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Jan Oechler: creARTive – eine Retrospektive

exotoc blossom | play|of|art by jan oechler

Am  6. Juli wurde im Wohnstift Mozart in Ainring/ Bayern die Fotoausstellung des Laufener Künstlers Jan Oechler eröffnet.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Gezeigt werden einzelne Werke aus den Zyklen: “photographics, la vie en rose, mastersART, 3raumDimensionen und alu-alu”, die in den letzten 5 Jahren entstanden sind.

Das zahlreich erschienene Publikum zeigte sich von den perfekt präsentierten Werken sehr beeindruckt. Jan Oechler begeistert mit seiner Sichtweise auf Details und der daraus folgenden grafischen Weiterverarbeitung.

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Die Fotos werden in aufwendigen Druckverfahren reproduziert. Der Übergang von der reinen Fotografie zur Malerei ist fließend. Motivwiederholungen und teilweise Neuordnung von Bildausschnitten ergeben ein faszinierendes Ganzes. Das Spiel mit den Farben wird zur Meisterschaft gebracht. Interessant ist auch das perfekte Zusammenspiel der Fotoarbeiten mit der Art der Präsentation, die so ein in sich harmonisches Gesamtbild entstehen lassen, dadurch ergeben sich einzigartige Unikate.

Siehe auch:
“zyklusALU” von Jan Oechler in der ARTport Galerie >


Brigitte Hauck-Delmondo in Oberndorf

Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser

Dieser Tage wurde in der Impulswerkstatt für Gastrosophie von Karin Podhajsky “Wieder-Kochen” in der Oberndorfer Brückenstraße die Ausstellung “Fernweh” der Salzburger Künstlerin eröffnet.

Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser
Von links nach rechts: Anna Moser, Brigitte Hauck-Delmondo, Karin Podhajsky, Norbert Sprave

Brigitte Hauck-Delmondo hat Bilder in den unterschiedlichsten Techniken von ihren Reisen durch die ganze Welt mitgebracht. Im “Extrazimmer” werden Aktbilder gezeigt.

Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser

Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgten Anna Moser und Norbert Sprave an seinem Akkordeon. Unter dem Motto “Fernweh” wurde Musik zwischen dem klassischen französischen Chanson, Klezmer und Austropop serviert.


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Thilo Braun im Wieder-Kochen

Thilo Braun im Wieder-Kochen in Oberndorf

Am Freitag, dem 17. November 2017 fand im Wieder-Kochen in Oberndorf unter großem Publikumsandrang die Vernissage der Ausstellung mit Bildern des Salzburger Künstlers statt. 

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Thilo Braun kam am 15. August 1970 in Salzburg praktisch taub und überdies autistisch auf die Welt. Nach seinen Schul- und Kindergartenbesuch im Landes-Gehörlosen-Institut arbeitete er zuerst in den Geschützten Werkstätten. Seit 3 Jahren ist er in St. Virgil angestellt.

Über die Malerei hat er einen Weg gefunden, sich seiner Umgebung mitzuteilen. In St.Virgil unterstützt ihn dabei seine Betreuerin Lydia Planck-Huber, künstlerisch begleitet ihn Jonas Arturas als Zeichenlehrer. Thilo arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, der Bogen spannt sich dabei von Acryl auf Leinwand bis hin zu Bleistiftzeichnungen.

Thilo Braun hat bereits mehrere Male in der Stadt Salzburg ausgestellt. Zwei seiner Bilder finden sich im heurigen Kunstkalender der Lebenshilfe.


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Hannelore Kirchner: Comeback

Comeback - Glücklich geheilt - Hannelore Kirchner

Die Salzburger Fotografin Hannelore Kirchner und der Verein Hilfe Leben luden gestern in die Academy Bar in die Salzburger Franz-Josef-Straße zur Vernissage der beeindruckenden Fotoausstellung “Comeback – glücklich geheilt”.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die Acydemy Bar war übervoll, als Phil die Gäste begrüßte. Margit Waldner und Nora Zacharias stellten die Fotografin und den Verein Hilfe Leben vor.

