Die hohe Jagd 2026

Foto: Karl Traintinger

Foto: Karl Traintinger

Alljährlich im Spätwinter treffen sich in Salzburg zahlreiche Jäger aus Nah und Fern auf der Jagdmesse. Früher ging der Mensch jagen, um zu überleben. Heute gehen viele jagen, um den angeborenen Beutetrieb auszuleben.

Was dem modernen Waidmann geboten wird, hätte einst wohl eher in die Rüstungsabteilung als ins Jagdrevier gepasst: Jagdbüchsen mit Zielfernrohren die alle technischen Finessen aufweisen: eingebaute Nachtsichtgeräte, Wärmebildkamera, Laservisier, integrierter Entfernungsmesser und Videokamera zur lückenlosen Dokumentation. Der Fehlschuss? Fast schon ein Betriebsunfall.

Das lange Ansitzen übernimmt mittlerweile die vom Wohnzimmersofa aus gesteuerte Wildkamera. Man jagt schon – aber bitte komfortabel. Der gefährlich gemusterte Tarnanzug sorgt dafür, dass einen das Wild nicht erkennt.

Eine bemerkenswerte Entwicklung, meint der naturliebende Spaziergänger und fragt sich, ab wann Drohnen von zuhause aus den Abschuss erledigen werden.

Siehe auch:
Jagdliche Schalldämpfer >


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1 Kommentar zu "Die hohe Jagd 2026"

  1. Das Erlegen von Tieren sowie die Hege und Pflege des Wildbestandes sind auch für einen gesunden Wald wichtig und notwendig. Über die technischen Fortschritte bei den Jagdwaffen kann man diskutieren. Tatsache ist, dass damit auch schlechte Schützen besser treffen und das ist gut für alle Beteiligten.

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