckt ein mysteriöses Todeswerk, das weniger einen kriminellen als einen künstlerischen Ursprung hat. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Kriminalfall aussieht, entwickelt sich zu einer packenden Geschichte über die Macht der Musik und über den Sinn von Leben und Tod.

› Nicht alles ist so, wie es scheint
› Hochspannung pur im Salzburg der Gegenwart
› für Musikinteressierte und Mozart-Fans
› sachlich fundiert

Über den Autor ist wenig bekannt. Er lebt mit seinem Hund zurückgezogen im Salzburger Raum. Mozarts letztes Requiem ist sein Debütroman.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

„Memento moreris“ – gedenke, dass du gerade stirbst, ist eine Steigerungsform des „Memento mori” – gedenke, dass du sterblich bist und das Motto der wiederauferstandenen Freimaurerloge „zur wahren Freiheit“ , bei der bereits Mozart Mitglied war.

Nachdem während der Ermittlungen bekannt wird, dass der Großmeister der Loge und Ex-Bürgermeister von Salzburg Herr König, Mozart gerade „versilbert“ und Gerüchten zufolge hinter einem bisher unbekannten Requiem des Genius her ist, scheint für den ermittelnden Kommissar der Täter der seltsamen Mordserie festzustehen. Bis auch der „König von Salzburg“ dem seltsamem Mörder zum Opfer fällt….

Erst ein verschollener Originaltext von Mozart bringt Licht in das seltsame Dunkel, der immer mehr werdenden Todesopfer.

Ein genialer (Kriminal) Roman, dessen „Täter“ bereits 200 Jahre vor den Opfern gestorben ist. Beim Lesen dieser Zeilen fühlt man sich in eine der Mozartoperetten versetzt, die den Leser in die Welt der Mystik eintauchen lassen. Das Buch glänzt mit enormen Fachwissen über Mozart und seine Werke, der den Leser förmlich auffordert, weiter in diese Welt einzutauchen und zu einem „Mozart-Forscher“ zu werden.

Ein ganz besonderes Buch – und die fehlende Information zum Autor erhöht das Geheimnisvolle an diesem Werk.


Roland Essl

Roland Essl: Geschmackssache

Autor: Roland Essl
Titel: Geschmackssache. Rezeptsammlung
Das neue Kompendium der alpenländischen Küche
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg (9. März 2020)
ISBN-10: 3702509801
ISBN-13: 978-3702509804

Klappentext

Kochen ohne Kompromisse: Mittelmäßigkeit liegt Roland Essl nicht. Jedem einzelnen Detail seiner Gerichte widmet der Salzburger Haubenkoch ein besonderes Augenmerk. “An der Kunst zu kochen soll man ständig arbeiten”, sagt er, “denn Kochen ist Leidenschaft, es ist Liebe”.

Schon sein ganzes Leben ist er auf der Suche nach den besonderen Gerichten unserer alpinen Heimat. Am liebsten stöbert er in alten Kochbüchern oder spricht mit alten Menschen über ihr Leben und die Gerichte ihrer Kindheit und Jugend. Immer konnte er beobachten, dass gerade in Zeiten der Entbehrung die kreativsten Gerichte entstanden, das sind dann die “Gerichte mit Geschichten”.

Essl hat seine Kreationen immer niedergeschrieben, alle Einzelheiten der Zubereitung penibel aufgezeichnet und die Rezepte so lange überarbeitet, bis diese hundertprozentig funktionierten. Denn nur auf diese Weise war es den Köchen, Köchinnen und Lehrlingen unter seinen Fittichen möglich, die Gerichte in der gleichen Qualität zuzubereiten. Rund 300 dieser erprobten Rezepte finden Sie in diesem neuen Kompendium der alpenländischen Küche.

