Wie es nach der Befreiung weiterging – das Lager Glasenbach im Fokus
Am 5. Mai 2025 fand die Abschlussveranstaltung der Initiative „Salzburg glänzt 517-mal“ statt – genau 80 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur in Österreich. Unter dem Titel „Camp Marcus Orr – das Lager Glasenbach“ widmete sich der Abend einem wenig bekannten, aber bedeutenden Kapitel der Salzburger Nachkriegsgeschichte.
Zwischen 1945 und 1948 betrieben die US-Streitkräfte im Süden der Stadt Salzburg, im Bereich zwischen der heutigen Alpenstraße und der Salzach (etwa Höhe Karl-Emminger-Straße, Ginzkeyplatz), das größte Internierungslager Österreichs. Tausende ehemalige Nationalsozialisten, Funktionsträger, Wehrmachts- und SS-Angehörige sowie mutmaßliche Kriegsverbrecher wurden dort untergebracht. Die Bedingungen im Lager waren vergleichsweise gut – Berichten zufolge besser als für viele Teile der Not leidenden Zivilbevölkerung.

Der Historiker Peter Eigelsberger, derzeit tätig an der Dokumentationsstelle im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, beleuchtete in einem eindrucksvollen Vortrag die Geschichte …
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