Kochen. Genussvoll, vielfältig und bunt.

Gedanken zur Koch – Arten – Vielfalt von Bernhard Gössnitzer, Wirt und Koch in Eggelsberg OÖ

Um dauerhaft gut ernährt zu sein, muss „gekocht“ werden. Aber nach welcher Art kocht man wenn man „kocht“? Auf Speisekarten findet man ab und zu noch „nach Wiener Art zubereitet“ und meint damit mehr oder weniger mit Brösel panierte Schnitzel. Oder in heller Soße eingemachtes Gemüse. „Russisch“ weist auf eine gewisse „Wildheit“ hin und die Franzosen braten das Fleisch nie durch, das behauptet man in Großbritannien, doch der Franzose weiß das Gegenteil und bringt mit dieser Meinung etwas Geringschätzung zum Ausdruck. Chinesisch muss geschnetzelt sein, weil man sich nicht vorstellen kann, dass in China auch Schweine herumlaufen und im Ganzen gebraten werden, wie hierzulande.

Irrtümer übers Kochen gibt’s genug. Und sie durchziehen Kochbücher und lassen die Leser oft glauben, außerhalb der von „großen“ Köchen gezogenen Linie gäbe es keine „Koch – Kunst“. Der Supermarkt Kunde denkt sich: Der „Haubenkoch“ kann es besser, weil solche Köche für ihren Industrie – Brotausstrich werben.

Eine gute Idee ist, zur ältesten Weisheit zurück zu kehren: Hunger ist der beste Koch.

Anthroposophisches Gemüse .. Pythagoreische Küche.

Pythagoras lehrte Nachhaltigkeit. Essen sei „Notdurft“ wurde gelehrt. Essen soll garen und gut munden. Hauptsächlich um Sinnesfreude mit Ernährungswert zu verbinden. Heute ist der Mehrwert für den Handel wichtiger. Doch kehren wir zum Ursprung zurück.
Man benötigt wenig: Eine Hitzequelle (Herdplatte, Lagerfeuer), einen Topf mit Deckel, ein Bratmedium (Fett, Öl), nahrhafte Pflanzen. Für Fleischgenießer dazu leicht kochbares, eiweißreiches Fleisch (Fisch, junges Geflügel).

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1 Kommentar zu "Kochen. Genussvoll, vielfältig und bunt."

  1. Sag ichs doch, Gemüse ist sehr gesund. Ab und zu eine Fliege dazu als Eiweißergänzung, was gibt es Schöneres. Da sollte man doch auf Froschschenkel verzichten können, würde ich meinen!

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