In der Abendsonne des ablaufenden politischen Jahres werfen die Parlamentsparteien ihre Schlagschatten. Manche sind kaum zu erkennen, andere verdunkeln gleich den ganzen Platz. Während die Regierungsparteien zu unscheinbaren Zwergen werden, wächst der Schatten von Herbert Kickl ins schier Unermessliche.
Laut Umfragen reicht dafür inzwischen bloßes Zuschauen, allein blaues Nichtstun wirkt. Die FPÖ liegt in Umfragen bei über 37 Prozent – mehr als Rot und Türkis zusammen. Offenbar kommt blaues Stillhalten besser an als Sparpakete, Reformankündigungen und Strukturmaßnahmen, die zwar erklärt, aber nicht umgesetzt werden.
Die Regierung dreht derweil zwar an vielen kleinen Stellschrauben, doch die Wähler fragen sich, ob sich überhaupt noch etwas bewegt. Feinjustierung ersetzt keine Richtung. Wenn das so weitergeht, werden sich die Regierungsparteien rasch etwas einfallen lassen müssen – sonst wird ihnen Herbert Kickl bei den nächsten Wahlen eine stimmenmäßig unangenehme Rasur verpassen. Der mögliche Juniorpartner für einen blauen Volkskanzler braucht, wenn der freiheitliche Trend anhält, fast keine Mandate mehr.

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Ich weiß nicht mehr, von wem dieses Zitat stammt, aber es trifft nach wie vor ins Schwarze: „Hüte dich vor kleinen Männern mit großen Nasen.“