Der König ist tot, es lebe die Königin
Karin Bergmann übernimmt die Festspiele interimistisch – erfahren, krisensicher und mit der Hoffnung auf neue Ruhe.
Karin Bergmann übernimmt die Festspiele interimistisch – erfahren, krisensicher und mit der Hoffnung auf neue Ruhe.
Wenn Sprit teurer wird, verlangt das Land nach Wundern – nur bitte keines, das weniger Autofahren bedeuten würde.
In Salzburg endet eine Ära unschön: viel Raunen, wenig Größe und am Ende unnötig zerschlagenes Porzellan.
Salzburg investiert Millionen in Festspielhäuser, doch dem Musikum fehlen Mittel für Unterricht, Nachwuchs und musikalische Basis.
Wien kippt das Lueger-Denkmal als Zeichen der Erinnerungskultur und diskutiert heftig über die fast 776.000 Euro Kosten.
Seekirchen träumt vom Hallenbad, doch ohne Förderung bleibt vorerst nur die überdachte Fischach als Wunschlösung.
Hinterhäusers Ära endet: Zwischen Tonalität, Politik und Querelen fragt sich der Spaziergänger nach der künstlerischen Zukunft der Festspiele.
Moderne Jagd wird technischer: Zwischen Hightech-Ausrüstung und Komfort fragt sich der Spaziergänger, wo der Waidgedanke bleibt.
Salzburg wächst nach unten: Tunnelträume, Terminalpläne und alte Abzweigungen zeigen, wie Fortschritt unterirdisch zum städtischen Leitbild wird.
Wenn Politik zaudert statt entscheidet, wächst die Lust am Wegsehen – und andere freuen sich still darüber.
Schladming wird zum Eiskanal: Skirennen am Limit zwischen Gladiatorenshow, Wahnsinn, Risiko und Unterhaltung.
Zwischen Ritterorden, Empörung und Geschichtsdebatten zeigt sich, wie dünn der Lack moderner Ritterlichkeit geworden ist.
Neue Tintenburg, alte Begehrlichkeiten: Während man am Bahnhof groß baut, wird um die Nachnutzung der Pacher-Straße gefeilscht.
Gefängnisse platzen aus allen Nähten: Reicht die einfache Zelle oder braucht die Klientel heute schon Wellnesszonen?
Zwischen Wahlzeiten füllt Salzburg sich mit Ankommens-Plakaten und lässt einen Spaziergänger leise an der Zukunft zweifeln.
Salzburger Festspiele suchen Ausweichquartier – und plötzlich duftet die Stieglbrauerei nach Oper und Arie.
Kunst ohne Arme, Notfallteams vor Gericht, Mini-Gagen, 24-Stunden-Dienste mit 30-Minuten-Ankunft. Vollgas im Gesundheitssystem – ohne ersichtlichem Plan.
Nach Kinderschnitzel-Verbot: Darf künftig das Tofu-Schnitzel noch „Schnitzel“ heißen? Ein ironischer Blick auf den Wortkrieg in der EU.
Salzburg diskutiert groß über das neue REK, doch der Spaziergänger sucht zwischen Visionen weiter nach Alltagstauglichkeit.
Seekirchen zeigt Humor und Hausverstand: Während das Land noch rechnet, schwimmen die Seekirchner längst im eigenen Hallenbad light.