Fermentieren an der Grenze

Fermentieren an der Grenze

Foto (2): TAURISKA

Fermentation liegt im Trend und ist zugleich eine jahrhundertealte Methode, Lebensmittel natürlich haltbar zu machen. Beim Kohr-Café „Fermentieren an der Grenze“ von TAURISKA wurde im Erlebniszentrum Fort Kniepass gezeigt, wie traditionelles Wissen in der modernen Küche genutzt werden kann.

Die Ernährungswissenschafterin und Autorin Dr. Karin Buchart sowie Küchenchef Tom Hollaus begleiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch praktische Workshops. Auf dem Programm standen unter anderem Kimchi, Sauerteig, Kombucha, Essig und fermentiertes Gemüse. Dabei ging es nicht nur um Haltbarkeit, sondern auch um Geschmack, Nachhaltigkeit und die bewusste Verwendung regionaler Lebensmittel.

Fermentieren

Buchart und Hollaus engagieren sich gemeinsam mit Margit Brauneder in der „Slow Food Community Fermentista im Alpenraum“. Ihre Idee: gutes, sauberes und faires Essen aus der Region. In Österreichs erstem Fermentationszentrum wird dieses Wissen gesammelt, vermittelt und praktisch erlebbar gemacht.

Der Veranstaltungsort passte zum Thema. Das Fort Kniepass verbindet Geschichte, Natur und Freizeitangebote. Zwischen mittelalterlicher Grenzbefestigung, Erlebnisweg und Röhrenrutsche wurde beim Kohr-Café auch die kulinarische Seite des Themas Grenze sichtbar: Fermentation steht für Veränderung, Übergänge und natürliche Prozesse.

Für TAURISKA sind die Kohr-Cafés ein wichtiger Teil der regionalen Kulturarbeit. Sie bringen spannende Themen und Persönlichkeiten direkt in die Region und setzen auf persönliche Begegnung, kleine Gruppen und Wissen, das im Alltag weiterhilft. So wurde im Fort Kniepass nicht nur über Fermentation gesprochen. Die Besucherinnen und Besucher konnten erleben, wie altes Wissen, regionale Küche und moderne Ideen zusammenfinden.

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