Roland Essl

Roland Essl ist Koch aus Leidenschaft und Gastrosoph. 1967 in Salzburg geboren und im elterlichen Betrieb Gasthof Krimpelstätter in der Stadt Salzburg aufgewachsen. Er hat das Handwerk des Koches im Restaurant K&K am Waagplatz unter Johann Kögl von der Pike auf gelernt. Im Restaurant Korso in Wien holte er sich unter Reinhard Gerer den Feinschliff im Umgang mit Lebensmitteln und Gewürzen. Die Summe seiner Erfahrungen zelebrierte er im eigenen Gasthof Weiserhof für seine Gäste. Kocht und schreibt für die Kolumne “Gerichte mit Geschichte” in den Salzburger Nachrichten. (Pustet)

Rezension von Karl Traintinger

Es passiert eher selten, dass ein Koch, dessen Arbeit man gut kennt, ein Kochbuch schreibt. Ganz anders hier; wann immer es sich einrichten ließ und ich in Salzburg war, versuchte ich im Weiserhof einzukehren. Die Küche war geradlinig und gut. Alte Gerichte wie die “Stinkerknödel” oder die “Herrgottbscheißerl” gab es ohnedies sonst nirgends in der Stadt zu verkosten. Es machte Freude, wenn Roland Essl durch die Gaststube ging und seine Gäste fragte, ob “eh alles passt”.

Das vorliegende Buch “Geschmacksache”ist ähnlich aufgebaut wie die Rezeptsammlung meiner Mutter. Es werden zuerst die Zutaten für die einzelnen Gerichte aufgelistet und dann deren Zubereitung geschildert. Dazu kommen noch Rezeptvariationen, die funktionieren und gut schmecken und da und dort findet sich eine Notiz, die für das Gelingen wichtig ist . Die Zeitangaben helfen ebenso die Speisen termingerecht auf den Tisch zu bringen wie die Angabe des Schwierigkeitsgrades.

Die Brotrinde (Schwarzbrotscherzerl) macht den besten Geschmack.

Pongauer Schottsuppe

Die Rezeptsammlung von Roland Essl gliedert sich in Grundlegendes in der Küche, schnell zubereitete Speisen, bodenständige Küche und feine Küche. Ich finde es sehr gut, dass nicht jedes Gericht abgebildet ist. Die Präsentation der Speisen wie auf den Fotos ist ohnedies für Hobbyköche zumeist unerreichbar.

Dieses Buch ist eines jener Kochbücher, das nicht irgendwo im Bücherregal sondern in der Küche seinen Platz finden sollte! Die “Geschmacksache – Rezeptsammlung” von Roland Essl ist eine wahre Fundgrube für Menschen, die Freude am Kochen haben und gutes, vielfältiges Essen lieben!


Klaus Ranzenberger

Klaus Ranzenberger: Alles Gute vom Onkel Franz

Autor: Klaus Ranzenberger
Titel: Alles Gute vom Onkel Franz oder der Innviertler im Jahreskreis
ISBN: 978-3-7025-0975-0
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erschienen: 10.03.2020

Im Online – Buch – Shop vorort kaufen

Klappentext:

Der Onkel Franz meldet sich zurück. Doch kaum wieder zu Hause, zurück von jener unfreiwilligen Odyssee, welche ihm im zuletzt erschienenen Band zugemutet wurde, schickt ihn sein Erfinder Klaus Ranzenberger erneut auf die Reise. Für die er allerdings sein geliebtes Innviertel nicht verlassen muss. Vielmehr ist es eine Reise durchs Kalenderjahr, auf die der Onkel Franz die geschätzte Leserschaft mitnimmt.
Eine Sammlung von Anekdoten, Geschichten und Betrachtungen belegen auf höchst vergnügliche Weise, dass Feierlichkeiten wie etwa eine Hochzeit oder ein Geburtstag, Traditionelles – sei es der Fasching, das Oster- oder Weihnachtsfest – sowie Unternehmungen wie eine Urlaubsreise oder der Besuch des Oktoberfestes nicht immer reibungslos verlaufen müssen. Schon gar nicht dann, wenn der Onkel Franz und die Seinen mit einer gehörigen Portion Innviertler Eigensinn an die Dinge herangehen.
Sollten die Leserinnen und Leser dort und da an selbst Erlebtes erinnert werden, sollte sich die eine oder andere Erkenntnis, aber vor allem Heiterkeit einstellen, so ist das vom Autor durchaus beabsichtigt.

