Die Salzburgerinnen und Salzburger sowie ihre Gäste mögen Kunst im öffentlichen Raum. Und sie gehen damit auch interaktiv um. Schließlich handelt es sich dabei um die Ausstattung des städtischen Wohnzimmers.
Manche sollen sich sogar einen goldenen Mozart ausgeliehen haben, ob sie ihn jemals wieder zurückbringen, steht in den Sternen. Fakt ist: Es ist lustig zu beobachten, wie die Ausstellung der 320 Statuen von Ottmar Hörl mit allerlei Zubehör ausgestattet wird. Blumen, Rollator und Teppichpracker machen aus den goldenen Mozarts echte Salzburger Originale.
Vielleicht ist das die moderne Form der Kunstvermittlung: anschauen, angreifen und gelegentlich mit nach Hause nehmen. Wobei Letzteres vermutlich nicht ganz im Sinne des Künstlers ist.
„Gelebte Kunst, herrlich“, meint ein lächelnder Spaziergänger.
Siehe auch:
Wenn Touristiker träumen >

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Erstaunlich, wie viele goldene Mozarts schon gefladert wurden. Offensichtlich brauchen viele einen kleinen Maestro als Deko oder Inspiration. Salzburger Glanz für zu Hause – Klassik bleibt einfach unsterblich, besonders in Gold.