Der Salzburger Festspielbezirk befindet sich im Umbau

Festspielbezirk Salzburg - Hofstallgasse

Festspielbezirk Salzburg - Hofstallgasse | Foto: Karl Traintinger

Während der Sanierung des Großen Festspielhauses soll eine Interims-Konzerthalle gebaut werden. Das ist aus Naturschutz- und Kostengründen fragwürdig. Warum wird nicht die Salzburger Messe genutzt?

So Wochenkommentar

Von Manuel Prodinger

Die Salzburger Festspiele sind das Aushängeschild der Salzburger Kultur. Die Sanierung des Festspielbezirks nimmt Fahrt auf! Das Festspielzentrum soll noch diesen Sommer eröffnen und das Große Festspielhaus soll ab Herbst 2028 saniert werden.

Das Kuratorium der Festspiele will hierfür eine eigene Konzerthalle bauen. Als mögliche Standorte gelten die Stiegl-Gründe in Maxglan und die Wiese beim ehemaligen Kloster St. Josef in Nonntal. Ein Drittel des 34,8 Millionen Euro Budgets sei allein für diese Halle vorgesehen und wird subventioniert.

Doch warum braucht es eine eigene Konzerthalle? Laut dem kaufmännischen Direktor der Festspiele Lukas Crepaz sei es den Besuchern wichtig, Salzburg als schöne Stadt mit Festspielatmosphäre zu erleben. Dafür kann man schonmal mehr als 10 Millionen Euro ausgeben, oder?

Der ehemalige Geschäftsführer des Naturschutzbunds Salzburg Hannes Augustin äußert klare Nachhaltigkeitsbedenken und schlägt vor, die Salzburger Messe zu nutzen. Die Salzburgarena hat eine größere Sitzplatzanzahl als das Große Festspielhaus, bietet Parkmöglichkeiten und würde enorm von den Festspielen profitieren.

Also warum nicht die Messe Salzburg als Ausweichquartier nutzen. Es ist Zeit, Grünland in der Stadt Salzburg zu schützen und einen gegenseitigen Nutzen der Festspiele und der Messe zu begünstigen.

So Wochenkommentar auf YouTube ansehen >

Dorfzeitung.com

Freunde helfen der Dorfzeitung

Freunde helfen der Dorfzeitung durch ein Abo (=Mitgliedschaft)! Wir sind sehr stolz auf die Community, die uns unterstützt! Auf diese Weise ist es uns möglich, unabhängig zu bleiben. Ihre laufende Unterstützung macht den Unterschied.

Es gibt zwei einfache Wege, zum Freund der Dorfzeitung zu werden.

Überweisung der Abogebühr (ohne Kreditkartenabo)
Sie werden für ein Jahr ein außerordentliches Vereinsmitglied (ohne Rechte und Pflichten) des Herausgebervereins (Kulturverein Dorfzeitung KULTUR online) zum Jahrespreis von 54 €. Es ist dazu ihre Post- und E-Mailadresse notwendig, damit wir die Rechnung für den Mitgliedsbeitrag schicken können. Nach Eingang der Zahlung bekommen Sie einen Steady-Gastzugang für 1 Jahr. Verlängerungen sind möglich. Kontaktformular >

Direktabo mit Kreditkartenzahlung
Ein weiterer Weg ist ein Direktabo via Steady, wie es im Folgenden beschrieben und angeboten wird.

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kommentar hinterlassen zu "Der Salzburger Festspielbezirk befindet sich im Umbau"

Hinterlasse einen Kommentar