Eine Salzburger Krippe, die Geschichten erzählt

Krippe

Die AIKO-Krippe in der Steingasse

Seit 1963 wächst in Steingasse eine ganz besondere Krippe heran, mit einer Entstehungsgeschichte, die über fünf Jahrzehnte reicht.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Begonnen 1963 als kleine Tischkrippe mit wenigen Figuren, entwickelte sich das Projekt über die Jahre zu einem wahren Miniaturkosmos, der sowohl Stadt als auch Dorf umfasst. Seit 2003 hat diese beeindruckende Krippenlandschaft ihren festen Platz in der Steingasse 35 gefunden.

Figuren mit Persönlichkeit

Die Krippe besteht heute aus über 300 Figuren, die liebevoll handgefertigt und mit persönlicher Bedeutung ausgestattet sind. Von Engeln über Hirten bis hin zur Heiligen Familie spiegelt jede Figur eine Geschichte wider. So gibt es Anspielungen auf literarische Figuren wie Jenny Treibel oder Herrn Kröger, während andere Charaktere an reale Personen erinnern. Auch Schauplätze mit persönlichen Bezügen, wie die Loferer Steinberge oder Venedigs „Trattoria ai cugnai“ wurden integriert und verleihen der Krippe eine besondere Authentizität.

Ein Ort voller Leben

Die Krippe vereint Ruhe und Geschäftigkeit. Während bei der Heiligen Familie Besinnlichkeit herrscht, spielt anderswo die Musik, die Stadtbewohner gehen geschäftig ihren Tätigkeiten in den zahlreichen Geschäften nach, und die Dorfleute feiern ihre Traditionen. Die soziale Infrastruktur reicht von einer Volksschule über einen Bauernmarkt bis hin zu einer Kunstgalerie.

Ein Spiegel von Vergangenheit und Gegenwart

Mit ihrem detailreichen Aufbau ist diese Krippe nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Spiegel der persönlichen und kulturellen Geschichte. Sie lädt ein, Geschichten zu entdecken und zu erleben – ein außergewöhnliches Stück Salzburger Krippenkultur.

textilgalerie

5020 Salzburg, Steingasse 35
Krippenausstellung geöffnet bis 6. Jänner 2026

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