Die Fotoarbeiten zeigen Menschen, die trotz einer Krebserkrankung wieder JA zum Leben sagen. Die in schwarz-weiß ausgearbeitenen Portraits sind sensible Momentaufnahmen von Betroffenen, die ihren Lebensmut wieder gefunden haben und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Jedes einzelne Bild erzählt auf subtile Weise eine Geschichte, auf die sich der Betrachter einlassen kann, wenn er möchte. Es sind ruhige Fotos, deren Betrachtung Zeit braucht. Letztendlich ist die gute Stimmung, die die Bilder vermitteln, ansteckend.

Die sehenswerte Ausstellung läuft bis Mitte November.

Weiterführende Infos:
Hannelore Kirchner >
Verein Hilfe Leben >


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Edmund Rilling: Variatio delectat

Vernissage Edmund Rilling Kulturkreis Saaldorf Surheim

In der vergangenen Woche konnte man im KulturKeller Surheim Arbeiten von Edmund Rilling sehen. Der 72-jährige Freilassinger Künstler zeigte einen Querschnitt seines Schaffens zum Thema: “Variatio delectat – Abwechslung macht Spaß.”

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die unterschiedlichen Techniken und Arbeitsmaterialien der einzelnen Werke repräsentieren die verschiedenen Schaffensperioden des gebürtigen Oberösterreichers. In fast allen Bildern ist die klar strukturierte Bildsprache eines ausgebildeten Grafikers erkennbar.

Norbert Höhn konnte bei der gut besuchten Vernissage zahlreiche kunstinteressierte Besucher begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Hagen Schiffler an der Geige und Michael Hiemke am Klavier.

Weitere Infos:
Kulturkreis Saaldorf-Surheim >
Edmund Rilling in der Dorfzeitung >


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KH Schönswetter: Kreativität war sein Lebenselixier

Im Museum Sigl-Haus ist dem vielseitigen Künstler und Kunstpädagogen eine Sonderausstellung gewidmet. Anlass ist das Gedenken an seinen 75. Geburtstag und 10. Todestag. Prof. Karlheinz Schönswetter (1941-2006) war ein unermüdlicher Anstifter zur kreativen Beschäftigung und zum künstlerischen Schaffen.

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Von Hiltrud Oman (Text) und Karl Traintinger (Fotos)

Einige der Zeichen und Aktionen, die er setzte, sind von der Dekanatskirche St. Georg aus schon von Weitem zu erkennen. Ein kleiner Skulpturenweg vor dem Sigl-Haus fällt ins Auge, er erinnert an die vielen Stahlsymposien in der Riedersbacher Gipshalle (1990-2006), die KH Schönswetter 1990 mitbegründet und bis 2006, mit internationalen Künstlern besetzt, geleitet hatte.

Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt des Schaffens des weitbekannten und vielerorts geschätzten Kunstprofessors. Neben biografischen Stationen aus seinem Leben wird ein Augenmerk auf seine vielen Talente gelegt: Das Zeichnen, das plastische Gestalten, das Malen, das Motivieren und Anleiten zur Kunst, das Organisieren von Kunst-Machen in der Gruppe und vieles mehr. Tausende von Schülern und unzählige Lehrer haben sich von Prof. Karlheinz Schönswetter inspirieren lassen.

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Karlheinz Schönswetter ist in unserer Region bekannt durch seine Schulaktionen, durch die wunderbaren Lichtersäulen im adventlichen St. Georgen, durch die dort initiierten Holzsymposien und den Kreuzweg, ebenso durch die einstige Kunstspirale in Bürmoos, die mit Mitarbeitern der Fa. Miele gestalten worden war. Viel kennt man ja von ihm, doch dass er unendlich viel mehr geschaffen hat und an wie vielen unterschiedlichen Orten (von Wien bis in den Pinzgau), darüber verschafft die Ausstellung einen Überblick.

