
Autorin: Claudia Rossbacher
Titel: Steirerzwist – Sandra Mohrs 15. Fall
Genre: Landkrimi
ISBN: 978-3-8392-0906-6
Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
Erschienen: 09.01.2026
Klappentext:
Kaum ist Sandra Mohr aus dem Urlaub zurück, wird in Graz eine tote Joggerin mit durchtrennter Kehle aus der Mur geborgen. Am Einsatzort stellt die LKA-Ermittlerin fest, dass sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte.
Kurz darauf wird unter einer nahen Brücke die Leiche eines Obdachlosen mit ähnlichen Verletzungen gefunden. Wurde die Frau beim Joggen zufällig zur Mordzeugin und musste deshalb sterben? Oder war alles ganz anders?
Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln in einem Fall, der mit jeder neuen Spur noch undurchsichtiger wird.

Rezension von Anna Lemberger
Der Countdown der Todesdrohung verstrich, ohne dass etwas passierte. In der trügerischen Sicherheit, die Gefahr überstanden zu haben, wagte sich die Hotelierswitwe und Erbin des Fünf-Sterne-Luxusresorts, Mimi Waldner, wieder auf ihre gewohnte Walkingstrecke – mit tödlichen Konsequenzen. Als kurz darauf auch noch ein Obdachloser mit demselben Tötungsmuster aufgefunden wird, ist es schnell vorbei mit der Ruhe für Sandra Mohr und ihren Kollegen Sascha Bergmann. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden sozial so unterschiedlichen Mordopfern? Und wenn ja, welche? Eine große Herausforderung für die gerade aus dem Urlaub zurückgekehrte Inspektorin, bei der sich zudem privat eine neue Großbaustelle auftut.
Bei Sandra Mohr, die in ihrem mittlerweile 15. Fall ermittelt, ist der Erholungswert des Urlaubs schnell verpufft. Nicht nur der neue Fall nimmt sie voll in Anspruch, auch der Anruf ihres Halbbruders Mike stürzt sie in ein Chaos der Gefühle. Trotz ihrer großen Erfahrung und Professionalität gelingt es ihr nicht ganz, den Tod der von ihr wenig geschätzten Mutter während der Arbeit völlig auszublenden. Zudem reißt der Kontakt zu Mike alte Wunden bei der Mordermittlerin auf, und sie gerät während ihrer Nachforschungen selbst in den Fokus eines unberechenbaren Täters. Sandras Partner Sascha Bergmann ist eigentlich bekannt für seine wenig einfühlsamen Kommentare gegenüber Frauen – besonders dann, wenn diese „woken“ Ideen anhängen. Dieses Mal jedoch baut er im Hintergrund einen schützenden Wall um seine Kollegin auf, was ihr jedoch nicht recht ist und sie letztlich eher irritiert.
Ein geheimnisvolles und farbenprächtiges Cover steigert die Neugier auf das Buch, während die Einleitung mit dem intimen Einblick in das Leben des späteren Opfers die Leserinnen sofort in den Bann zieht. Die Autorin ändert im spannungsgeladenen Hauptteil nicht nur mehrmals abrupt die Richtung, sondern hält am Ende auch eine besondere Überraschung für die Leserinnen parat.
Es ist eine gelungene und gut lesbare Erzählung aus der Feder der „Königin der Steirerkrimis“. Authentisch und nachvollziehbar orientiert sich Claudia Rossbacher an lebensnahen Themen, die sie in einer fiktiven Geschichte zu wahrem Lesegenuss verdichtet. Obwohl es sich um den mittlerweile 15. Kriminalroman dieser Serie handelt, ist jeder Band in sich abgeschlossen und gut verständlich.

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