Auf dem Walserfeld bei Wals-Siezenheim südwestlich von Salzburg steht ein ganz besonderes Wahrzeichen: der Walser Birnbaum.

Von Karl Traintinger
Bereits im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt, ist dieser Holzbirnbaum tief in lokalen Sagen, der Schlacht am Walserfeld von 1800 und der regionalen Identität verwurzelt. Sein Bild prägt bis heute das Wappen der Gemeinde.
Über die Jahrhunderte wurde der Baum immer wieder neu gepflanzt – zuletzt 2015, nachdem sein Vorgänger altersbedingt eingegangen war. Eine feierliche Einweihung 2016 machte den jungen Mostbirnbaum erneut zum Natur- und Gedenkzeichen.
Rund um den Baum ranken sich Mythen: Ein blühender Walser Birnbaum soll Unheil oder Krieg ankündigen, heißt es. Heute lädt der von einer Sitzbank umgebene Standort zum Innehalten ein und bleibt ein lebendiger Treffpunkt für Erinnerung und Brauchtum.
Siehe auch:
Denkmal zur Schlacht am Walserfeld >

Kommentar hinterlassen zu "Der Walser Birnbaum – Geschichte, Sage und Symbol"