Philipp G. Bauer: Kurioses Braunau 2

Anna Loher, Philipp G. Bauer

Anna Loher, Philipp G. Bauer | Foto: © Privat

Philipp G. Bauer: Kurioses Braunau 2

Autor: Philipp G. Bauer
Illustration: Anna Loher
Titel: Kurioses Braunau 2: Historisches, Mörderisches, Unglaubliches
Genre: Belletristik
ISBN: 978-3-903496-46-0
Verlag: INNSALZ
Erschienen: 9. Oktober 2025

Klappentext:

Ob die letzte Hinrichtung in Braunau, Doktor Stögers wunderliches Bestrahlungsinstitut, der skandalöse Mordfall Kranzinger oder Hitlers falsche Hebamme – Mord und Totschlag, Unglaubliches und Famoses aus der gesamten Region. Wieder mit Augenzwinkern geschrieben von Philipp Bauer, reich illustriert von Anna Loher und geschichtlich ausgestattet durch das Gemeindearchiv Burgkirchen.

Anna Lemberger

Rezension von Anna Lemberger

Wer in Braunau gewohnt und/oder dort gearbeitet hat, kam an Franz Kronberger – dem „Kauz aus Braunau“ – nicht vorbei. In fast aufdringlicher Weise hat er seine Biografie und sein Foto mit seiner Unterschrift jedem gegeben, der mit ihm zu tun hatte.
Aber wer dieser kleine und schmächtig wirkende Mann wirklich war und wie er seine schreckliche Kindheit aufarbeiten konnte, hat der Autor dieses Buches recherchiert. Bereits in jungen Jahren erwachte seine große Sammelleidenschaft, mit der er es in einigen Bereichen zur größten Sammlung weltweit brachte.
Während die Sammlung Kronberger 1 öffentlich zugänglich ist, ist die wertvolle, doch unter Verschluss gehaltene Sammlung Kronberger 2 in einem Archiv der Stadtgemeinde Braunau versperrt.
Was Braunau nicht öffentlich ausstellen möchte, kann mit diesem Buch in Erfahrung gebracht werden.

Die Geschichte des „Braunauer Kauzes“ ist aber nur eine von vielen Anekdoten, historischen Begebenheiten oder gar mörderischen Enthüllungen, die der Burgkirchner Archivar Philipp G. Bauer in seiner zweiten Kuriositätensammlung aus dem Bezirk Braunau zusammengetragen hat. Dazu werden die kurzen Schilderungen oder längeren Episoden des Autors von Anna Loher einzigartig illustriert, die damit den Geschichten des Autors eine besondere Faszination verleiht.

Ob von der letzten Hinrichtung im Bezirk im Jahre 1828 berichtet wird oder gar von Fritzls erstem fingierten Brief seiner Tochter, den er aus Braunau/Inn abgesendet hat – in diesen grandios zusammengetragenen Geschichten findet jede/r etwas, der sich der Stadt oder dem Bezirk Braunau verbunden fühlt.

Ein gut geschriebenes und flüssig zu lesendes Buch, bei dem der Autor sehr gute Recherchearbeit geleistet hat. Die Quintessenz jedoch liegt in den Illustrationen, die das „Sahnehäubchen“ zu diesem Werk sind. Ein absolut gelungenes Buch, dessen Schilderungen in keinem Geschichtsbuch zu finden und doch erwähnenswert sind.


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