Es war einmal ein großer Sandkasten. Zwei alte, weiße Männer kamen auf den Spielplatz. Der eine rammte seine Schaufel in den Sand, kippte Förmchen um und rief: „Alles meins!“ Der andere stand daneben, klatschte Beifall und lobte ihn als guten Freund, mit dem man ja reden könne.
Die übrigen Kinder schauten missmutig zu. Einige warfen Kiesel – lästig, doch kaum hinderlich. Niemand griff ein, zu groß war die Angst vor schmutzigen Fingern.
So spielten die beiden, bis der Sandkasten leer, die Spielsachen zerbrochen und die Nachbarskinder vertrieben waren. Für den Besitzer war es bitterer Ernst, für die Spieler nur eitler Zeitvertreib.
Und die Moral von der Geschicht’: Manche Spiele enden nicht mit Freude, sondern mit Schutt, Trümmern und Leid – vorrangig für jene, denen der Sandkasten wirklich gehört.

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