Ein stiller Dialog mit der Natur

Ein stiller Dialog mit der Natur

In der Galerie Salzburg präsentiert Franz Brandner derzeit seine eindrucksvolle Ausstellung zum Thema „Dialog mit der Natur“. Diese neue Galerie ist in der ehemaligen Palmers-Filiale in der Salzburger Schwarzstraße 16 zu finden.

Von Karl Traintinger

Brandner, dessen Werk auch international Beachtung findet – von den USA über Frankreich bis nach Japan –, bleibt in seiner malerischen Haltung konsequent unabhängig. Seine Kunst entsteht aus unmittelbaren Begegnungen mit Landschaft, Pflanzen und kleinen Momenten des Alltags. Besonders in seinen Serien zu Kakteen und Naturlandschaften zeigt sich seine tiefe Verbundenheit mit der Natur: Jede Linie wirkt wie ein sanftes Gespräch, jede Nuance wie ein feines Echo innerer Gefühle.

Er malt in Öl auf Leinwand, trägt die Farben jedoch so dünn und bewusst auf, dass eine besondere Zartheit entsteht. Subtile Farbabstufungen verleihen den Bildern eine beinahe meditative Stimmung – ein Zusammenspiel von Realität und stiller Fantasie, das über das rein Sichtbare hinausführt.

Die Ausstellung macht deutlich, wie Brandner die Welt betrachtet: Alles ist miteinander verbunden, und alles ist es wert, gesehen und gemalt zu werden. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt in den Bildern nicht nur Naturmotive, sondern auch eine Einladung, langsamer zu werden und genauer hinzusehen.

Franz Brandner, 1962 in Steyr geboren, ist ein österreichischer Maler, der mit seiner gegenständlichen, leicht impressionistischen Bildsprache bekannt wurde. Nach einer Ausbildung im gestaltenden Metallhandwerk wandte er sich früh ganz der Kunst zu und arbeitete zunächst in Innsbruck. Heute pendelt er zwischen Österreich und Korea, wo seine Arbeiten ebenso geschätzt werden wie in Europa.

Seine Motive stammen vor allem aus der Natur – Landschaften, Pflanzen, stille Alltagsbeobachtungen. Charakteristisch sind die harmonischen Farben und die spürbare Nähe zur Natur, die seinen Bildern eine besondere Wärme verleihen. Internationale Ausstellungen führten ihn unter anderem in die USA, nach Frankreich, Deutschland, Japan und Südkorea.

Zu sehen bis 31. Jänner 2026 – ein empfehlenswerter Besuch für alle, die die leise Poesie der Natur schätzen.

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1 Kommentar zu "Ein stiller Dialog mit der Natur"

  1. Diese Galerie ist mir noch nie aufgefallen! Danke für den Hinweis.

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