Im Freiraum Oberndorf lädt das spielfreudige Ensemble „Auf den Brettern mit Waltraud Gregor“ zu einem chaotischen Elternabend. Die erfolgreiche Komödie von Lutz Hübner thematisiert die Probleme einer 4. Volksschulklasse.

Die Eltern sind sich einig, dass nur die Klassenlehrerin am miserablen Leistungsstand ihrer Kinder schuld ist. Sie wollen ihr heute Abend nahelegen, die Klasse abzugeben, um den Kindern den so wichtigen Sprung aufs Gymnasium zu ermöglichen. Nach der Premiere am 26. Februar 2026 geht die Truppe auf Tournee.
Leider haben viele Mütter und Väter abgesagt oder sind einfach nicht erschienen. So hat sich nur ein kleines, frustriertes Grüppchen in einem Klassenzimmer versammelt und wartet hier auf Frau Müller. „Ziehen wir den Karren aus dem Dreck“, verkündet knallhart der Elternvertreter. Er hat Unterschriften gesammelt, denn alle Eltern sind sich einig, dass Frau Müller den pädagogischen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist und völlig überfordert kurz vor einem Burnout steht. Persönliche Angriffe sollen vermieden werden und Diskussionen über die eigenen Kinder sind nicht erwünscht. Als Frau Müller erscheint, eskaliert die Situation rasch. Es wird ihr eiskalt völliges Unvermögen vorgeworfen. Sie ist fassungslos. Tief getroffen verlässt sie schließlich wortlos das Klassenzimmer.
Nun fallen die Eltern übereinander her. Die Nerven liegen blank. Beleidigungen, Schuldzuweisungen und wüste Beschimpfungen lassen die Stimmung bald überkochen. Ruhe kehrt erst ein, als man in der Tasche der Lehrerin die Semester-Beurteilungen entdeckt. War vielleicht doch alles nur ein Missverständnis?
Waltraud Gregor überzeugt als freundliche, sehr engagierte Lehrerin. Leider hat sie es mit einer aggressiven Meute zu tun, die keine Ahnung davon hat, was sich in der Schule wirklich abspielt.

Der kleine Lukas ist neu in der Klasse und wird angeblich gemobbt, daher sind auch beide Elternteile erschienen. Patrick (Hans Christian Kröss) und Marina (Ulla Pizzato) sind davon überzeugt, dass ihr Sohn hochbegabt ist. Nur leider hat das bisher noch…

Kommentar hinterlassen zu "Frau Müller muss weg – Alles nur ein Missverständnis"