„Eine heiße Geschichte“ – Es ist einfach viel zu heiß!

„Eine heiße Geschichte“ – Es ist einfach viel zu heiß!

Die Schlossbergspiele Mattsee präsentieren heuer eine satirische Komödie von Volker Heymann zum Thema Klimawandel. Helmut Vitzthum inszeniert die Tumulte rund um eine Parteigründung vor der stimmungsvollen Naturkulisse vor Schloss Mattsee und dabei kommen nicht nur die Schauspieler*innen ins Schwitzen. Die Premiere fand am 26. Juli 2026 bei prachtvollem Wetter statt und sorgte für beste Unterhaltung, doch auch viel zum Nachdenken.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Karl will eine neue Partei gründen. GLP verspricht: „Gut leben in Pollingen!“ Für ihn geht es dabei vor allem um die Verhinderung eines geplanten Grillplatzes der Nachbargemeinde. Die Nähe zum Pollinger Fußballplatz verspricht Ärger. Leider sind seiner Einladung nur wenige gefolgt.

Dass Karl der Obmann der neuen Partei wird, steht schnell fest. Doch dann beginnen schon die ersten Unstimmigkeiten, denn Helga, die einzige Frau in der illustren Runde, weigert sich, als Protokollführerin die „Sekretärin“ zu spielen. Gerd, Englischlehrer, Akademiker und daher Intellektueller der Truppe, übernimmt hingegen den Posten nur allzu gerne. Für ihn stehen allerdings der Klimawandel und die Hitze im Vordergrund. Für Karl zählt nur der Grillplatz. Leider ist Diplomatie nicht seine Stärke, er plädiert für Sabotage.

Rudi, ein „reaktionärer Sprücheklopfer“, ist eine tickende Zeitbombe. Karl hat den „Quotenproleten“ nur wegen seines ererbten Grundbesitzes eingeladen. Für ihn wäre er daher der ideale Kandidat für den Posten des Bürgermeisters. Doch nicht nur Helga wehrt sich vehement. Der schlaue Gerd nervt mit seiner Besserwisserei.

Bald lässt sich die zunehmende Hitze nicht mehr leugnen. Nun ist Verdrängen angesagt und dazu werden Arbeitsgruppen gebildet. Die ständigen Abstimmungen vergiften jedoch die Stimmung und blockieren jeden Beschluss. Es kommt zu internen Machtkämpfen und schließlich sogar zu Handgreiflichkeiten. Als es Rudi immer schlechter geht, soll die Rettung gerufen werden. Leider kann man sich aber auch da nicht über die Zuständigkeit einigen.

Karl (Hans-Jürgen Bertram) ist zwar der Initiator der Parteigr…

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