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Kaum hatte ich das Büchlein in der Hand, musste ich lesen und konnte nicht aufhören!

Spätestens ab dem Zeitpunkt, als Klaus Ranzenberger mit der Beschreibung der traditionellen Partykeller beginnt wars um mich geschehen. Immer wieder einzelne Passagen zu Hause vorlesen wurde während der Lektüre dieses wunderbaren, amüsanten, sentimentalen und schlicht und einfach großartigen Büchleins zum absolut Highlight des Tages.

Wir haben Tränen gelacht und konnten mit eigenen, ähnlichen Beispielen unsere Kinder erheitern.

Ich lege Ihnen, liebe Leser, dieses Buch sehr ans Herz. Österreichische Literatur vom Feinsten!

Hörtipp: Dorfradio Vol 26 | Juni 2020
Rebecca Schönleitner stellt der Autor Klaus Ranzenbergerg vor und liest Textproben Dorfradio >


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Tor_Weintrauben

Ammerer, Waitzbauer: Bacchus in Salzburg

Ammerer, Waitzbauer:  Bacchus in Salzburg

Autoren: Gerhard Ammerer, Harald Waitzbauer
Titel: Bacchus in Salzburg: 1000 Jahre Weinkultur
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Erschienen: 30. Oktober 2019
ISBN-10: 3702509593
ISBN-13: 978-3702509590

Klappentext

Bier in Salzburg? Ja, natürlich, was für eine Frage, hat sich die Stadt doch in den vergangenen Jahren als Ort der Biervielfalt positioniert. Aber Wein in Salzburg? Obwohl hier seit Jahrhunderten eine ausgeprägte Weinkultur gepflegt wird, ruft Salzburg wenig Assoziation zu diesem Genussmittel hervor. Dennoch haben Wein und Weinanbau in Salzburg eine lange Tradition.

Im kirchlichen Bereich, beim Adel und innerhalb des Bürgertums spielte er für Ritus, Festtafel und Alltag eine gewichtige Rolle. In günstigen Lagen wurde auch vor Ort Wein angebaut und in den sogenannten “auswärtigen Herrschaften” in der Wachau, in Traismauer und bei Mautern in Niederösterreich waren der Erzbischof, das Domkapitel und die Salzburger Klöster Grundherren über reiche Weingüter – zum Teil bis in die Gegenwart.

Nicht zuletzt bestimmte der Wein maßgeblich die Entwicklung der Gastronomie mit, vom “Weingastgeb” des 16. Jahrhunderts bis zur heutigen Weinbar. Und in den letzten Jahren wagen sich auch wieder einige begeisterte Hobbywinzer an das Abenteuer Weinbau.

Begeben Sie sich mit den Autoren auf eine spannende Reise, die Sie quer durch die Salzburger Weingeschichte und -gegenwart führt.

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Auf den ersten Seiten des Buches schildern die beiden Autoren ihren eigenen Zugang zum vergorenen Rebensaft. Dann folgt ein Überblick über die Herkunft der nach Salzburg importierten Weine.

Am Beispiel des Benediktinerstiftes St. Peter wird aufgezeigt, dass die Klöster dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Man kann nachlesen, wo in Salzburg überall Spuren von ehemaligen Weingärten, Weinkellern, aber auch Weinlokalen zu finden sind und welche Weingüter in berühmten Weingegenden Salzburger Besitzer hatten. Selbstverständlich hat der Wein auch bei den regierenden Fürst-Erzbischöfen seine Freunde gefunden, zumal sich damit gute Geschäfte machen ließen.

Die beiden Historiker Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer geben einen schönen Überblick über die Geschichte der Weinwirtschaft in Salzburg und skizzieren so einen Teil der Geschichte, der normalerweise nicht so bekannt ist. Es ist ein sehr schönes Buch für jene Menschen, die schon sehr viel über Salzburg wissen und auch diese geschichliche Facette kennnenlernen möchten.