Dass dies möglich wurde, ist der langjährigen fotodokumentarischen Begleitung der Schönswetter-Aktionen durch Christian Treweller zu verdanken.

KH mit einer Künstlerin im Farbwerk St. Radegund
KH mit einer Künstlering im Farbwerk St. Radegund
Bildtafeln an der Volksschule Lamprechtshausen 2003
Bildtafeln an der Volksschule Lamprechtshausen 2003

Kreativ-Angebote für Museumsbesucher

Ganz im Sinne von KH Schönswetter können sich die Besucher im Museum kreativ betätigen.
Radieren – wie geht das?

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Die Kupferplatte.

Da ist eine Kupferplatte bereit gestellt, in die Besucher mit der Kaltnadel ein Zeichen zur Erinnerung oder zu seiner Ehre eingravieren können. Achtung: Wenn das grafische Zeichen normal lesbar erscheinen soll, muss es spiegelverkehrt eingeritzt werden!

Am Tag der Finissage (2. Okt. 2016) wird der erfahrene Grafiker Christof Paulowitz vor dem Besucherpublikum die Platte mit Druckfarbe bearbeiten und auf einer Handpresse auf Büttenpapier drucken. Die Besucher erhalten zum Andenken ein original gedrucktes Blatt, in Form einer Radierung.

Vernetzen – das gesellschaftliche non plus ultra

Kunigunde Schönswetter beim Vernetzen
Kunigunde Schönswetter beim Vernetzen

Die Töchter Susi Schönswetter und Gabi Treweller haben den Rahmen für einen großen vernetzten Raum geschaffen. Die Idee wurde schon 1997 von Karlheinz Schönswetter geschaffen. Die Herausforderung an die Beteiligten ist, mit bunten Bändern Raum zu schaffen, ihn zu teilen, ihn zu vernetzen, sich dabei selbst zu vernetzen mit anderen Beteiligten. Seit der Eröffnung hat der Netzraum durch das Publikum ganz neue Formen angenommen. Es stehen noch genügend Bänder bereit, um weiter zu machen. Dies kann auch eine meditative Beschäftigung sein. Sicher ist, der Alltag wird in den Hintergrund gedrängt, durch das plastische Schaffen, Verdichten und Abgrenzen von neuem Raum tun sich individuelle Dimensionen auf, … macht wirklich Spaß!

Das Selfie-Projekt

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Karl Traintinger als Bootsmann

Um am Puls der Zeit zu bleiben, sind die Besucher eingeladen ein Selfie mit Skulptur vor dem Sigl-Haus zu machen.

Wie wir´s gerne hätten:
a) Die Skulpturen „verstehen“
Jede Skulptur stellt ein Kunstwerk dar.
Jedem Kunstwerk liegt ein inneres Ansinnen des Bildhauers zu Grunde, eine Vision, ein Appell, eine individuelle Auffassung von einem Thema (Schiff, Pferd, Klang, Wind, etc.).

Versuchen Sie zu erahnen, was die Urheber dieser Werke Ihnen mitteilen möchten und antworten Sie beim photo shooting darauf mit einer entsprechenden Pose oder Geste bei der jeweiligen Skulptur.

b) Selfie posten
Sie können Ihr Selfie bei den social media twitter oder facebook posten unter:
#sigl-haus
#schoenswetter

Die besten Selfies werden auf der Website www.sigl-haus.at veröffentlicht.

Herzliche Einladung zum Mitmachen!

Sigl-Haus Öffnungszeiten:
Sonntag: 13 – 17 Uhr
Bis incl So. 17. Juli 2016, danach vom 11. Sept. bis incl. 2. Okt. 2016.

