Im neusten Bericht von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) wird dokumentiert, dass auch eine Schweizer Bank, die UBS in Firmen Gelder anlegt die Atombomben herstellen. (1)

Von Heinrich Frei, Zürich, Schweiz
Klar verboten: Investitionen in verbotene Waffen
Laut dem Kriegsmaterialgesetz der Schweiz ist die «direkte und indirekte Finanzierung» von verbotenem Kriegsmaterial klar untersagt. Verbotene Waffen sind in der Schweiz chemische und biologische Waffen, Atombomben, Streubomben und Antipersonen Minen.
Bis heute wird von der Schweizer Regierung, vom Bundesrat, die Investitionen der UBS in Firmen, die an der Produktion von Atomwaffen beteiligt sind, akzeptiert. Auch die Juristen des Bundesgerichtes in Lausanne intervenierten nicht, trotz den klaren Bestimmungen des Kriegsmaterialgesetzes die Investitionen in die Produktion von Kernwaffen verbieten würden. (2)
301 Institutionen der Finanzbranche aus 23 Ländern finanzieren Atomwaffen
Die neutrale, dem Frieden verpflichtete Schweiz ist mit Investitionen in die Atomwaffenindustrie nicht allein. 301 Institutionen der Finanzbranche aus 23 Ländern haben in Unternehmen investiert, die an der Produktion von Kernwaffen beteiligt sind.
Mit Ausnahme von drei Finanzinstituten aus Südafrika, stammt keines der Länder, die in Atomwaffen investieren, aus einem Land, das dem Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beigetreten ist. Die meisten der Investitionen in die Atomwaffenindustrie stammen aus Ländern, die entweder selbst Atomwaffen besitzen, dem Atomwaffenverbotsvertrag nicht beigetreten sind oder die, wie die Nato-Staaten Deutschland, Belgien, die Niederlande, Italien, Spanien und die Türkei auf ihrem Territorium US Atomwaffen stationiert haben und den Einsatz dieser Bomben mit ihren Jets üben. (3) (4)
Mehr Finanzinstitute finanzierten 2025 die Atomwaffenindustrie
Der jüngste Don…

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