Mit „Lebendige Geschichte(n) | 1525/2025“ wird das Gedenken an den Salzburger Bauernkrieg zu einer eindrucksvollen Zeitreise. Der Museumsgarten des Keltenmuseums und die Pernerinsel verwandeln sich in eine lebendige Bühne, auf der Fürsterzbischof Matthäus Lang, der Halleiner Aufrührer Melchior Späch oder Hofkammerrat Christoph Perner zum Leben erwachen.

Von Karl Traintinger
Das Publikum trifft auf Mägde, Knechte und Bauern, die von Alltag, Sorgen und dem Wunsch nach Gerechtigkeit erzählen. Detailreiche Kostüme und emotionale Szenen lassen die Vergangenheit greifbar werden – nicht als trockene Geschichtsstunde, sondern als spannendes Erlebnis. Historische Unschärfen geben dem Stück Raum für eigene Gedanken.
Am Ende führt der Weg sogar an die Tafel des Erzbischofs zu einer Landsknechtjause. Ein eindrucksvolles Bild dafür, wie nah Macht und Widerstand, Glanz und Leid beieinanderlagen.
„Lebendige Geschichte(n)“ macht klar: 500 Jahre Bauernkrieg sind nicht nur Vergangenheit, sondern werfen bis heute Fragen nach Gerechtigkeit und Zusammenleben auf.


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