Das am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführte Stück des renommierten Autors Akın Emanuel Şipal entstand im Rahmen der weltweiten Bewegung 10children.org. Das großangelegte Projekt befasst sich mit den verschiedenen Facetten von Kinderarmut. In „Das Pommes-Paradies“ steht gesundes Essen im Mittelpunkt. Sarah Henker hat das Jugendstück in den Kammerspielen humorvoll und temporeich in Szene gesetzt. Viel Applaus von den Jugendlichen bei der Premiere am 21. Mai 2026.

Im Supermarkt gibt es heute Paprikachips im Sonderangebot, da greift natürlich jeder gerne zu. Plötzlich kommt es zu einem Stau an der Kasse, denn bei einer Mutter, die mit ihrem Sohn Enim eingekauft hat, wird die Zahlung per Handy abgelehnt. Jetzt heißt es Münzen zählen und das dauert den ungeduldigen Kunden viel zu lange.
Beschämt und wütend beschließt Enim, sich nachts im Supermarkt einschließen zu lassen. Er bleibt jedoch nicht lange allein, denn Johanna übernachtet schon lange hier. Sie kennt sich genau aus und erklärt ihm die Regeln der Nacht, denn nachts ist alles anders. Die Kassiererin der Nacht verlangt beim Eintritt ein Gedicht, eine Geschichte oder einen Witz und dann ist alles gratis. Wer Hunger hat, nimmt von dem, was da ist. Leider gibt es hier aber gar nichts Warmes.


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