
Ernst Macher: Ohne Rückgrat geht’s auch!
Autor: Ernst Macher
Titel: Ohne Rückgrat geht’s auch! 33 Regeln für Ihre Turbokarriere
Genre: Belletristik/ Gegenwartsliteratur (ab 1945)
ISBN-13: 978-3695198771
Verlag: Books on Demand (BoD)
Erschienen: 01.09.2025
Klappentext:
Herzliche Gratulation! Sie halten mit dem vorliegenden Ratgeber den krönenden Abschluss der „Ernst Macher“-Erfolgstrilogie in Ihren Händen. „Ohne Rückgrat geht‘s auch!“ zeigt Ihnen in 33 kompakten Kapiteln, wie Sie sich mit schönem Schein, wohlklingenden Phrasen und einem Gummirückgrat an die Spitze katapultieren und dort auch halten! Auf überholte Kriterien wie „Ausbildung“, „Wissen“ oder „Faktentreue“ verzichte ich dabei ausdrücklich. Sie erhalten dafür eine psychologische und praktisch fundierte Grundlage, um beruflich voll durchzustarten. Inhaltlich habe ich mich um einen möglichst chronologischen Aufbau bemüht. So wende ich mich in den ersten Kapiteln primär an kleine Angestellte, die noch am Beginn ihrer Turbokarriere stehen. Ab Kapitel 10. zeige ich Ihnen, wie Sie als Neo-Vorgesetzter Ihre Konkurrenz hinter sich lassen. Viel Erfolg!

Rezension von Anna Lemberger
Wer sich immer wieder die Frage stellt, wieso neue Kollegen, die erst in die Firma gekommen sind, an allen vorbei die Karriereleiter „hinaufstürzen“, wird hier auf erfrischende Weise aufgeklärt.
Der Autor, dessen Pseudonym Teil der Satire ist, wendet sich mit seinen humorvollen Tipps an die „Ernstmacher“ unter den Berufstätigen – denn ihrer ist die Chefetage.
Sind die Neo-Chefs dank dieser Anleitung oben angelangt, hat der Autor für sie weitere Vorschläge, wie sie sicher auf dem Thron sitzen bleiben. Das Erfolgskonzept heißt nun unter anderem, sich die unterschiedlichen Mitarbeiterpersönlichkeiten zunutze zu machen, um einen tüchtigen und loyalen „Hofstaat“ um sich scharen zu können.
Diese und viele andere Facetten bringt der Autor ins Spiel, um mit einem hohen Level an Selbstbewusstsein bei wenig Kompetenz lange auf der beruflichen Erfolgsstraße zu wandeln.
Eine grandiose, pechschwarze Satire rundum hart umkämpfte Chefetagen, um Realwirtschaft sowie fragwürdige Finanzgeschäfte. Dabei greift der Autor Ernst Macher auf reale Forschungsergebnisse aus Wirtschaft, Soziologie sowie aus Arbeits- und Sozialpsychologie zurück, die den realen Kern hinter diesem schwarzen Humor abbilden.
Wortgewaltig, mit viel Ironie und witzigen Vergleichen lässt der Autor die Leser tief in Chefsessel sowie in Consultingfirmen und Beratertum blicken, denen bei Versagen der Führung die Schuld in die Schuhe geschoben werden kann. Und noch eine Botschaft vermittelt dieser satirische Blick in Wirtschaft und Arbeitswelt: Von Arbeit wird niemand reich, reich wird man vom Zocken – vor allem, wenn schon einige Millionen (woher auch immer) auf der hohen Kante liegen.
Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher, und der Buchtitel weist auf seinen humorvollen Inhalt hin. Die Einleitung führt gut in das Buch hinein, die 33 Kapitel des Hauptteils sind interessant, unterhaltsam und humorvoll zugleich. Der Schluss beschreibt in sarkastischer Weise ein absolutes Tabuthema unserer Gesellschaft: die Finanzwirtschaft, bei der die Reichen auf einem Stausee mit Geld rudern und auf Kosten der kleinen Arbeiter (und Konsumenten) unterhalb der Staumauer noch reicher werden. Die Mauer verwendet der Autor als Symbol für die Trennung zwischen Realwirtschaft und den Superreichen der Finanzwirtschaft und lässt die Frage einfließen: Was wäre, wenn der Staudamm bricht?
Mit seinem Buch ist Ernst Macher die Balance zwischen Information, versteckter Kritik und Humor großartig gelungen – mit Geschichten, die zum Lesen und Nachdenken einladen. Obwohl es sich um eine Trilogie handelt, ist jedes Buch in sich abgeschlossen und kann sehr gut als Einzelband gelesen werden. Und was dieses Werk zusätzlich auszeichnet, sind die humorvollen Cartoons zwischen den Texten.
Eine absolute Empfehlung für Leserinnen und Leser verschiedenster Genres.

Sie schätzen die Buchkritiken in der Dorfzeitung?
Freunde helfen der Dorfzeitung durch ein Abo (=Mitgliedschaft)! Wir sind sehr stolz auf die Community, die uns unterstützt! Auf diese Weise ist es möglich, unabhängig zu bleiben.
Es gibt zwei einfache Wege, zum Freund der Dorfzeitung zu werden.
Überweisung der Abogebühr (ohne Kreditkartenabo)
Sie werden für ein Jahr ein außerordentliches Vereinsmitglied (ohne Rechte und Pflichten) des Herausgebervereins (Kulturverein Dorfzeitung KULTUR online) zum Jahrespreis von 54 €. Es ist dazu ihre Post- und E-Mailadresse notwendig, damit wir die Rechnung für den Mitgliedsbeitrag schicken können. Nach Eingang der Zahlung bekommen Sie einen Steady-Gastzugang für 1 Jahr. Verlängerungen sind möglich. Kontaktformular >
Direktabo mit Kreditkartenzahlung
Ein weiterer Weg ist ein Direktabo via Steady, wie es im Folgenden beschrieben und angeboten wird.
INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kommentar hinterlassen zu "Ernst Macher: Ohne Rückgrat geht’s auch!"