Autoverbot

Stau in Salzburg

Stau in Salzburg | Foto: Karl Traintinger, dorfbild.at

Kein Touristenverkehr mehr in der Salzburger Altstadt! Die Stadtregierung beschließt eine „Zona a Traffico Limitato“ nach italienischem Vorbild. Eine gute Sache für die Salzburgerinnen und Salzburger.

So Wochenkommentar

Von Manuel Prodinger

Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) verkündete eine Zone mit beschränktem Verkehr in der Innenstadt zwischen Juli und August.

Diese umfasst im Stadtkern die Salzachkais, die Staatsbrücke und das Neutor. Autos mit den Kennzeichen Salzburg, Salzburg Land, Hallein sowie Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Laufen sind von dieser Regelung ausgenommen. Auch für Hotelgäste der Stadt, Lieferanten, Beschäftigte, Taxis und Menschen mit Behinderung gilt die Regelung nicht.

Für alle anderen heißt es: „Raus an den Stadtrand und dort bequem auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.“ Laut Auinger stehen dort rund 4.300 Stellplätze für nur 7,50 € pro Tag bereit. Mit dem Parkticket können pro Pkw bis zu fünf Personen auch gleich mit den Öffis fahren. Die Polizei führt Kontrollen durch. Sobald auf Bundesebene die Straßenverkehrsordnung entsprechend novelliert ist, soll es auch kameraunterstützte Zufahrtskontrollen geben.

Die Verkehrsberuhigung ist wichtig und ein Schutz der Salzburgerinnen und Salzburger. Italienische Städte wie Rom, Florenz oder Verona zeigen, wie sinnvoll solche verkehrsbeschränkten Zonen sind. Nichtsdestotrotz ist der Ärger in den nicht von der Regelung ausgenommenen Bezirken des Landes Salzburg verständlich, etwa weil es für deren Bewohnerinnen und Bewohner keine Ausnahmen gibt.

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