Erdfleisch-/ Feldfleischsuppe
Schon vor über 100 Jahren gab es einen Kochkunst – Trend zur Erhaltung der „Natürlichkeit“ der Speisen.
Schon vor über 100 Jahren gab es einen Kochkunst – Trend zur Erhaltung der „Natürlichkeit“ der Speisen.
Die Kümmelpflanze wächst auf Wiesen und ist zwischen Mai und Juli erntereif, zuerst als grüne Pflanze, dann ausgereift, trocken wie Stroh mit den bekannten trockenen Früchten, die vielen Speisen ihren aromatischen Geruch verleihen.
Fastenspeisen haben nichts mit schlecht mundendem Essen zu tun, vielmehr wird auf einige gehaltvolle Ingredenzien verzichtet. So ist zum Beispiel eine Rindssuppe nicht zu den Fastenspeisen zu zählen, auch Suppeneinlage wie Leberknödel und Fleischstrudel stehen in der Fastenzeit nicht typischerweise auf dem Speiseplan.
„Jo Kruzifix Teifl nochmaol eini, i bin doch ned auf der Brennsuppn daherg´schwommen!“ Eine heutzutage nur schwerlich erklärbare Redewendung, sie ist aber ein Hinweis zu einer einst sehr beliebten Suppenspeise. Unter den Fastensuppe findet man in älteren Kochbüchern noch brauchbare Vermerke.
Man kann sagen, die beste Art Gartenbohnen zu essen wäre dann, wenn sie noch nicht richtig reif geworden sind und sozusagen un – ausgewachsen in der grünen Schote an der Bohnenpflanze hängen.
Selten sind sie geworden, eine „aussterbende Speisen – Spezies“, vielgeartet sind die Anleitungen dazu, sie selbst zu machen. Solche Speisen wusste sich einst fast jeder Holzknecht zu machen.
Dass Backen für Festtage wie Weihnachten zu früheren Zeiten ein heiliges familiäres Ritual war, kann sich jetzt keiner mehr so richtig vorstellen.