Besuch in den Sommerwochen und außerhalb der Öffnungszeiten möglich, auch für Schulklassen, Gruppen, Großfamilien, etc.
Anmeldung bitte unter:
Tel. 0680 – 500 3647

KH Schönswetter in der Dorfzeitung:
Rochus Gratzfeld: Stahlpark Riedersbach. IN MEMORIAM KH SCHÖNSWETTER
Karl Traintinger: Stahlsymposion 2010
Karl-Heinz Schönswetter: Dorferneuerung 2002 in St. Georgen/ Salzach
Karl Traintinger: Farbwerk Radegund wird zur Akademie
Christiane Pott-Schlager: Stahlsymposium 1999 Riedersbach


Frans Declercq: Retrospektive

Am Freitag, den 21. März 2014 wurde in der Capio Schlossklinik Abtsee/ Laufen Obb. die Ausstellung mit Bildern von Frans Declercq mit dem Titel “Retrospektive” eröffnet.

Andrea Nickolai (Verwaltungsdirektorin der Klinik) begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, Lutz Feiler (Stv. Landrat und Kulturreferent) und Ewald Seemayer (1. Vorsitzender des Vereines Laufener Palette e.V.) stellten den Künstler und seine Arbeiten vor.

Dr. Frans Declercq  (2. von links)
Dr. Frans Declercq (2. von links)

Dr. Frans Declercq befasste sich über längere Zeit mit der Aquarellmalerei, wobei sein besonderes Interesse der Landschaftsmalerei und den Stadtansichten gilt. Hier legt er seinen künstlerischen Fokus auf die atmosphärische Umsetzung und charakteristische Formenspiele. Der Künstler setzt sich unter anderem mit neuen Bildaussagen auseinander, die das Gesicht der Welt von heute charakterisieren.

Seine malerische Ausbildung erfuhr er in Seminaren bei namhaften Künstlern und absolvierte 2009 die Leonardo Kunstakademie Salzburg in Mattsee unter der Leitung von Prof. H. Baier. Der gebürtige Belgier lebt in Laufen( Obb. und war viele Jahre lang als Chirurg und Oberarzt an der Capio Schlossklinik Abtsee tätig. (Text aus der Einladung)

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Besonders die neueren Arbeiten von Frans Declercq begeistern durch ihre Dichte in der Farbgebung und die Loslösung feiner, fast luftiger Strukturen, die die Bildaussage präzisieren und reduziert auf das Wesentliche auf den Punkt bringen. Flächige Malerei wird mit Strichzeichnungen kombiniert.
(Karl Traintinger)

Die Ausstellung ist bis 31. Mai 2014 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.
Capio Schlossklink Abtsee
83410 Laufen Abstsee 31


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Junge Kunst in Laufen

:dieRAUM in Laufen/ Obb. bringt frischen Wind in das sonst leicht verschlafene Grenzstädtchen. Dieses Mal hatte Veronika Konrad zu Street-Art geladen. Zahlreiche jüngere und weniger junge Gäste sind ihrer Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt standen Jana & JS.

Rochus Gratzfeld

Von Rochus Gratzfeld

Jana & JS sind ein österreichisch—französisches Künstlerpaar, deren Arbeiten sowohl im urbanen, als auch im geschlossenen Raum zu finden sind.

Inspiriert von der Stadt und deren Architektur im Wandel der Zeit, sowie von den BewohnerInnen und den BetrachterInnen, sprühen sie urbane Landschaften, Details von Architekturen und Portraits mit einem Spiel von Reflexionen und Transparenzen.

Nachdem sie einige Jahre in Spanien und Frankreich lebten, wo sie sich in der Street-Art-Szene einen Namen gemacht haben, wohnen sie jetzt in Deutschland und arbeiten seit 2008 in ihrem Atelier in Laufen.

:dieRAUM präsentiert in der laufenden Ausstellung eine Auswahl an Kunstwerken von Jana & JS, auf Holz, Papier und Leinwand. Zur Vernissage gab es im Innenhof von :dieRAUM absolut hörenswerte Musik von High Level Headphones und einen Live-Spray-Event von JS.


