Österreich sorgt auf der diesjährigen Biennale in Venedig wieder für Aufsehen. Andere Länder zeigen Kunst, wir liefern gleich Kläranlage, Sakralraum und Unterwasserwelt in einem. Das nennt man dann Performance mit Tiefgang.
Der Cartoon dazu liegt nahe: Ein Besucher steht mit zugehaltener Nase vorm Pavillon und sagt: „Ist das noch Kunst — oder kann das schon weg?“ 600.000 Euro kostet der Spaß. Aber immerhin: Der Wiener Aktionismus lebt. Früher hat man das Publikum schockiert, heute lässt man es zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung dafür anstehen.
Fakt ist, die Freiheit der Kunst ist wichtig und notwendig. Die angesprochenen Themen treffen punktgenau den Nerv der Gesellschaft, lassen uns in einen Spiegel schauen.
Siehe auch:
taz: Aller Dreck wird systematisch geklärt >

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Der Österreichische Pavillon ist der absolute Hammer! Er ist einer der meistbesuchten und am heißesten diskutierten Pavillons auf der heutigen Biennale von Venedig. Genau dazu ist Kunst notwendig!