Stationen aus meinem Leben
Am Pfingstsamstag, dem 4. Juni 2022 präsentierte die bekannte Antheringerin Frieda Aigner im gut gefüllten Voglwirtssaal ihr neues Buch. Sie schreibt: „Eine Biografie ist entweder indiskret oder fad (Karl Schwarzenberg). Ich hoffe, dass ich mit meinen Erinnerungen irgendwo dazwischen liege.“

Von Karl Traintinger
Frieda Aigner spannte bei ihrer Lesung den Bogen vom Aufwachsen im elterlichen Wirtshaus, über ihre Arbeit als Bildungswerkleiterin bis hin zu Reisen in die weite Welt, von der Ukraine bis nach Australien. Den weitum bekannten Antheringer Kräutergarten gäbe es ohne sie genau so wenig wie das Buch über die Antheringer Mundart.
Lange Jahre war sie Köchin beim Voglwirt. Allein mit der in den Jahren 1950 bis etwa 1980 bei Hochzeiten kredenzten Speisenliste konnte sie ihr Auditorium begeistern. Aufgetischt wurde der Reihe nach: Rindssuppe mit Fritatten, Leberknödel und Würstel; Beuschl; gekochtes Rindfleisch mit Rösterdäpfel und Sauerkraut; Rinderbraten mit Zuspeise; Kalbsbraten mit Reis und Salat; Zitronenschnitten, in späteren Jahren Kakaokuchen oder Rouladen; kalte Platte aus Wurst mit Essiggurkerl und Butterröllchen. Nach dem „Brautstehlen“, (etwa 6-7 Uhr abends) ging es mit Nudelsuppe und Weißwurst weiter. Wiener Schnitzel mit Salat sowie Kaffee und Kuchen rundeten das Hochzeitsmahl ab.
Begeistert hatte mich bei der Lesung der fliegende Wechsel zwischen wunderschöner Antheringer Mundart und dem salzburgerisch gefärbten Hochdeutsch. Bürgermeister Johann Mühlbacher würdigte die Autorin. Durch das Programm führte Brigitte Trnka. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einem Hornensemble (Markus Dürnberger, Hannes Aigner, Stefan Schwarz, Christian Kippmann) und den Antheringer Sängern (Chorleiter Karl Gradl). Der Salzburger Autor Walter Müller beendete „mit den „Gedanken eines lieben Freundes“ den Abend.

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