2017
Meine ersten Gedanken aus Bleistift im neuen Jahr. Sie beziehen sich auf die Weltpolitik. Sie beziehen sich auf Trump. Sie beziehen sich auf Putin…. Vielleicht sollte ich noch Erdogan hinzufügen.
Meine ersten Gedanken aus Bleistift im neuen Jahr. Sie beziehen sich auf die Weltpolitik. Sie beziehen sich auf Trump. Sie beziehen sich auf Putin…. Vielleicht sollte ich noch Erdogan hinzufügen.
Darf der Bleistift feiern? Seine Weihnacht. Sein Glück. Das Glück derer, die er liebt? In diesen Zeiten. In denen nicht mehr verrecken, als. Früher. Darf der Bleistift feiern? Seine Weihnacht. Sein Glück. Das Glück derer, die er liebt? In diesen Zeiten.
Wie möchtest Du einmal sterben? Diese Frage wurde mir erst kürzlich auf einer Tagung, im Rahmen einer Podiumsdiskussion, gestellt. Ich hatte nicht viel Zeit nachzudenken und meinte dann spontan: Alleine. Ich möchte alleine sterben. Die Reaktion war ein Raunen im Raum.
Also. Das Wort bedingt das Gegenwort. Unsicherheitsbürger…. Besser: UnsicherheitsbürgerInnen. So dann auch SicherheitsbürgerInnen. SicherheitsbürgerInnen sollen dafür sorgen, dass sich UnsicherheitsbürgerInnen sicher fühlen.
Ich begegne ihnen an vielen Orten. In Bussen und Bahnen. In Wirtshäusern und Cafés. Am Bosnastand. Sie erzählen. Alte Geschichten in neuen Gewändern. Remakes.
Kann einer, der nicht in Österreich, nicht in Europa lebt, über Überfremdung reden? Nein, das kann er nicht! Das jedenfalls dürfte die allgemeine Reaktion sein, um das Einmischen und Mitreden eines Außenstehenden zu quittieren und sofort vom Tisch zu fegen.
Schreit die FPÖ. Schreien deren AnhängerInnen. Ja. Arbeit für unsere Leut. Steht auf den Plakaten im Burgenland. Im Auftrag der FPÖ von ungarischen ArbeiterInnen geklebt. Und Hofer. Der wird hier hofiert.
„Wir Italiener haben Talent, um Wein zu machen! Das Brauen des Bieres liegt uns nicht“, sagte einst der Wirt Attilio Pagani aus Casteluovo di Sarzana, Liguria zu mir, als ich nach einer langen Autoreise bei ihm den Durst mit einem schottischen Tennents löschte.
Betrachte man also einmal die Einschaltquote als einen Volksentscheid über Gefallen oder Nichtgefallen einer Radio- oder Fernsehsendung. Welchen Einfluss hat dies auf die Qualität von Sendungen? Schauen wir uns die „Best Ranking Formats“ an. Widmen wir unsere Aufmerksamkeit dabei vor allem den privaten SendungsanbieterInnen. Richtig. Das Banale siegt!
Samstagmittag in der Salzburger Vorstadt in Braunau. Mehrere Arbeiter sitzen vor einem Fastfoodlokal, essen einen Dönerkebap und trinken eine Cola dazu. Diskutiert wird über Fußball und das Wetter.
Ein Freund aus Kapfenberg schickte mir einen Text mit Gedanken zur Fußball EM, den er nach dem Spiel Österreich gegen Ungarn geschrieben hat. Dabei leerte er, wie er angab, eine Flasche steirischen Morillon.
Er und seine Freundinnen im Geiste
Die eine aus Deutschland, die andere aus Frankreich…
Ein Dreier der besonderen Art.
Nein, verpasst habe ich fast keinen seiner Kämpfe. Mir immer brav den Wecker gestellt. Auf einem kleinen TV mit schwarz-weißen Bildern seinen Siegen entgegengefiebert.
Seit einigen Jahren kann man immer wieder über diverse kulturelle Aktivitäten im Seniorenwohnheim St. Nikolaus in Oberndorf lesen, Grund genug einmal genauer nachzuschauen, was da mitten im Dorf so alles passiert.
Ich bin kinderlos. Lange Jahre hat mir das viel Schmerz bereitet. Doch irgendwann habe ich gelernt, ohne Kinder zu sein ist nicht nur ein Mangel, sondern auch die Chance auf andere Art und Weise im Leben zu wirken.
Manchmal wäre ich gerne ein Mäuschen, um die Gespräche am Stammtisch im Wirtshaus in unserer kleinen Ortschaft zu hören. Ende August 2015 haben wir 4 UmFs (Terminus Technikus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) aufgenommen. Da wir bereits zuvor Krisenpflegeeltern waren, gab es ein abgekürztes Prozedere für die Aufnahme.
Als Entwicklungshelfer (1969-1970) unter kaum alphabetisierten brasilianischen Hinterweltlern ohne Linz-Donawitz-Kapfenberg-Hintergrund durfte ich feststellen, wie talentiert und völlig furchtlos meine Lehrlinge an die Arbeit gingen und im Nu das Drehen, Schweißen, Schlossern und Schmieden erlernten. Ich denke, die heutigen Zuwanderer sind genauso talentiert und mutig.
Die Arbeitslosikeit steigt, kein Wunder wir Kleinunternehmer können auf Grund der überhöhten Lohnnebenkosten keine Mitarbeiter mehr aufnehmen, bzw. müssen wir Personal kündigen und abbauen, obwohl wir dringend Mitarbeiter benötigen! Leider ist dies nicht finanzierbar. Pervers irgendwie!
Seit uns die aktuelle Flüchtlingswelle beschäftigt, geht mit eine berufliche Erinnerung nicht mehr aus dem Kopf. Daher möchte ich sie an dieser Stelle erzählen.
Gestern gab Konstantin Wecker im österreichischen Fernsehen ein großartiges Interview zum Thema Flüchtlinge, Asylwerber und die aktuelle Stimmung in Österreich und Deutschland, die hetzerische Stimmung in unseren Ländern und der visionslosen Politik.