Arnsdorf im Regen

Bauinger (Hg.), Habringer-Hagleitner, Trenda: Sternstunden Religionsunterricht

Sternstunden Religionsunterricht

Autoren: Renate Bauinger (Hg.), Silvia Habringer-Hagleitner, Maria Trenda
Titel: Sternstunden Religionsunterricht – Erzählungen aus dem Schulalltag
Verlag: Anton Pustet Salzburg
Erschienen: 2020
Umfang: 96 Seiten mit farbigen Kinderzeichnungen
Format: 17 x 24 cm französische Broschur
ISBN: 978-3-7025-0976-7

Im Online-Buch-Shop vorort kaufen >

Klappentext

Was leistet Religionsunterricht?

Was geschieht eigentlich im Religionsunterricht? Was erleben Lehrerinnen und Lehrer, was erleben die Schülerinnen und Schüler?

Wenn
Religionsunterricht gelingt, dann ist er ein Kraftfach. Ein Fach, das
alle Beteiligten stärkt, ermutigt und zum Nachdenken anregt. Ein Fach,
in dem das Leben in all seinen Facetten zur Sprache kommt und in dem
Herzen berührt werden. Die Beteiligten erleben solche Stunden wie
Sternstunden: geschenkte Augenblicke, die sich nachhaltig in die
Erinnerung eingraben. Von solchen Sternstunden erzählt dieses Buch.
Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen
Konfessionen und Religionen berichten über Schönes, Trauriges, Lustiges
und Interessantes aus ihrem konkret erlebten Religionsunterricht. Es ist
für sie an der Zeit, öffentlich zu sagen, was sie dem
Religionsunterricht abgewinnen können.

Erfahrungsberichte aus dem Schulalltag unterschiedlicher Konfessionen.

Elisabeth Traintinger

Rezension von Elisabeth Traintinger

Das Buch ist eine Sammlung von Erzählungen und Erfahrungen aus dem Schulalltag unterschiedlicher Konfessionen. Sowohl Religionslehrer als auch Kinder und Jugendliche kommen zu Wort.

Es ist interessant und lesenswert mit welchen Methoden Religionslehrer versuchen, den Schülern einen vertiefenden Zugang zum Leben und Glauben zu vermitteln.

Die Vermittlung von Werten wie Liebe, Respekt und Wertschätzung, die ein wesentliches Element des Religionsunterrichtes darstellt, ist mindestens genau so wichtig wie die Vermittlung von Wissen.

Dieses Buch kann ich allen empfehlen, sowohl Lehrern als auch solchen Personen, die Interesse an der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten unserer Kinder haben.


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Ingrid Andreas Fisch Fleisch

Kochbuch ohne Rezepte
Band 4: Fisch & Fleisch

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 4: Fisch & Fleisch
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0916-3

Klappentext

Der Band „Fisch & Fleisch“ widmet sich dem Insiderwissen um die Verarbeitung dieser beiden wichtigen Lebensmittel: Wie erkenne ich beim Einkauf, dass der Fisch frisch ist?

Wie gare ich Fischfilet, ohne dass es zerfällt und wie wird die gebackene Forelle knusprig?

Wie bleibt der Braten saftig und bekommt trotzdem eine resche Kruste, wie gelingt das perfekte Steak und wie verhindere ich, dass Gulaschfleisch zäh wird?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Fisch und Fleisch sind wichtige tierische Lebensmittel die nicht jeden Tag auf den Tisch müssen. Gerade deswegen ist es wichtig, darauf zu achten wo die Tiere herkommen, wie sie gelebt haben und wie sie geschlachtet bzw. gefangen wurden.

Ingrid Andreas beschreibt, wie man die Frische und Qualität zuverlässig erkennen kann und anschließend in der Küche das Beste daraus macht. Es werden fast alle bei uns erhältlichen Fleischsorten besprochen, ebenso die Fische und Meeresfrüchte. Auch die unterschiedlichen Geflügelarten sind ein Thema.

