
Autorin: Viola Eigenbrodt-Nakelski
Titel: Lindis und der verschwundene Honigtopf
Genre: Kinderbuch
ISBN-13: 979-8200451268
Verlag: Indepentendly published
Erschienen: 01.07.2025
Klappentext:
Bendix, der Häuptling des Keltendorfs Taigh, ist außer sich: Jemand hat seinen Honigtopf gestohlen! War der Dieb hinter der wertvollen Amphore her oder hinter deren speziellem Inhalt? Für Lindis, den Ziehsohn der Dorfdruidin Kundra und dessen Freunde Finn und Veda ist klar: Der Dieb kann nur einer der fahrenden Händler gewesen sein, die vor kurzem im Haus des Häuptlings waren.
Da müssen sie den Honigtopf mitgenommen haben. Sind sie am Ende auch für das rätselhafte Verschwinden einer jungen Dorfbewohnerin verantwortlich? Unter dem Vorwand, fischen gehen zu wollen, machen sich die drei Jugendlichen heimlich auf die Suche nach den Händlern und kommen dabei einem großen Geheimnis auf die Spur.

Rezension von Anna Lemberger
Als Lindis erfährt, dass dem Vater seiner Freundin Vedas eine wertvolle Amphore mit einem besonderen Honig gestohlen wurde, eilt er gemeinsam mit seinem besten Freund Finn sofort in das Haus ihres Vaters Bendix, der zudem der Häuptling des Keltendorfes Taighs ist. Der Dorfchef ist furchtbar wütend und tobt mit wüsten Worten.
Veda erklärt den beiden Freunden, wie die Amphore ausgesehen hat, dass sie ein uraltes Erbstück war und der in ihr gelagerte Honig aus einem fernen Land mit viel Eis geholt wurde. Für den Häuptling war dieses Gefäß so wertvoll, dass es nicht einmal Veda anfassen durfte.
Schnell ist für die „Dreierbande“ klar, dass sie die Amphore zurückholen wollen – zumal der Häuptling demjenigen ein Geschenk versprochen hat, der ihm das Gefäß mit dem Honig zurückbringt. Wertvolle Tipps zur Suche kommen von Lindis’ Ziehmutter.
Für die drei Freunde beginnt ein großes Abenteuer, an dessen Ende ein besonderes Geheimnis gelüftet wird …
Viola Eigenbrodt-Nakelski ist Archäologin und Krimiautorin und hat hier ihre beiden Leidenschaften vereint. Entstanden ist dadurch ein wunderbares Buch für Kinder von 10 bis 14 Jahren, das in der Keltenzeit spielt.
Mit viel Wissen und Einfühlungsvermögen ist es der Autorin gelungen, sich in die vorchristliche Zeit zu versetzen und in kindgerechter Sprache eine spannende Abenteuergeschichte fernab moderner Errungenschaften zu erschaffen.
Der kleine Protagonist ist ein Findelkind, das von der Druidin im Wald schlafend gefunden und von ihr aufgenommen wurde. Die Herkunft von Lindis ist nicht bekannt. Seine Ziehmutter ist die Hebamme des Dorfes – eine weise, kräuterkundige Frau und die (gestrenge) Lehrerin der Dorfkinder. Ihr Krafttier ist eine uralte griechische Schildkröte, die in die Zukunft blicken kann, aber nicht sprechen kann.
Die Suche nach der Amphore führt die Freunde weit weg vom Dorf in eine raue Welt, der sie nur mit viel List und Geschick wieder entkommen können. Zu dritt sind sie losgezogen, zu viert kehren sie zurück. Und was der zehnjährige Lindis dabei erfährt, soll sein weiteres Leben nachhaltig beeinflussen …
Das Cover des Buches ist ein Blickfang, das erste Kapitel leitet gut zur Haupthandlung über, die viel Wissenswertes, aber auch Abenteuerliches zu berichten hat, und der Schluss führt – kindgerecht – zu einem Happy End bei der Suche.
Besonders interessant ist, dass die Autorin modernes mit historischem Vokabular gemischt hat und so eine authentische, aber für Jugendliche gut lesbare Abenteuer- und Detektivgeschichte geschrieben hat.
Durch die Kombination von realem Hintergrund und fiktiver Geschichte können nicht nur Kinder etwas lernen. Mit großer Spannung darf die Fortsetzung von Lindis’ Geschichte erwartet werden.
Eine wunderbare Geschenkempfehlung für Kinder und Jugendliche.

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