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HOTEL.ROOM.NUDES vol.2

Hotel Room Nudes Vol 2

Vor einigen Tagen wurde im Amedia Hotel in Salzburg die zweite Ausstellung von Rochus Gratzfeld zum Thema: “HOTEL.ROOM.NUDES” eröffnet. Zahlreiche Besucher waren zur Vernissage ins AMEDIA Salzburg gekommen.

Von Karl Traintinger

Alle Bilder wurden diesmal in einem Raum aufgenommen, als Models standen 4 Frauen und ein Mann, Günther Edlinger, zur Verfügung. Für Rochus Gratzfeld stehen nicht die perfekt zurecht gerichteten Models, wie wir sie aus der Werbung kennen  im Zentrum seiner Arbeit, sondern vielmehr Menschen aus dem Alltagsleben. 

Er zeigt in seinen Bildern die erotische Ausstrahlung von Frauen, deren primärer Beruf es nicht ist, möglichst perfekt abgelichtet zu werden, damit der Marktwert steigt; es sind keine NEXT Top-Models. Und genau das macht den exquisiten Reiz seiner Arbeiten aus. Man sieht den Bildern auch an, dass alle, Fotograf und Models, viel Spaß bei der Arbeit hatten. 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich willkommen zu den mittlerweilen 7. AMEDIA Kulturblicken in der UNIKAT ART GALERIE by g. edlinger und im AMEDIA HOTEL Salzburg.

Thema unserer heutigen Vernissage: HOTEL.ROOM.NUDES Vol. II,  #407. Unser ausstellender Künstler heißt Rochus Gratzfeld und arbeitet unter dem Synonym h.rogra. Genau ein Jahr nach HOTEL.ROOM.NUDES Vol. I gibt es die Fortsetzung.  h.rogra hat sich als Hotel.Raum dieses Mal unser Zimmer 407 auserkoren.

ALLE Akt-Fotografien sind in diesem Zimmer entstanden. h.rogra inszenierte kunstvolle Akt-Fotographien von vier Frauen und unserem Maestro Edlinger. Diese AKT-Fotografie von Günter Edlinger versteigern wir live hier im Anschluss für einen guten Zweck.

Wir unterstützen einen kleinen Jungen aus Kenia, Nuru, der hier in Salzburg die medizinische Möglichkeit erhält, wieder zu hören. Ein Salzburger Chirurg öffnet seinen Gehörgang. Für Flug und Aufenhalt wird noch Geld benötigt – wir möchten dazu beitragen.

Bitte meine Damen öffnen sie ihre Geldtaschen für einen guten Zweck und steigern sie mit. Sollte ein männl. Besucher den Akt von Günter ersteigern und keine Verwendung dafür haben, ich würde mich über so ein Geschenk sehr freuen.  Einen Live-Bodypainting Akt gibt es vor der Galerie zu sehen – Karin Spreitzer von Bodypainting check &art wird einem nackten Model AMEDIA rote Dessous aufmalen.

Nun gibt es zum Auftakt das Acapella ensemble AUFTAKT mit liederlichen Ständchen zum Thema ONE-NIGHT-STÄNDCHEN. Günter Edlinger und ich wünschen Ihnen einen kunstsinnigen, interessanten und prickelnden Abend.

Genießen Sie mit allen Sinnen.
Ihre  Sabine Loy, Hoteldirektorin, AMEDIA HOTEL Salzburg

H.Rogra HOTEL.ROOM.NUDES. vol2. room407

Ein Hotel. Raum für eine Nacht. Oder für mehrere. Oder für Stunden. Das AMEDIA Hotel Salzburg. Von H.Rogra entdeckt als KunstRaum. Als Ort für Inszenierungen. Vier Frauen. Raum 407. Frauen. Unterschiedlichen Alters. Keine professionellen Modelle. Frauen, wie sie tagtäglich aus unterschiedlichen Motivationen hier einchecken. Business. Oder einfach ein Besuch der wunderschönen Stadt Salzburg. Für H.Rogra beziehen sie für wenige Stunden Quartier in Raum 407. Erfüllen diesen Raum mit der Erotik ihrer unterschiedlichen Körper und Charaktere. Wenige Accessoires verraten: Hier findet auch Lust statt. Sinn & Sinnlichkeit. Atemlose Momente. H.Rogra fängt mit seiner Kamera AugenBlicke von Intimität ein. Ohne Styling. Ohne zusätzliches Licht. Ungeschminkte Realität, wie sie tagtäglich in unzähligen Hotelzimmern dieser Welt stattfindet. Erotische Realität. (Rochus Gratzfeld. Bildnachweis: 4 Aktfotos)


