Am 20. März 2025 füllte sich das Salzburger Literaturhaus mit gespannter Erwartung, als unter dem Motto „Alles neu macht der März“ drei ganz unterschiedliche, neue literarische Stimmen auf die Bühne traten.
Klaus Papula, Jahrgang 1967 und gebürtiger Linzer, ist Autor, Psychologe und Psychotherapeut und genau das spürt man in seinen Texten. In seinem Kurzgeschichtenband „Die Fische meiner Tante Berta“ wirft er mit feinem Gespür einen Blick auf das Ringen der Menschen mit sich selbst und der Welt. Seine Sprache ist schnörkellos, dabei bildhaft und lebendig, mal heiter, mal tieftraurig. Es sind Geschichten, die zum Schmunzeln bringen und gleichzeitig nachdenklich machen.
Luca Hazel, geboren 1993, erzählt Geschichten, die das Herz berühren. In seinen Romance-Romanen „Konfetti im Bauch“ und „Zusammen Fliegen“ nimmt er uns mit auf eine Reise durch das Leben von Sven und Liam. Es geht um Liebe, Freundschaft, psychische Gesundheit und um die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Hazel schreibt ehrlich, warmherzig und mit einem Blick für die feinen Zwischentöne. Besonders berührend: sein Engagement für queere Repräsentation, das er aus eigener Erfahrung für wichtig und lebensverändernd hält.
Mit Leonie Ebner betrat eine junge Stimme die Bühne, die mit ihrem Debütroman „Schattenbasar“ tiefe Einblicke in die Suche nach Herkunft und Identität gibt. Geboren in Indien, aufgewachsen in Salzburg, verarbeitet sie ihre Gedanken, Fragen und Emotionen in Lyrik, Prosa und nun auch in Romanform. „Schattenbasar“ ist ein sehr persönliches, poetisches Buch über das Aufwachsen, über Verluste und über das Staunen darüber, wer wir eigentlich sind.
Die Veranstaltung, organisiert von der Salzburger Autorinnengruppe moderierte Christopher Schmall.





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