Erinnerungen in Zeichen und Farben

Elisabeth Jungwirth und der Galerist Georg Zenz

Elisabeth Jungwirth und der Galerist Georg Zenz | Foto: Karl Traintinger

In der Galerie Lost Places in Hallein ist mit „Puzzlesteine der Erinnerung“ eine Ausstellung von Elisabeth Jungwirth zu sehen, die sehr persönlich wirkt und gerade deshalb berührt. Ihre Bilder gleichen einem visuellen Tagebuch, in dem sich Erinnerungen, Reiseeindrücke und innere Bilder zu einer vielschichtigen Formensprache verbinden.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Jungwirth arbeitet mit Abstraktion, Symbolen und Kürzeln, mit denen sie Erlebtes festhält. Grafik, Malerei und Collage greifen dabei ineinander, verschiedene Strukturen geben den Flächen Spannung und Tiefe. So entstehen Werke, die nicht alles sofort preisgeben, aber beim genauen Hinsehen viel erzählen.

In ihre Bildwelt fließen Einflüsse aus Reisen, aus der Fantasie, aus Mythen und Sagen ein. Auch starke Formen und Farben außereuropäischer Kulturen haben sie geprägt. Gesehenes und Empfundenes verschmilzt in ihren Arbeiten zu dichten, poetischen Kompositionen.

Dabei ist auch das Thema Zeit spürbar: Erinnerung bleibt nicht stehen, sie verändert sich, bewegt sich weiter und nimmt immer wieder neue Formen an. Genau das macht diese Ausstellung in der Galerie Lost Places so lebendig und sehenswert.

Elisabeth Jungwirth, geboren 1955 in Schärding, war seit 1976 als Lehrerin in Werfen, Thalgau und Elsbethen tätig. Sie ist Mitglied der Innviertler Künstlergilde und war in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

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