Veronica Clemens “Cyclus STIER”

Seit einigen Jahren widmet sich die Rosenheimer Künstlerin Veronica Clemens ihrem CYCLUS STIER. Motivation für die Arbeit mit den imposanten Tieren war die 2001 tägliche Medienberichterstattung zum Thema “Rinder und BSE”. So entstand ein Aquarell mit dem Titel „ der Aufschrei“, in dem sich ein rennender Stier vor Schmerz zum Himmel krümmt, seine Herde im Hintergrund. Dieses erste Bild zog weitere Arbeiten nach sich.

Der Mensch beschäftigt sich schon seit Urgedenken mit der Darstellung von Tieren, Der Stier spielt dabei eine zentrale Rolle in vielen Kulturen, als Symbol von Vitalität und Stärke, Tod und Auferstehung, Fruchtbarkeit und Reichtum. Wir finden ihn in der Höhlenmalerei, im spätantiken Mitraskult, in der minoischen und griechischen Mythologie ( Minotaurus, Raub der Europa,…), als Opfertier; als Symbol der Börse, im Stierkampf, etc.

Die Künstlerin Veronica Clemens geht all diesem in ihren Werken nach, dabei stellt sie die kraftvolle, ästhetische Erscheinung von Stieren in verschiedenen Variationen in der Malerei dar. In ihren Druckgraphiken, Zeichnungen sowie bemalter Keramik wird das Thema umgesetzt.

Nur urtümliche und beeindruckende Tiere, beispielsweise der Auerochse, werden einzeln oder im Herdenverband dargestellt. Die Körper werden dabei häufig auf monochromem Hintergrund gemalt, um deren Präsenz und Ausdruck zu steigern. Dadurch erinnert die Malweise von Veronica Clemens etwas an Francis Bacon. Ihre Arbeiten sind darstellend-figürlich und dennoch modern.

Die Struktur betonend ist ab und zu Sand den Farben beigemischt oder es werden bemalte Stoffteile in Form einer Collage mit eingearbeitet. Ein anderes Mal benützt Veronica Clemens den Grundton der rohen Leinwand, bezieht diesen als Farbgebung im Bild mit ein. Feiner Stoff erlaubt dabei auch den zeichnenden Bleistiftstrich.

Verschiedene Bereiche des menschlichen Lebens wie Charaktere und Empfindungen findet man in dem Cyclus wieder, hier fungieren der Stier und die Herde als Informationsträger für Begriffe wie :
Einzelgänger; Kämpfer, Beschützer, Vater, Leitfigur, Anführer, Herrscher, Verführer, Ausgestoßener, Opfer
– für den Stier, und Familie, Zusammenhalt, Abgrenzung, Angst, Geborgenheit, Evolution, etc. – für die Herde.

Der Mensch kann sich dabei als ein Teil der Natur begreifen, mit Achtung und respektvollem Umgang gegenüber seinen Mitgeschöpfen und letztendlich sich selbst.

Veronica Clemens arbeitet mit den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken.

Bildergalerie:

Vernissage: 9. JUNI 2007 V E T H O M D A Y
Kleintierpraxis Dr. Karl Traintinger, Lamprechtshausen, Salzburg

Von links: Mag. Josef Dengg (Tierärztl. Leiter der Besamungsanstalt Salzburg Kleßheim, Veronica Clemens, Christian Preßlaber, Dr. Karl Traintinger, Dr. Josef Lederer (Tierzuchtdirektor Salzburg)