Alle wichtigen Zubereitungsarten von Fleisch und Fisch werden ausführlich erläutert, auch die nicht so bekannten Methoden wie Niederigtemperaturgaren oder Sous-vide Garen.

Der 4. und letzte Band überzeugt ebenso wie die 3 anderen und kann jedermann/-frau mit einem Herz und Interesse für gute Küche empfohlen werden!

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Ingrid Andreas

Kochbuch ohne Rezepte
Band 3: Obst & Gemüse

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 3: Obst & Gemüse
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0915-6

Klappentext

Im Band „Obst & Gemüse“ widmet sich Ingrid Andreas höchst gesunden Sachen: Was ist der Unterschied zwischen Pflück- und Genussreife beim Obst?

Welche Tricks gibt es, um die süßen Früchtchen haltbarer zu machen? Welche Äpfel kommen in den Strudel und welche ins Kompott? Aber auch das Gemüse kommt nicht zu kurz: Wie konserviert man beim Kochen die frische grüne Farbe? Wie macht man Suppenwürze selbst? Wie werden geröstete Zwiebelringe kross und Bratkartoffeln knusprig?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Der dritte Band der Reihen ist auch ein Plädoyer für den vermehrten Einsatz Obst und Gemüse in unserem Essen. Es wird wieder sehr viel Augenmerk auf den richtigen Einkauf gelegt. Woran erkennt man reifes und fehlerfreies Obst und Gemüse, welches Obst reift nach und wo wartet man vergeblich darauf. Manches verträgt sich bei der Lagerung, manches nicht. Ingrid Andreas erzählt, worauf man achten muss.

Kennen Sie den Unterschied von Häupel- oder Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Endivien- oder Frieséesalat, Chicorée, Radicchio, Zuckerhut, Vogerl- oder Feldsalat, Mangold, Rauke oder Rucola? Dazu kommen zahlreiche Tipps zur Zubereitung.

Wissen Sie, worauf es ankommt, damit ein Kartoffelteig luftig und nicht zäh wird? Oder wie Zwiebel richtig gegart werden, je nachdem was gewünscht wird: Glasig dünsten, dünsten, hellgelb/ goldgelb anbraten, dunkel anrösten/ dunkel braten, blanchieren oder kochen.

Es macht einfach Spaß, im dem Buch zu lesen.

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Ingrid Andreas

Kochbuch ohne Rezepte
Band 2: Mehl, Milch, Ei

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 2: Mehl, Milch, Ei
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0914-9

Klappentext:

Band 2 von 4 „Mehl, Milch und Ei“ widmet sich dem Insiderwissen über diese drei Grundnahrungsmittel und ihre Verarbeitung in der Küche: Was etwa verrät die Typenbezeichnung von Mehl und wann verwendet man welche Sorte?

Wann soll der Eischnee fest oder cremig sein und warum?

Welche Tricks gibt es, um Milch am Überkochen zu hindern?

Wie macht man Nudeln selbst und wie gelingt der Palatschinkenteig am besten?

Welche Käsesorten eignen sich zum Überbacken und welche Köstlichkeiten lassen sich aus Eiklar zaubern?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Das Buch überzeugt durch seine detaillierte Warenkunde, die die Voraussetzung für einer gute Küche sein sollte. Dazu kommen noch Tipps, die es auch Nichtprofis ermöglichen, respektable Speisen zuzubereiten. Sehr gute Bilder lassen erahnen, wie die Endprodukte ausschauen sollen.

Es liest sich sehr gut und eignet sich bestens, um immer wieder etwas nachzuschauen. Sollte in keiner Küchenbibliothek fehlen!

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Brokkuli und Knoblauch

Kochbuch ohne Rezepte
Band 1: Küchenpraxis

Ein Kochbuch ohne Rezepte?

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 1: Küchenpraxis
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg (5. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3702509135
ISBN-13: 978-3702509132

Klappentext

Es geht um die Geheimnisse hinter den Rezepten: Also alles, worauf man achten muss und was in den Kochbüchern meist nicht zu finden ist.

