In Otfried Preußlers Kinderbuch-Klassiker aus dem Jahre 1966 sorgt ein liebenswertes kleines Gespenst in einer Kleinstadt für Unruhe. Anna Lukasser-Weitlaner hat die Geschichte ins Heute geholt und bei Kindern beliebte und viel benützte englische Wörter eingebaut.

Kein Wunder, dass das Gespenst jetzt unbedingt Englisch lernen möchte. Die Premiere fand am 7. November 2025 als Schulvorstellung statt und brachte eine ungewöhnlich turbulente Stimmung ins Salzburger Landestheater. So hört sich Begeisterung und Aufregung von Volksschülern an!
Das kleine Gespenst schläft tagsüber in einer Truhe auf dem Dachboden von Burg Eulenstein. Leider wird es immer nur um Mitternacht für eine Stunde wach. Sein größer Wunsch ist es, einmal einen blauen Himmel zu sehen. Auch ein gestohlener Wecker und ein munterer „Wachbleibtanz“ helfen ihm nicht weiter. Die neugierigen Apothekerkinder Andreas und Julia schleichen sich nachts auf die Burg, um bestens ausgerüstet auf Geisterjagd zu gehen. Natürlich werden sie geschnappt und von der Polizei des Diebstahls bezichtigt.
Bei der Reparatur der Turmuhr geht einiges schief und so erwacht das kleine Gespenst eines Tages bei Tageslicht. Jetzt aber ab in die Stadt zu den Menschen! Leider findet es hier keine Freunde, denn alle halten es für ein maskiertes Ungeheuer und haben Angst. Was es auch tut, alles endet im Chaos. So hat sich das kleine Gespenst den Ausflug zu den Menschen nicht vorgestellt. Jetzt will es nur mehr zurück nach Hause in seine gemütliche Kiste. Ob ihm die Kinder dabei wohl helfen können?

Ähnliche Artikel
Hinterlasse einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Kommentar hinterlassen zu "Das kleine Gespenst – Auf zur Geisterjagd!"