Warum hat der 22-jährige Tyler R. Charlie Kirk ermordet? Diese Frage beschäftigt derzeit die Öffentlichkeit. Weit weniger interessiert sich die sogenannte Öffentlichkeit allerdings dafür, warum die USA im Rahmen des „Krieges gegen den Terror“ in vielen Ländern so viele Menschen „ausschalten“ – also töten.

Von Heinrich Frei, Zürich, Schweiz
Diese massenhaften Tötungen werden in den Medien, auch in der Schweiz, meist nur am Rande notiert oder sogar im Namen der „Verteidigung der freien Welt“ begrüßt.
Laut einem Bericht der US-Organisation Armed Conflict Location and Event Data Project (ACLED) haben die USA seit Trumps Amtsantritt am 20. Januar 2017 innerhalb der ersten fünf Monate 529 Luftangriffe an 240 Orten im Nahen Osten, in Zentralasien und Afrika durchgeführt. Viele Zivilisten kamen dabei ums Leben. Diese Zahl nähert sich bereits den 555 Angriffen, die die US-Regierung von Präsident Joe Biden während seiner gesamten Amtszeit von 2021 bis 2025 zu verantworten hatte. Solche Angriffe ordneten auch Bush und Obama an – stets im Wissen, dass dabei nicht nur Terroristen, sondern auch unschuldige Kinder, Frauen und Männer sterben.
Der Krieg gegen den Terror der USA und anderer NATO-Staaten begann nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Afghanistan wurde bombardiert, später auch der Irak, Syrien, Libyen, Iran und Jemen. Dennoch wurden die Kriegsmaterialexporte der Schweiz in die USA nie eingestellt – anders als etwa jene nach Russland nach dem Beginn des Ukrainekriegs.
Dabei schreibt das Schweizer Bundesgesetz über das Kriegsmaterial vor, dass keine Waffen in Länder exportiert werden dürfen, „die in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt sind“. Ein restriktiveres Waffenrecht in den USA hätte vielleicht den Mord an Charlie Kirk verhindert. Trotz der hohen Mordrate ist ein strengeres Waffenrecht dort jedoch nicht in Sicht – das Geschäft mit Waffen floriert zu gut. 2023 betrug die Mordrate in den USA etwa 5,76 vorsätzliche Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner, in der Schweiz 0,5 und in Deutschland 0,9.
Auch in der Schweiz könnten durch ein strengeres Waffenrecht viele Femizide – die Ermordung von Frauen – verhindert werden.

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