Roman

Helena Adler: Fretten

Dem Elternhaus ist sie mit knapper Not entkommen, da bemerkt sie, die jüngste Tochter des Pleitebauern: Der Provinz entkommt man nicht.



Gabriele Kögl: Gipskind

In Gabriele Kögls Roman manifestiert sich (im Geiste von Didier Eribon und Annie Ernaux) die Bedeutung der Herkunft auch in einer Sprache, die ihr Milieu weder verleugnet noch bloßstellt.






Lena Sander: Feedback

Ein perfides Spiel zwischen Tatsachen und Täuschung. Enthüllungsjournalist Tom Langenfels wurde ermordet. Seine gesichtsblinde Ehefrau Samantha, eine bekannte Starpianistin, befindet sich unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft.



Wolfgang Kühn: Kurzenbach

„Kurzenbach“ möchte ein Stück satirischer Heimatroman sein, möchte den Begriff „Heimat“ in Richtung „Vertrautes & Angeborenes“ deuten.



Kurt Fleisch: Aibohphobia

Patient S. wird trotz mehrmaliger Selbsteinweisung und starker Medikation von Wahnvorstellungen geplagt und sucht einen Ausweg aus seinen Angstzuständen.


Günter Neuwirth: Caffé in Triest

In der Stadt an der Adria gelingt Jure Kuzmin der Aufstieg vom einfachen Seemann zum Kaffeeimporteur. Als er sich in die Tochter eines Triester Großhändlers verliebt, macht er sich den Dandy Dario Mosetti zum Feind.


Kaśka Bryla: Die Eistaucher

„Die Eistaucher“ beginnt wie ein vorsichtiger Spaziergang über dünnes Eis, in das man jäh einbricht, und schon gerät man in die Fluten, in einen Strudel, dem man sich nicht merh entziehen kann. Ronya Othmann



Martin Meyer: Der falsche Karl Valentin

München 1926. Der erfolgreiche Komiker und Sprachakrobat Karl Valentin erhält ein lukratives Angebot aus den USA – für zwei Jahre Bühne und Film. Fast zeitgleich taucht ein dreister Doppelgänger in München auf, ebenfalls aus Amerika. Zum heiligen Plagiarius, steckt dahinter etwa ein abgezirkeltes Komplott?