Da staunt man: Drei Jahrzehnte lang gab’s ein Biofest, das die Mozartstadt praktisch nichts kostete – und plötzlich soll es nicht mehr passen. Währenddessen lässt man beim Stadtfest die Kassen fröhlich klingeln und schiebt die überzogenen Sicherheitskosten mit einem Schulterzucken beiseite.
Bürgermeister Auinger behauptet, die Stadt habe als Gratiswerbeträger für die Biobauern gedient. Bio-Austria-Obfrau Ulrike Gangl kontert trocken: Es war ein Gewinn für die Stadt, nicht umgekehrt! Klingt nach gesunder Kost, ganz ohne versteckte Zusatzstoffe.
Und die Stadt? Zahlt fürs eigene Fest lieber fast doppelt so viel wie geplant. Wenn’s nach diesem Rezept geht, ist das Biofest vielleicht zu günstig, um noch interessant zu sein.


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Dreißig Jahre war das Biofest ein Ort zum Kosten, Lachen, Zusammensein – und fast gratis für die Stadt. Nun heißt’s plötzlich: passt nicht mehr. Beim Stadtfest dagegen wirft man mit Geld um sich. Bitter, dass gerade das Ehrliche und Bodenständige keinen Platz mehr haben soll.
Die Ausladung der Biobauern ist nichts anderes als ein peinliches Armutszeugnis für die Stadt Salzburg: Fürs Stadtfest werden ein paar Hunderttausend Euro locker überzogen – aber den Biobauern schlägt man die Tür vor der Nase zu. Dreister geht’s kaum!
Es war immer ein schönes Fest und eine echte Bereicherung für die Stadt, die sicher auch eine gute BIO-Werbung für die Bauern war. Das ist auch gut so.
Typisch Salzburg: Für manche scheint Geld keine Rolle zu spielen – was machen da ein paar Hunderttausender über Budget!
Doch wenn kleine Initiativen um ein paar läppische Tausender ansuchen, heißt es plötzlich: kein Cent übrig.
Ehrlich, das ist einfach zum Speiben!