In Band 1 von 4 „Küchenpraxis“ widmet sich Ingrid Andreas dem Insiderwissen übers Schneiden, Rühren, Backen und Garen. Warum sollte man zum Beispiel klare Suppen immer ohne Deckel kochen? Warum Frittiergut stückweise einlegen, damit es knusprig wird? Mit welchen Mitteln bindet man Saucen und wie rettet man eine versalzene Speise?

Außerdem bietet sie eine Einführung in das A bis Z des Küchenjargons: Wer das Sitzenbleiben ausschließlich aus seiner Schulzeit kennt, einen Spiegel nur an der Wand hängen hat und beim Schröpfen ans Finanzamt denkt, wird ganz neue Bedeutungsdimensionen erfahren.

Autorin Ingrid Andreas hat Profi-Köchen jahrzehntelang über die Schulter geschaut, die Tipps und Tricks „hinter den Kulissen“ gesammelt und selbst in ihrer Küche ausprobiert. Das „Kochbuch ohne Rezepte“ bietet Wissen aus Erfahrung und ist ein informatives, vergnügliches Lesebuch mit praktischen Anleitungen – auf dass die Speisen ganz unabhängig davon, welches Rezept gekocht wird, perfekt gelingen!

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Als nicht gelernter aber leidenschaftlicher Koch, fehlt es mir oft an den notwendigen Grundlagen, die normalerweise in einer Kochlehre vermittelt werden. Zudem setzen Rezepte hin und wieder Fachwissen voraus, das ich als Nichtprofi einfach nicht habe. Und es sind immer Kleinigkeiten, warum etwas nicht ganz perfekt gelingt.

Das vorliegende Buch ist eine Mischung aus Nachschlagewerk und Lesebuch, das man immer wieder gern zur Hand nimmt. Es hilft dabei, die vorhandenen Wissenslücken aufzufüllen und ein Gespür für das Kochen zu entwickeln, ohne dass man immer nachschauen muss, wie etwas richtig gemacht wird.

Rahm und eventuell etwas Milch werden erwärmt und ein passender Käse darin geschmolzen. Dafür eignen sich nur sehr fetthaltige Käsesorten wie Gorgonzola, Pecorino, Ricotta, Mozarella, Bergkäse oder fetthaltiger Schafskäse. Magerkäse geht nicht so gut. Emmentaler ist nicht empfehlenswert, denn er bildet Fäden, die sich ziehen.

Käsesauce für Pasta

Ich kann das Buch all jenen Menschen wärmstens empfehlen, denen alles rund um das Essen und eine ehrliche Küche wichtig sind. Der allgemeine Trend geht aktuell eindeutig in Richtung “Fertigfutter”.

Leider auch bei vielen Wirten.

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Der Sternbräu in Salzburg

Ammerer, Waitzbauer: Das Sternbräu

Autoren: Gerhard Ammerer, Harald Waitzbauer
Titel: Das Sternbräu. Die Geschichte eines Salzburger Brau- und Gasthauses
Gebundene Ausgabe: 156 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Erschienen: 24. April 2015
ISBN-10: 3702507760
ISBN-13: 978-3702507763

Klappentext

Stern in Salzburg.

Mitten in Salzburgs Altstadt liegt der weitläufige gastronomische Komplex des Sternbräus. Seit mindestens 472 Jahren lädt dieses Haus hungrige und durstige Menschen zum Verweilen ein. Damit zählt es zu den ältesten und traditionsreichsten Gastronomiebetrieben in Salzburg. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt breiten Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer ebenso akribisch wie lebendig die wechselvolle Historie des alten Brau- und Gasthauses aus. ___STEADY_PAYWALL___

In der reich illustrierten Publikation wird am Beispiel des Sternbräus die Geschichte der Salzburger Gastronomie im Wandel der Zeit geschildert. Die Autoren berichten über glanzvolle Momente ebenso wie über schlimme Konkurse, über Tanzveranstaltungen, an denen Wolfgang Amadeus Mozart teilnahm, und sie spannen den Bogen über die erste elektrische Beleuchtung eines Salzburger Gastgartens im Jahr 1888 bis zur Entwicklung des Hauses zur Großgaststätte im 20. Jahrhundert.

