Wer schützt die Fußgänger vor den Radfahrern?
Gehwege werden zu Rennstrecken: Eine Glosse über E-Bikes und Fußgänger im Überlebensmodus zwischen Tempo und Rücksicht.
Gehwege werden zu Rennstrecken: Eine Glosse über E-Bikes und Fußgänger im Überlebensmodus zwischen Tempo und Rücksicht.
Salzburg benennt Straßen um, doch am Zwerglgartenpavillon zeigt sich: Geschichte wird dort lieber beleuchtet als kritisch erinnert.
320 goldene Mozarts beleben Salzburgs öffentliches Wohnzimmer – mit Blumen, Rollator, Teppichpracker und viel gelebter Kunst, sogar zum Mitnehmen.
Die Trakl-Büste steht zwischen Fahrrädern und Alltag; ein besserer Standort könnte ihrer künstlerischen Wirkung mehr Raum geben.
Salzburgs Einfahrtsperre gilt bereits, nur scheint sie vor allem dort zu wirken, wo ohnehin niemand kontrolliert.
Österreich träumt vom Fußballwunder — und feiert schon, wenn Deutschland scheitert: nationale Hoffnung mit einer Prise Schadenfreude.
Das Paschinger Schlössl steht wieder zum Verkauf, doch Salzburgs öffentliche Hand wirkt ausgerechnet hier auffallend zögerlich.
Wer den Hausarzt für überflüssig hält, verstopft Facharztpraxen und Ambulanzen – und wundert sich danach über Wartezeiten.
Vor der Budgetrede zeigt die Ministeriumsfassade bereits alles: Geld, Drohung, Theater und den unverwüstlichen Charme staatlicher Inszenierung.
Bei den Unis wird gespart, während hohe Staatspensionen geschont bleiben – das versteht der Spaziergänger nicht.
In Graz wird am Kaiser-Josef-Platz gechillt, während Kommunismus, Blau und Salzamtgasse ganz selbstverständlich zusammenfinden.
10.000 Läufer, 100 Nationen, beste Stimmung: Der Salzburg Marathon verwandelte die Stadt in ein Fest der Bewegung.
Ein altes österreichisches System gerät ins Stolpern – und plötzlich tun viele so, als hätten sie es nie gekannt.
Die Stadt sagt nein, nennt aber keinen Grund: Beim Förderansuchen herrschen Nebel, Schweigen und erstaunlich wenig Transparenz.
Ottmar Hörl vergoldet Mozart zur Serie, Salzburg macht daraus Kunstbetrieb, Selfiekulisse und schließlich ein verkäufliches Souvenir.
Karin Bergmann übernimmt die Festspiele interimistisch – erfahren, krisensicher und mit der Hoffnung auf neue Ruhe.
Wenn Sprit teurer wird, verlangt das Land nach Wundern – nur bitte keines, das weniger Autofahren bedeuten würde.
In Salzburg endet eine Ära unschön: viel Raunen, wenig Größe und am Ende unnötig zerschlagenes Porzellan.
Salzburg investiert Millionen in Festspielhäuser, doch dem Musikum fehlen Mittel für Unterricht, Nachwuchs und musikalische Basis.
Wien kippt das Lueger-Denkmal als Zeichen der Erinnerungskultur und diskutiert heftig über die fast 776.000 Euro Kosten.