Die EU igelt sich ein

Die EU igelt sich ein

Menschen ertrinken im Mittelmeer. Ja, es sind Flüchtlinge, solche von denen es schon so viele bei uns gibt. Die Lage für die NGO´s auf ihren Rettungsschiffen wurde so gefährlich, dass sich manche von ihrem Hilfseinsatz (z. B. Ärzte ohne Grenzen, …) zurückgezogen haben.

Die EU hat bis jetzt nicht wirklich sichtbare Lösungen für die Verhinderung der gefährlichen Flucht der Menschen aus Afrika nach Europa präsentiert. Die kommenden Wahlen wirken sich auch schlecht auf das Überleben am Meer aus, plötzlich wollen fast alle Parteien auf die eigenen Leute schauen, wie es so schön heißt. Grenzzäune und Grenzkontrollen sind wieder ein Thema.

Italien und Griechenland haben das Pech, die ersten Anlaufstationen zu sein. Dort wird geholfen, so gut es irgendwie geht. Freilich wurde in Griechenland von der EU zuallererst den Banken geholfen. Die Asylsuchenden sind da ein ganz anderes Thema. Die Hilfe der Europäischen Gemeinschaft ist da schon eher bescheiden.

Ein Durchschnittseuropäer kann es sich ganz einfach nicht vorstellen, was es heißt, nicht zu wissen, ob es am nächsten Tag etwas zu essen gibt. Oder am übernächsten Tag. Freiwillig verlässt niemand seine Heimat!

Es ist auch ganz normal, dass der Handel mit Afrika moralisch oft sehr fragwürdig ist. Der Gewinn wird meist nur unter ganz wenigen Geschäftsleuten aufgeteilt (Beispiel: Tomaten>).

Ja, es ist mir schon klar, dass wir nicht alle Schutzsuchende aufnehmen können. Trotzdem ist es schwer zu verstehen, warum so wenig passiert.
Ja, das Problem muss vor Ort gelöst werden, das ist schon klar, trotzdem sollte alles unternommen werden, dass das Mittelmeer nicht zum Massengrab wird!


Dorfgockel

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1 Kommentar zu "Die EU igelt sich ein"

  1. Es wird Zeit, menschenwürdige Regeln für die Zuwanderung aufzustellen. Populistisches Geschwafel kostet Menschenleben!

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