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Eine Milliarde. Gegen Hass.

Eine Milliarde Euro gegen Hass. Jetzt. Sofort. Ohne Zögern. Ohne diskutieren. SCHNITT. Wien. 2017. Zum 9. Mal lebenswerteste Stadt der Welt. Was macht eine Stadt zur Stadt der Städte. Hass? SCHNITT. Im Kongo geboren. In der Stadt der Lebenswertigkeit aufgewachsen. Weiblich. Migrantisch. Rot. Neue stellvertretende Bezirkschefin im 1. Wiener Bezirk. Letzteres macht sie zur Negerin.



Ich freue mich auf den Frühling!

Es ist der 16. Februar 2018, fünf Uhr abends und vor genau einem Monat hat sich mein Leben auf das Existentielle zugespitzt. Am 16. Jänner 2018 um fünf Uhr abends bin ich nach 8 Stunden aus der Narkose erwacht, bekam die Nachricht, mein Tumor wäre bösartig gewesen und schlotterte daraufhin, im Krankenbett liegend, vor Angst.


Und die Erde dreht sich weiter

Meine Lebenskrise „Plötzlich Krebspatientin“ ist seit vorgestern überraschend und wunderbarer Weise Vergangenheit, wie hier nachzulesen ist, trotzdem kann ich die letzten zwei Monate nicht einfach abschütteln und im Leben wie gehabt voranschreiten. Ich brauche noch einige Zeit, um diese prägende Lebensphase nachzubearbeiten.


Unbändige Freude läßt mich fliegen

Meine Lieben, das histologische Ergebnis nach der Tumor OP ist da und es ist unfassbar was es alles gibt im Leben. Meine emotionale Achterbahn hat mich gerade in die höchste Kurve getragen. Jetzt ist mir auch klar, warum das histologische Ergebnis so lange auf sich warten ließ. Es wurde wohl mehrmals überprüft und gegengecheckt.


Krebs. Cancer. Was nun?

Es ist für mich irgendwie immer noch irreal. Ich habe jetzt tatsächlich Krebs. Kurz vor Weihnachten wurde bei mir ein Ovarialtumor diagnostiziert und selbstverständlich war von Beginn an klar, der Tumor kann gutartig wie auch bösartig sein.



RECHTS SCHWENKT MARSCH

Innenministerium braun. Verteidigungsministerium braun. Und als Zugabe ein braunes Ministerium für Heimatschutz. Macht euch schon mal nackig, liebe Österreicherinnen und Österreicher. Es brechen nämlich heiße Zeiten in eurem Land an. Aber das hat die Mehrheit ja so gewollt. Ja, genau so!




Fürchte Gott, flatter nicht!

So pflegte vor einem halben Leben unser damaliger Statistik-Professor die Prüfungen einzuleiten. Nun denn. Müssen wir heute flattern? Müssen wir, wenn nicht Gott, so viel Anderes fürchten? Können wir uns im eigenen Land, in Europa, in der Welt nicht mehr sicher fühlen?


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