Auszeichnung für Monika Hartl bei SaturARTE

Fotos: Monika Hartl / SaturARTE

Fotos: Monika Hartl / SaturARTE

Ein schöner Erfolg für die heimische Kunstszene, der bis nach Italien strahlt: Die Salzburger Künstlerin Monika Hartl wurde am 13. Dezember 2025 beim renommierten Kunstwettbewerb SaturARTE in Genua ausgezeichnet. Im historischen Palazzo Stella, mitten im Herzen der ligurischen Altstadt, durfte sie den 3. Preis in der Kategorie Fotografie entgegennehmen.

Dass diese Ehrung Gewicht hat, zeigt ein Blick auf den Rahmen: SaturARTE feiert 2025 sein 30-jähriges Bestehen und zählt zu den traditionsreichsten Plattformen für zeitgenössische Kunst in Italien. Seit drei Jahrzehnten bietet der Wettbewerb eine Bühne für den Austausch zwischen aufstrebenden und etablierten Positionen. Gerade im Jubiläumsjahr legten die Veranstalter Wert auf eine breite Vielfalt künstlerischer Sprachen.

Stille Spannung in Schwarz-Weiß

Die achtköpfige Fachjury ließ sich dabei von Hartls Arbeit „Dove sei?“ (Wo bist du?) überzeugen. Die Schwarz-Weiß-Fotografie entstand 2022 während eines Arbeitsaufenthalts in Helsinki und besticht durch konsequente Reduktion. Was auf den ersten Blick minimal wirkt, entfaltet bei näherer Betrachtung eine dichte, fast greifbare Atmosphäre – ein Bild, das keine schnellen Antworten liefert, sondern Raum für eigene Projektionen öffnet. Wer gerade in Ligurien unterwegs ist: Die prämierte Arbeit ist gemeinsam mit den Werken der anderen Preisträger:innen noch bis zum 23. Dezember 2025 im Palazzo Stella zu sehen.

Monika Hartl, gebürtig aus Grieskirchen, hat ihren Lebensmittelpunkt in Salzburg und Meran. Nach ihrem Master-Abschluss 2014 vertiefte sie ihr Wissen unter anderem bei Xenia Hausner. Ihr Werk ist vielseitig und umfasst Malerei, Fotografie sowie Skulptur – besonders charakteristisch sind ihre ausdrucksstarken Köpfe aus Keramik und Bronze.

Hartls Arbeiten wandern mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus (u.a. Ausstellungen in London, Rom, Helsinki), oft auch in Verbindung mit Musik und Tanz in interdisziplinären Projekten. Nach der Gestaltung des Titelbildes der „Mountain Art“ 2024 folgten heuer Einladungen zur Biennale in Genua sowie ihre Einzelschau METAMORPHOSE in Rom und Salzburg.

Die Auszeichnung in Genua ist eine schöne Bestätigung für Hartls kontinuierliche Arbeit und zeigt einmal mehr, wie selbstverständlich zeitgenössische Kunst aus Salzburg im europäischen Kontext wahrgenommen wird.

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