Das Buch entstand anlässlich einer umfangreichen Umbau- und Renovierungstätigkeit, die fast zwei Jahre in Anspruch nahm. Seit 1. Oktober 2014 erstrahlt “das Stern”, wie das Sternbräu in Salzburg genannt wird, wieder in neuem Glanz.

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Das anlässlich des Abschlusses des Umbaues dieser Salzburger Institution haben die zwei Historiker Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauerdieses das Buch geschrieben. Es ist ein sehr schön gemachtes Nachschlagewerk zu einem Stück Salzburger Stadtgeschichte, das seinesgleichen sucht.

Das Haus wurde 1543 erstmals erwähnt und seine Geschichte ist auch die Geschichte der Gasthäuser und Brauereien in der Mozartstadt. Im Jahre 1870 wurden im Sternbräu immerhin 4620 Liter Bier produziert, bei der Stieglbrauerei waren es 14543 Liter. Ddas Kloster Mülln braute zu dieser Zeit immerhin schon 1867 Liter.

Der reich bebilderte Band lädt immer wieder ein zum Schmöckern und verleitet Stadtbesucher zu einem kurzen Abstecher ins Sternbräu.


Klaus Ranzenberger Onkel Franz

Neues vom Onkel Franz oder die Odyssee eines Innviertlers

onkelfranz

Autor: Klaus Ranzenberger
Titel: Neues vom Onkel Franz oder die Odyssee eines Innviertlers
ISBN: 978-3-7025-0900-2
Erschienen: 23.07.2018
Verlag: Verlag Anton Pustet

Im Online – Buch – Shop vorort kaufen

Klappentext:

Er ist wieder da der Onkel Franz…

… und muss auch schon wieder weg. „Auf“ Wien geht seine Reise in einer Erbschaftsangelegenheit. Eine Reise, die ihm so gar keine rechte Freude machen will. Denn nur ungern entfernt er sich allzu weit von seinem geliebten Innviertel, seinem gewohnten Biotop.

Und weil ihm seit seinem Busausflug nach Jesolo dieses Transportmittel ein Graus ist, reist der Onkel Franz mit der Bahn. Was allerdings zu einer veritablen Odyssee gerät. Denn mehr als einmal verpasst er den Anschluss und seltsam sind die Erlebnisse und Typen, die ihm auf seinen Etappen begegnen. Oft kommt es dem Onkel Franz gar so vor, als wäre er zu Besuch auf einem fremden Planeten.

Meist kopfschüttelnd, selten ärgerlich und oft belustigt sieht er sich mit den Auswüchsen der modernen Gesellschaft 4.0 konfrontiert, und es wäre nicht der Onkel Franz, würde er dabei dem Mainstream nicht ein paar Felsblöcke in den Weg legen …

Dass der Onkel Franz ein Schelm ist, wissen wir spätestens seit Klaus Ranzenbergers „Der Onkel Franz oder die Typologie des Innviertlers“. Begleiten Sie das Innviertler Urgestein bei seinem neuen Abenteuer!

Rebecca Schönleitner

 Rezension von Rebecca Schönleitner

Eigentlich hatte ich keine so rechte Freude mit dem Buch, das mir zur Rezension vorgelegt wurde. Das Cover – schon etwas seltsam – und irgendwie nicht mein Geschmack.

ABER!!!!

Ich begann zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Was für ein bezauberndes, wunderbares, sentimentales, zum lauten Lachen animierendes Büchlein. Ich habe Tränen gelacht, der Onkel Franz ist ein richtiges Unikat, liebenswert, a bisserl stur, vielleicht kein „Studierter“, aber mit einem gesunden Hausverstand und alles andere als intolerant. So einen Onkel möchte man gerne haben.

Das Buch ist absolut lesenswert, ich möchte es auf diesem Wege allen sehr ans Herz legen.


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