Standpunkt


Weihnachten verschwindet

Wo sind sie nur hingekommen, die idyllischen Zeiten als es noch langsam Weihnachten wurde? Nach einem grauen November kam nach und nach Weihnachtsschmuck in die Auslagen der Geschäfte, kurz vor dem ersten Advent öffnete der Christkindlmarkt – es begann langsam zu weihnachten. Die aufregende Zeit des Wartens auf das Christkind begann.


Weihnachten 2002

Es geht Schlag auf Schlag. Zuerst langsam, dann immer schneller. Der erste Adventssonntag, davor der erste unerträglich überfüllte Weihnachtseinkaufssamstag, an dem alle Leute, wie von unsichtbarer Macht gezogen, in die Einkaufszentren drängen, um gerade und ausschliesslich an diesem Wochentag ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen, Geschenke zu kaufen und um schliesslich ermattet im Kaffee zusammenzusinken, mit einem Wust an Tüten um sie herumgestapelt, jede durch mindestens halbstündiges oder noch längeres Anstehen in der Schlange erkämpft.




Annabell Brand: Sonderangebot 377,22€

Semesterbeginn an der Universität Salzburg. Hier, wie auch in allen anderen Landeshauptstädten wird er von einer Zahl geprägt: 377,22€ (5190,66 ATS), Das ist der Preis, den jeder Student seit diesem Semester für vier Monate Studium zahlen muss.


Die Anti WEF Demonstration in Salzburg.
Ein Drama in 3 Akten.

Die Anwesenheit des „World Economic Forums“ (WEF) in Salzburg Anfang Juli hatte schon länger ihren Schatten vorausgeworfen. Protestmaßnahmen inhaltlicher und aktionistischer Art waren in Vorbereitung. Das Team des Friedensbüros Salzburg hatte sich entschieden, vorwiegend die Alternativ-Tagung der Gruppe „ATTAC“ zu unterstützen.


Zu guter Letzt

Das Bioland Salzburg. Ein Kommentar von Gregor Pospischil, Nationalpark Hohe Tauern. Salzburg rühmt sich, Spitzenreiter im Biolandbau zu sein. Es gibt soundso viele Prozente…


Eine Weihnachtsgeschichte oder Gedanken im Advent

Weihnachten das Fest der Liebe, der Ruhe, der Hektik, des Stresses, des Kampfes um das letzte Stück im Angebot. Noch schnell für Tante, Nichte, Bruder, etc. irgend etwas einkaufen, man kann ja nicht mit leeren Händen da stehen.


Karl Traintinger: Wortklaubereien. Gedichte

Karl Traintinger hat während seiner Studienzeit in Wien in Gänserndorf im Marchfeld gewohnt und in dieser Zeit als Redakteur und Fotograf bei den Marchfelder Nachrichten (Faber Verlag Krems) gearbeitet. Er gründete damals die Fotogruppe Marchland und hat sich auch mit Literatur auseinandergesetzt.


Walter Hansy: Der Distelverein

So konnte es ja nicht weitergehen. Wir haben wirklich alles getan um uns mit der Natur zu zerstreiten. Sogar der Politik wurde es zu bunt und zuwenig grün: “Versöhnung mit der Natur” war Headline eines Plakates im steirischen Landtagswahlkampf Mitte der 80er.


modern times (die kolumne ohne pointe)

es wird eng, sehr eng auf der welt. aber im “cafe au lait” oder “oleee”, wie die stammkunden oft kalauern, weil der wirt zwar kein spanier ist, aber doch peter heißt, was der deutschen übersetzung von piedro entspricht, ist immer ein plätzchen frei.


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